Halteverbot für den Umzug beantragen

Halteverbot für den Umzug
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Die Kisten sind gepackt, die Helfer stehen bereit und Sie finden keinen Parkplatz für den Transporter? Ein Albtraum, denn jeder Meter Laufweg mehr erschwert den Umzug unnötig. Vorhandene Parkplätze sind meist zu klein, da Umzugshelfer beim Be- und Entladen ausreichend Platz benötigen. Wer sich rechtzeitig eine Halteverbotszone einrichten lässt, kann dem bevorstehenden Umzug gelassener entgegenblicken.

Haltverbotszone beantragen und einrichten

Durch das Einrichten einer Halteverbotszone wird gewährleistet, dass Ihnen der beantragte Parkraum für Ihren Transporter während der Zeit des Umzugs uneingeschränkt zur Verfügung steht. Wenn der Parkplätze nicht nur vor der alten Wohnung, sondern auch vor der neuen Wohnung knapp sind, sollten zwei Halteverbotszonen aufgestellt werden.

Wenn Sie mit einem Umzugsunternehmen oder einer Möbelspedition umziehen, übernimmt diese die Beantragung für Sie. Wer sich selber darum kümmern möchte, spart zwar ein bisschen Geld, muss sich die Verkehrsschilder aber selber abholen und diese auch aufstellen. Die wichtigsten Fragen zur Halteverbotszone beim Umzug klären wir hier.  

Wo können Anträge für das Halteverbot gestellt werden?

Die Genehmigungen für das Halteverbot beim Umzug können beim zuständigen Straßenverkehrsamt, dem Ortsamt oder dem Landratsamt beantragt werden.

Ihr Antrag muss folgende Angaben beeinhalten:

  • Vor- und Zuname
  • Telefonnummer
  • Zweck des gewünschten Halteverbots (Umzug)
  • Zeitraum der Absperrung
  • der Ort (genaue Adresse der alten und neuen Wohnung)
  • benötigter Platz in Metern (üblich: 15 m, an Länge des Transporters orientieren)
  • Kfz-Kennzeichen und zulässiges Gesamtgewicht des Transporters

Nach Eingang des Antrags ist eine Bearbeitungszeit mehreren Tagen üblich. Bei Bewilligung erhalten Sie von der Behörde eine Anordnung mit Angaben, wie die Halteverbotszone vor Ort zu kennzeichnen ist.

Wie teuer ist die Halteverbotszone?

Die Kosten für ein Halteverbot fallen in jeder Stadt und Region unterschiedlich hoch aus. Sie sind abhängig von gewünschter Größe und zeitlichem Umfang der Verbotszone, hinzu kommen die Kosten für das Beantragen einer behördlichen Genehmigung (inkl. Steuern) sowie eine Leihgebühr für die Verkehrsschilder.

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Spezielle Firmen, die das Einrichten der Halteverbotszone inklusive Beschilderung gegen eine geringe Gebühr für Sie übernehmen, kosten je nach Umzugsort ca. 49 Euro.

Wie lange ist das Halteverbot gültig?

Ein solcher Antrag kann für fast jede Straße beantragt werden. Solche Genehmigungen gelten auch für Fußgängerzonen oder andere Verkehrswege, die normalerweise für den Verkehr unzugänglich sind. Es wird zwischen einfacher und doppelseitiger Halteverbotszone unterschieden:

Einfache Halteverbotszone: Absperrung einer Straßenseite in einer Länge von bis zu 15 Metern mit einer Gültigkeitsdauer von 1-2 Tagen

Doppelseitige Halteverbotszone: Sperrung beider Straßenseiten, wird polizeilich angeordnet bei sehr schmalen Straßen (kommt selten vor)

Nicht ratsam: Eine selbstkonstruierte Halteverbotszone

Sollte ein Verkehrsschild zu Fall kommen, haftet derjenige für den entstehenden Schaden, der es aufgestellt hat. Wenn Sie über keine Genehmigung verfügen und mit Stühlen und Bändern Parkraum besetzt halten, müssen Sie etwaige Schadensfälle, in die andere Verkehrsteilnehmer involviert sind, aus eigener Tasche bezahlen. Dazu können hohe Bußgelder kommen.

Wann muss der Antrag gestellt werden, um rechtzeitig zum Umzug gültig zu sein?

Der Antrag sollte 7 bis 14 Tage vor dem Umzug gestellt werden, da die Halteverbotsschilder 72 Stunden (etwa 4 Tage) vor Umzugsbeginn aufgestellt werden müssen. In Hamburg sind es sogar 96 Stunden, die anderen Autobesitzern gegeben werden, um sich einen Parkplatz außerhalb der Verbotszone zu suchen.

Tipp: Falls Sie die Genehmigung für’s Halteverbot kurzfristig benötigen, beantragen Sie diese am besten persönlich vor Ort.

Weitere Infos und Antragsformulare finden sich bei www.halteverbot-24.de

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