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Selfstorage: Möbel einlagern in Ihrer Nähe

Selfstorage: Möbel in
Ihrer Nähe einlagern

© lechatnoir / iStock

Ob Umzug oder Weltreise, beruflicher Wechsel oder der Wunsch, mehr Platz zu schaffen – manchmal ist es erforderlich, seinen Hausstand oder bestimmte Möbel vorübergehend oder längerfristig einzulagern. Selfstorage lautet der englische Begriff dafür. Inzwischen bieten Fachunternehmen längst nicht nur in deutschen Metropolen Lagerflächen und Boxen an, in denen Sie all das unterbringen können, wofür Sie zu Hause zwar keinen Platz haben, was Ihnen aber dennoch wichtig ist. Bei uns erfahren Sie, welche Selfstorage-Anbieter in Ihrer Nähe sind und wie Sie Ihre Möbel und Ihren Hausstand am besten lagern.

Selfstorage bedeutet „selbst einlagern" und bezeichnet das Einlagern von Gegenständen und Möbeln. Hier finden Sie Selfstorage-Lösungen für die private oder gewerbliche Nutzung in Ihrer Nähe und wichtige Informationen rund ums richtige Einlagern von Möbeln.

Einpacken mit System und Vorbereitung

Qualifizierte Anbieter halten für Ihre Kunden nicht nur den entsprechenden Lagerraum bereit. Sie stellen auch das nötige Packmaterial zur Verfügung. Sinnvoll ist es, vor allem kleinere Gegenstände, Porzellan und Gläser, Nippes und mehr in Kartons zu packen und mit Füllmaterial vor Beschädigungen zu schützen.

Kleidung kann natürlich auch in Kartons gelagert werden. Besonders hochwertige Jacken, Mäntel, Kleider oder andere Lieblingsstücke sollten Sie aber in speziellen Vakuumverpackungen für Bekleidung einlagern. Das schont das Gewebe – vor allem, wenn die Waren langfristig eingelagert werden sollen. Gehen Sie sorgfältig beim Einpacken vor, denn Knicke können auf Dauer die schönste Kleidung ruinieren.

Auch Akten und Bücher sind in der Regel gut in Kartons aufgehoben. Beschriften Sie diese sorgfältig, damit Sie bei Bedarf ein wichtiges Dokument schnell wiederfinden. Wer einen entsprechend großen Lagerraum hat, kann darin auch Regale aufstellen oder Abstellflächen an den Wänden anbringen. Diese bieten einen idealen Lagerort für Akten oder Bücher, die Sie hin und wieder einsehen möchten.

Schlagen Sie Ihre Möbel in gepolsterte Folie ein und decken Sie sie ab. So schützen Sie Ihren Hausstand vor Beschädigungen und Verschmutzungen. Wer Kühlschränke, Gefriertruhen oder Waschmaschinen einlagern möchte, sollte die Geräte vorbereiten. So müssen Kühlschränke und Gefriertruhen selbstverständlich abgetaut und getrocknet werden. Außerdem sollten Sie diese vor dem Einlagern dringend gründlich reinigen, um eventuell vorhandene Speisereste und Pilzkulturen zu beseitigen. So vermeiden Sie unerwünschte Schimmelbildung während der Phase des Einlagerns.

Auch Waschmaschinen müssen gründlich gesäubert und getrocknet werden. Dadurch verhindern Sie, dass Ihr Lagerraum feucht und die Maschine beschädigt wird. Ohnehin ist Sauberkeit das A und O beim Selfstorage. Sämtliche Behältnisse sollten trocken und sauber sein, damit sich keine unangenehmen Gerüche bilden. Wollen Sie zum Beispiel den Rasenmäher längerfristig verstauen, achten Sie darauf, dass zum Beispiel der Tank vollständig geleert ist und auch der Rasenschnitt entfernt ist.

Umzugskartonrechner

Der Umzugskartonrechner von Umzugsauktion hilft Ihnen, Ihren Kistenbedarf richtig abzuschätzen. Wie viele Standardkartons und Bücherkartons Sie für Ihren Umzugs benötigen, erfahren Sie hier.

Planvoll einräumen

Überlegen Sie genau, welche Dinge Sie während der Zeit des Einlagerns möglicherweise ab und an benötigen. Packen Sie diese Gegenstände zusammen in einen oder mehrere Kartons und sorgen Sie dafür, dass diese Kartons entsprechend vorn und leicht zugänglich eingelagert werden. Was Sie ganz sicher nicht verwenden möchten, kann an schwer zugänglichen Stellen und in den unteren Kartons aufbewahrt werden.

So behalten Sie den Überblick

Fertigen Sie eine grobe Skizze an, in welchem Bereich Sie welche Gegenstände oder Möbel einlagern möchten. Eine Kopie dieses Planes sollten Sie am besten in der Lagerbox oder im Lagerraum lassen. Achten Sie beim Einlagern zudem auf Bewegungsfreiheit. Sinnvoll ist außerdem, Kartons und Hausrat an den Wänden aufstellen. Ein kleiner Durchgang sollte in jedem Fall bleiben.

Stellen Sie schwere und große Gegenstände und Kartons nach unten, kleine und leichte nach oben. So nutzen Sie den Raum optimal. Dennoch sollten Sie Kartons und Möbeln nicht zu eng einräumen. Lassen Sie ein wenig Freiraum für die nötige Luftzirkulation.

Platz optimal nutzen

Platz ist Geld – das ist die Grundregel beim Selfstorage. Deshalb sollten Sie dafür sorgen, dass Sie jeden Quadratmeter optimal nutzen. So können Bücher und CDs in Schränken und anderen Möbeln verstaut werden. Auch ein gereinigter Kühlschrank bietet Unterschlupf für Kleinteile. Wichtig: Lassen Sie die Tür immer ein wenig geöffnet. Auch Eimer oder Bodenvasen bieten Stauraum.

Gibt es in Ihrem Lagerraum hohe Decken, die Sie zum Stapeln nutzen, sollten Sie eine kleine Trittleiter unterbringen. Auch ein wenig Werkzeug vor Ort kann hilfreich sein, um beispielsweise Regale an den Wänden zu befestigen. Achten Sie dabei stets auf Ihre Sicherheit. Notfalls lassen sich Karton-Stapel mit einer Folie und Schnüren fixieren, damit sie nicht umstürzen.

Wenn Sie sich für Selfstorage entschieden haben und Gegenstände sowie Möbel in einer auf Zeit mietbaren Box einlagern wollen, sollten Sie auf ausreichenden Versicherungsschutz achten. Die Lagerräume sind zwar alarmgesichert und über ein Schloss geschützt, dennoch könnten Unbefugte versuchen, sich Zutritt zu verschaffen und zu stehlen. Eine Einbruchversicherung ist deshalb sinnvoll.

Zudem ist es ratsam, sich für etwaige Schadensfälle durch Brand, Wasser und Naturgewalten abzusichern. Während einige Hausratversicherungen auch dann gelten, wenn ein Teil des Eigentums für einige Monate ausgelagert wird, ist bei einer kompletten Auslagerung in jedem Fall eine neue Police abzuschließen. Informieren Sie sich bei Ihrer Hausratversicherung, ob sie Selfstorage abdeckt und falls ja, in welchen Fällen und in welcher Höhe. Viele Selfstorage-Unternehmen bieten eigene Versicherungspakete an, weitere spezialisierte Angebot sind im Internet zu finden.

Die Höhe des Versicherungsschutzes ist entscheidend

Bei manchen Anbietern ist im Selfstorage-Mietpreis eine so genannte Basisversicherung gegen Elementarschäden (Feuer, Wasser oder Sturm) enthalten. Achtung: Diese deckt aufgrund ihrer geringen Höhe mitunter nicht die gesamten Wiederbeschaffungskosten der Gegenstände, die Sie aufbewahren möchten. Fragen Sie bei Ihrem Selfstorage-Anbieter nach, wie hoch der Versicherungsschutz bei der Basisabsicherung ist und erstellen Sie für sich eine Übersicht über den Wert Ihres Lagerguts.

Wenn Sie eine zusätzliche Abdeckung wünschen, sollten Sie eine weitere Lagergut-Versicherung abschließen. In der Regel wird die Größe des Selfstore-Lagerraums mit einer festgeleegten Summe  versichert. Zumeist kann man zwischen zwei Versicherungssummen wählen, zum Beispiel zwischen 500 und 1.000 Euro. Bei einer Versicherungssumme von 1.000 Euro pro Raummeter für Ihr Hab und Gut in einer sechs Quadratmeter großen Lagerbox beträgt die Versicherungsprämie demnach 1,72 Euro pro Kubikmeter. Das ergibt 10,32 Euro für einen Monat Versicherungsschutz. Dieser Schutz gilt auch bei Einbruchdiebstahl und Vandalismus.

In diesen Fällen greift der Versicherungsschutz beim Einlagern nicht:

  • Bargeld, Urkunden, Wertpapiere und Sparbücher
  • Pelze, wertvolle Teppiche und Gobelins
  • Schmuck, Edelsteine, Perlen, Münzen und Medaillen
  • Kunstwerke
  • Gegenstände, die über 100 Jahre alt sind (mit Ausnahme von Möbeln)

So überprüfen Sie Ihren Selfstore-Versichungsschutz:

  • Erkundigen Sie sich bei Ihrer Hausratversicherung, ob Schäden an Selfstorage-Lagergut abgedeckt werden.
  • Informieren Sie sich über den Basisversicherungsschutz Ihres Selfstorage-Anbieters.
  • Prüfen Sie den Wert Ihrer Lagerware und stellen Sie diesen der Versicherungsprämie gegenüber.
  • Vergleichen Sie die Versicherungsangebote für Lagergut im Internet.
  • Vorsicht: Nicht alle Gegenstände genießen Versicherungsschutz. Was ausgeschlossen ist, variiert mitunter von Anbieter zu Anbieter. Informieren Sie sich daher vor dem Versicherungsabschluss gründlich über mögliche Lücken.

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