Umziehen nach Frankfurt – Frankfurt ist ‘ne schöne Stadt

Umzug nach Frankfurt
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Und wer daran zweifelt, der war nur an den falschen Ecken. Viel verschrien als Banker-City und Stadt ohne Flair hinkt Frankfurt auf der Coolness-Skala weit hinter Berlin, Hamburg oder München her. Doch dieser erste Eindruck täuscht. Wer sich in Frankfurt auskennt, der weiß die Main-Metropole für ihren ganz eigenen Stil zu schätzen, denn sie hat Multikulti, vielseitige Architektur, erstaunlich viele Grünflächen und eine umwerfende Museumsdichte zu bieten. Immonet hat für Sie zusammengefasst, warum sich ein Umzug nach Frankfurt am Main lohnt und worauf Sie dabei achten müssen.

Wie teuer ist die Finanzmetropole?

Frankfurt ist zwar noch weit von Münchner Mietpreisen entfernt, doch wo sich der Großteil von Deutschlands Kapital befindet, da muss man mit hohen Lebenshaltungskosten rechnen. Und so liegt Frankfurt am Main auf Platz 2 der teuersten Städte der Bunderepublik, knapp vor Stuttgart und Hamburg. Um die 12 Euro zahlt man hier durchschnittlich für den Quadratmeter. Am teuersten sind dabei kleine Single-Wohnungen, wo die Durchschnittsmieten auf 15 Euro/qm ansteigen. Besonders der Innenstadt-Bereich zwischen Nordend und Sachsenhausen verlangt den Portemonnaies seiner Bewohner viel ab. Günstig wird es, sobald man die Stadtgrenze Richtung Osten überschreitet. Wer zum Beispiel nach Offenbach, Mühlheim oder Hanau zieht, kann seine Mietkosten teilweise halbieren.

Kein Wunder, dass Frankfurt auch als Deutschlands Pendler-Hauptstadt gilt. Ihr Ruf als Langeweile-Hochburg kommt auch daher, dass viele Berufstätige zum Feierabend und am Wochenende in umliegende Gebiete verschwinden und man besonders als Zugezogener in der Stadt schwer Anschluss findet. Und nicht nur die Mieten verlangen den Frankfurtern viel ab. Auch die Kosten für Lebensmittel und Freizeitgestaltung sind hier deutlich höher als in anderen Städten Deutschlands. Dazu kommt, dass es – trotz einer großen Uni und diverser Hochschulen – kaum Studentenrabatte gibt. Selbst wenn man nach dem Umzug also Anschluss zu Städtern gefunden hat, muss man sich den Lebenswandel hier erst einmal leisten können.

Hier wohnt man in Frankfurt am schönsten

Wer auf Skyline, auf moderne Architektur und auf imposante Glasbauten steht, für den lohnt sich ein Umzug nach „Mainhatten“ in jedem Fall. Der Vergleich mit dem Big Apple hinkt zwar ein wenig, doch nirgends in Deutschland gibt es eine solche Hochhausdichte. Aber auch Altstadt-Fans werden in Frankfurt glücklich. Im Westend, rund um die Goethe Universität, gibt es wunderschöne Altbauten und auch im lange vernachlässigten Bahnhofsviertel werden jetzt Altbauten saniert. Das Quartier mit dem Rotlicht-Image ist im Kommen und lockt mit multikulturellem Leben.

Generell hat Frankfurt im Bereich kulturelle Vielfalt einiges zu bieten und besonders in der Innenstadt findet man erstklassige internationale Küche wie das Thai-Restaurant „Rama V“ in der Vilbeler Straße oder die zauberhaft eingerichtete japanische Patisserie „Iimori“ in der Braubachstraße, wo Sushi neben Macarons auf der Speisekarte stehen. Für einen schönen Main-Blick und angenehme Ausgeh-Atmosphäre können Sie einen Umzug nach Sachsenhausen-Nord am Südufer des Flusses ins Auge fassen. Hier lohnt sich auch ein Besuch bei einer der alteingesessenen Apfelweinwirtschaften in der Textorstraße. Wer echte Frankfurter Urgesteine treffen will, wird dort fündig.

In Frankfurt studieren

Trotz teurer Mieten und Lebenshaltungskosten bietet Frankfurt für seine Studenten auch Vorteile. Die Goethe Universität hat einen der modernsten und schönsten Campus Deutschlands. Und dank des Semestertickets lässt sich ein Großteil Hessens erkundigen. Tagestrips nach Darmstadt, Mainz oder Wiesbaden sind nur eine Möglichkeit. Auch für Studenten lohnt sich also der Umzug an den Main.

In Frankfurt mobil sein

Da Frankfurt verhältnismäßig klein ist, lohnt sich der Umstieg vom Auto aufs Fahrrad. Wer kein eigenes hat, kann sich eines der „Call a Bike“-Leihräder mieten, und selbst zu Fuß lässt sich ein Großteil der Stadt bequem erschließen. Als Hub des Rhein-Main-Verkehrsverbunds kann man außerdem von Frankfurt aus mit der S-Bahn die Umgebung erfahren und kommt zum Beispiel bequem in einer Dreiviertelstunde nach Wiesbaden oder in 30 Minuten bis Hanau.

Die S-Bahn-Züge sind zwar zum Teil veraltet, werden aber derzeit nach und nach durch moderne Bahnen ersetzt. Und auch nachts kommt man bequem von A nach B. Über 20 Nachtbusse bringen Fahrgäste im RMV-Gebiet nach Hause. Als besonders empfehlenswertes Transportmittel muss noch der Ebbelwei-Express erwähnt werden. Acht Euro kostet eine Fahrt mit der historischen Straßenbahn, die am Wochenende und an Feiertagen an vielen Frankfurter Sehenswürdigkeiten vorbeifährt. Softgetränke und Ebbelwei sind im Fahrpreis schon enthalten.

Nach Frankfurt umziehen

Ein Umzug geht ins Geld, besonders in einer teuren Stadt wie Frankfurt. Die Versuchung, beim Umzugsunternehmen zu sparen, ist natürlich groß. Doch häufig sind billige Umzugshelfer nicht professionell. Seien Sie also vorsichtig mit Schnäppchenangeboten. Zum Glück kann man auch bei professionellen Umzugsfirmen sparen, zum Beispiel mit einer Umzugsauktion

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