Bewerbungsmappe für die Wohnungssuche

Bewerbungsmappe für die
Wohnungssuche

© Tijana Simic / iStock

Eine Bewerbungsmappe für die Wohnungssuche kann sehr hilfreich sein, denn auf dem Wohnungsmarkt herrscht große Konkurrenz – nicht nur in den Metropolen. Mit einer übersichtlichen Bewerbungsmappe für die Wohnung heben Sie sich positiv von anderen Interessenten ab. Lesen Sie bei uns, was die Bewerbermappe enthalten sollte und erstellen Sie online und kostenlos Ihre eigene Mappe.

Was ist eine Wohnungs-Bewerbungsmappe?

Eine Wohnungs-Bewerbungsmappe ist eine Zusammenstellung an Dokumenten, die dem Wohnungsanbieter helfen, Ihre Zahlungsfähigkeit abzuschätzen. Sie ist kein Muss, verschafft aber eine Reihe von Vorteilen für Vermieter, Makler und auch die Mietinteressenten selbst.

Vorteile der Bewerbungsmappe für Mietinteressenten:

  • Beim Zusammenstellen der Mappe bekommen Sie einen Überblick über Ihre finanzielle Situation.

  • Sie wirken zuverlässig und engagiert, weil Sie alle relevanten Unterlagen zu ihrer Person sauber bündeln.

  • Mithilfe eines Motivationsschreibens in der Mappe knüpfen Sie eine persönliche Bindung zum Anbieter, die über die „harten Fakten“ hinausgeht.

  • Mit einer aussagekräftigen Bewerbungsmappe bleiben Sie im Gedächtnis, weil nicht jeder Interessent eine solche Mappe vor oder nach dem Besichtigungstermin im Maklerbüro beziehungsweise beim Vermieter abgibt.

Vorteile der Bewerbungsmappe für Makler und Vermieter:

  • Weniger Aufwand, weil alle relevanten Informationen zum Mietinteressenten bereits vorliegen.

  • Bewerbermappen verbessern die Vergleichbarkeit der unterschiedlichen Mietinteressenten.

  • Erinnerungsstütze an die Person durch das Motivationsschreiben und eventuell durch Fotos.

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Was sollte die Wohnungs-Bewerbungsmappe beinhalten?

Eine Wohnungs-Bewerbungsmappe setzt sich aus mehreren Dokumenten zusammen. Die wichtigsten davon stellen wir Ihnen im Folgenden kurz vor.

  • Motivationsschreiben: Mit einem Motivationsschreiben stellen Sie sich dem Vermieter oder dem Makler vor. Schildern Sie darin Ihre jetzige Wohnsituation und den Grund, warum Sie eine neue Wohnung suchen. Das kann beispielsweise ein Job in einer anderen Stadt, erwarteter Nachwuchs oder der Auszug der Kinder sein. Zudem sollten Sie dem Anbieter mitteilen, was Ihnen an dessen Wohnung gefällt und warum Sie der ideale Mieter sind.
  • Mieterselbstauskunft: In der Selbstauskunft sollten Sie alle Kerninformationen zum möglichen Mietverhältnis zusammenfassen: Mit wie vielen Personen möchten Sie in die Wohnung ziehen? Wie setzt sich das Haushaltseinkommen zusammen? Zudem sollten Sie hier Daten wie Name, aktuelle Anschrift, Geburtsdatum, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Arbeitgeber hinterlegen. Wir bieten Ihnen eine kostenlose Vorlage für die Mieterselbstauskunft zum Download an.
  • Einkommensnachweis: Mithilfe von Einkommensnachweisen belegen Sie, dass Sie sich die Miete leisten können. Als Einkommensnachweis zählt beispielsweise die letzte Gehaltsabrechnung oder Rentenauszahlung, aber auch das Arbeitslosengeld, Bafög oder Unterhaltszahlungen. Wenn Sie studieren oder eine Ausbildung machen und deshalb nicht voll verdienen, sollten Sie sich einen Bürgen suchen und die Bürgschaftserklärung anfügen.
  • Bonitätsauskunft: Neben dem Einkommensnachweis fordern viele Vermieter auch eine Bonitätsauskunft. Damit möchten sie sich absichern, dass der Interessent nicht mit der Rückzahlung von hohen Schulden belastet ist. Idealerweise sollten Sie die Bonitätsauskunft schon vor Beginn Ihrer Wohnungssuche bei einer Auskunftei anfragen. So stellen Sie sicher, dass Sie sie rechtzeitig bekommen.
  • Mietschuldenfreiheitsbescheinigung: Mit einer Mietschuldenfreiheitsbescheinigung belegen Sie, dass Sie Ihre Miete immer zuverlässig gezahlt haben. Dieses Dokument können Sie bei Ihrem bisherigen Vermieter anfragen. Vermieter sind zwar nicht zur Ausstellung verpflichtet, in den meisten Fällen aber gerne dazu bereit. Zusätzlich können Sie Ihren Vermieter um eine Referenz über ein einwandfreies Mietverhältnis bitten – beide Dokumente können Ihnen bei der Wohnungsbewerbung einen zusätzlichen Pluspunkt bringen.

Müssen alle Fragen des Vermieters beantwortet werden?

Zwar ist niemand verpflichtet, persönliche Angaben gegenüber dem zukünftigen Vermieter zu machen, doch auf schwierigen Wohnungsmärkten wie in München, Hamburg oder Köln hat man ohne Bewerbungsmappe kaum eine Chance, an eine gute Wohnung zu kommen. Überlegen Sie sich daher vor der Wohnungssuche gut, wie viel Sie von sich preisgeben möchten. Wahrheitsgemäß antworten sollten Sie auf Fragen nach dem Einkommen, der Anzahl der Kinder und dem Familienstand – bei einer Falschaussage kann der Mietvertrag unter Umständen fristlos gekündigt werden.

Grundsätzlich verboten sind dem Vermieter Fragen nach bestimmten Informationen, die das Persönlichkeitsrecht betreffen. Dazu gehören:

  • Vorstrafen

  • Religion und Nationalität

  • Frühere Mietverhältnisse

  • Mitgliedschaft in Parteien oder Gewerkschaften

  • Kinderwunsch oder Schwangerschaft

  • Fragen, ob der Mieter betreut wird oder entmündigt wurde

Ebenfalls müssen Sie als Mieter keine Auskunft darüber geben, ob Sie Raucher sind, gerne Partys feiern oder häufig Besuch haben. Am besten verhalten Sie sich diplomatisch und umgehen diese Fragen möglichst geschickt. Im Zweifelfall dürfen Sie flunkern und gemäß sozialer Erwünschtheit antworten.

Wohnungsbewerbung: Bewerbungsmappe erstellen bei Immonet

Sie möchten sich von der Konkurrenz abheben und vor beziehungsweise nach dem Wohnungsbesichtigungstermin eine übersichtliche Bewerbermappe abgeben? Bei Immonet finden Sie eine Vorlage, die Sie auf Ihren Bedarf anpassen können. So haben Sie schnell und einfach die wichtigsten Unterlagen zusammen. Und so funktioniert es:

  • Loggen Sie sich in Ihren Immonet-Account ein oder registrieren Sie sich neu.
  • Klicken Sie auf „Bewerbermappe erstellen“.
  • Füllen Sie die angezeigten Felder aus und fügen Sie eine Kurzbeschreibung hinzu.
  • Laden Sie – falls vorhanden – Dokumente wie die Bonitätsauskunft und Einkommensnachweise hoch.
  • Wenn Sie fertig sind, laden Sie das Gesamtdokument herunter. Bei Bedarf können Sie alles ausdrucken und abheften. Idealerweise sortieren Sie die Dokumente mithilfe von Registerblättern, die Sie passend beschriften.


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Vorsicht bei der Weitergabe sensibler Daten

Bei den Unterlagen in Ihrer Bewerbungsmappe für eine Wohnung handelt es sich um sensible Daten, die nicht in falsche Hände geraten sollten. Beim Besichtigungstermin können Sie allerdings nicht die Identität der Person prüfen, der Sie die Mappe aushändigen. Deshalb sollten Sie die Bewerbungsmappe stattdessen vor oder nach dem Besichtigungstermin im Büro des zuständigen Maklers überreichen oder dem Vermieter direkt übergeben. Der zusätzliche Weg lohnt sich und Sie haben dadurch auch die Möglichkeit, nochmal unter vier Augen mit dem Anbieter zu sprechen und sich zu profilieren.

Kurz vor dem Beginn des neuen Semesters ist der Wohnungsmarkt für Studenten hart umkämpft. Daher ist eine gute Vorbereitung für eine Wohnungsbesichtigung wichtig. Bei der Suche nach der richtigen Unterkunft gewinnt an Bedeutung, was bei der Jobsuche Voraussetzung ist: die Bewerbung. Wir haben daher Tipps für die Wohnungsbewerbung von Studenten gesammelt.

Bewerbungsmappe: Schnelligkeit zahlt sich aus

Für eine Wohnungszusage ist der Schlüssel zum Erfolg in den meisten Fällen die schnelle und vollständige Abgabe der Bewerbungsmappe. Wer als einer der ersten Kandidaten alle Dokumente eingereicht hat, darf sich oft auch die besten Chancen ausrechnen. Studenten sollten deshalb bereits im Vorfeld der Wohungssuche alle nötigen Dokumente sammeln und eine (virtuelle) Bewerbungsmappe erstellen.

Fehlerfreies und höfliches Bewerbungsschreiben

Das Bewerbungsschreiben sollte alle für den Vermieter wichtigen Informationen enthalten, ohne zu lang zu werden. In drei bis vier kurzen Absätzen sollte sich der Bewerber vorstellen und den Grund für seinen Umzug angeben. Grundlegend sind beim Anschreiben die Kriterien Rechtschreibung und Höflichkeit. Nicht vergessen werden sollte zudem eine Auflistung der Anlagen unter dem Anschreiben.

Gehaltsnachweis oder Bürgschaft

Die letzten drei Einkommensnachweise helfen dem Vermieter, sich einen Überblick über die Finanzlage des Bewerbers zu verschaffen. Als Student ist das Einkommen meist jedoch gering und manchmal gar nicht vorhanden. Damit der Vermieter trotzdem nicht ablehnt, ist eine Bürgschaft – meist seitens der Eltern – unerlässlich. Die Bürgschaft legt fest, dass der Vermieter im Falle einer Nichtzahlung seine Ansprüche gegenüber dem Bürgen geltend machen kann. Die Bürgschaft umfasst alle Ansprüche aus dem Mietvertrag: Miete, Nachforderungen von Nebenkosten und Schadenersatzansprüche.

Mietschuldenfreiheitsbescheinigung als Pluspunkt

Sofern Studenten auf Wohnungssuche bereits zuvor in einer eigenen Wohnung gelebt haben, sollten sie ihren vorherigen Vermieter um das Ausstellen einer Mietschuldenfreiheitsbescheinigung bitten. Durch solch ein Dokument signalisieren Studenten dem potenziellen Vermieter, dass sie verlässliche und pünktlich zahlende Mieter sind.

Vermieter verlangen häufig eine SCHUFA-Auskunft

Viele Vermieter verlangen von den Bewerbern eine sogenannte SCHUFA-Auskunft oder zumindest die Einwilligung zur Einsicht. Eine SCHUFA-Auskunft gibt Information über die Kreditwürdigkeit einer Person. Die SCHUFA (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) sammelt Daten von beispielsweise Händlern, Banken und Versorgungsunternehmen, um Aussagen über die Zahlungsmoral von Einzelpersonen geben zu können. Eine SCHUFA-Bonitätsauskunft kann gegen eine Gebühr direkt online auf der Website der Schufa bestellt werden. Wer sich die Auskunft bereits vor der Wohnungssuche beschafft, spart bei der Bewerbung Zeit.

Studentenwohnheim und WG als Alternative

Besonders in beliebten Großstädten mit einem angespannten Wohnungsmarkt wie München, Berlin oder Hamburg ist es für Studenten erfahrungsgemäß schwer, eine eigene Wohnung anzumieten, da sie häufig mit Gutverdienern konkurrieren müssen. Alternativ können sich Studenten daher um einen Platz im Studentenwohnheim oder um ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft (WG) bemühen – die Chancen auf eine Zusage dürften hier weitaus besser sein.

Auf Immobilienplattformen wie Immonet werden zudem häufig Wohnungen angeboten, die sich explizit auch für eine WG eignen. Sollten Sie in Betracht ziehen, eine WG zu gründen, können Sie Ihre Auswahl auf diese Immobilien einschränken und schneller zum Ziel kommen. Vermieter und Makler, die eine Immobilie als WG-tauglich bezeichnen, rechnen per se mit Wohnungsbewerbungen von Studenten. Es gibt sogar Immobilien, die explizit Studenten angeboten werden – sondieren Sie den Markt daher gründlich und spezialisieren Sie sich bei Ihrer Suche.

Bonitätsauskunft der SCHUFA

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