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Immobilienmakler suchen: Darauf kommt es an

Beim Verkauf einer Immobilie kann die Beauftragung des richtigen Immobilienmaklers über den Vermittlungserfolg und den Preis entscheiden. Mit der Maklersuche bei Immonet finden Sie ganz einfach den passenden Immobilienmakler für Ihr Objekt. Jetzt direkt Immobilienmakler suchen und kostenlose Vorschläge erhalten! 

Ein verkaufswirksames Exposé erstellen, Besichtigungen organisieren und Vertragsverhandlungen führen – der Verkauf einer Immobilie erfordert neben dem Zeitaufwand ein hohes Maß an Kompetenz und Erfahrung. Was für die Beauftragung eines Immobilienmaklers spricht, erfahren Sie hier in diesem Ratgeber, dazu Antworten auf die wichtigsten Fragen: 

1. Welche Aufgaben hat ein Immobilienmakler?

Aufgabe eines Immobilienmaklers ist es in erster Linie, einen Käufer bzw. einen Mieter für Ihre Immobilie zu finden. Beschäftigen Sie sich näher mit dem Verkaufsprozess, dann merken Sie schnell: Der Immobilienverkauf ist durchaus komplex und anspruchsvoll. Nur wer die Erwartungen seiner Kunden übertrifft, ein Gespür fürs Marktgeschehen hat und über Verkaufstalent verfügt, kann sich zu den besten Maklern zählen.

Unterstützung bietet Ihnen der Immobilienmakler bei den einzelnen Verkaufsschritten:

  • Immobilienbewertung und Preisfindung
  • Festlegung der Vermarktungsstrategie
  • Erstellung von Exposé und Fotomaterial
  • Inserierung auf Online-Portalen und in weiteren Medien
  • Durchführung von Besichtigungen
  • Preisverhandlungen und Käuferwahl
  • Erstellung der Vertragsdokumente
  • Vertragsabschluss und Notartermin
  • Übergabe der Immobilie
  • After-Sales-Service

Diese Aufgaben muss ein Immobilienmakler beim Verkauf erfüllen

Für einen wirklich guten Makler sprechen sein Serviceangebot und die Beratungsqualität. Anhand der folgenden Punkte können Sie vorab prüfen, ob der Immobilienmakler Ihre Ansprüche erfüllen kann:

  • hilft Ihnen der Immobilienmakler bei der Einholung aller Verkaufsunterlagen, organisiert er den Energieausweis und fragt er einen aktuellen Auszug aus dem Grundbuch an?
  • berät Sie der Makler zu den verschiedenen Verkaufsstrategien und berücksichtigt er Ihre persönliche Situation?
  • gewährt Ihnen der Immobilienprofi ein Mitspracherecht bei der Preisentscheidung oder versucht er, Sie zu einer schnellen Entscheidung zu drängen?
  • greift der Immobilienmakler bei der Bewertung der Immobilie auf verschiedene Quellen wie die Kaufpreissammlung der Gutachterausschüsse zurück? Und unterzieht er das Objekt einer ausführlichen Inspektion?
  • verlässt sich der Makler nur auf ein Online-Inserat oder nutzt er seine Datenbank an Kontakten für die gezielte Ansprache?
  • berät Sie der Makler darüber, wie Sie Ihre Immobilie für Besichtigungen bestmöglich präsentieren können?
  • kann der Makler dem Käufer einen geeigneten Berater für eine Immobilienfinanzierung vermitteln?
  • trifft der Makler unter den Käufern eine Vorauswahl und prüft er deren Zahlungsfähigkeit?
  • kann der Makler den Verkaufsvertrag für Sie erstellen und verfügt er über umfassende rechtliche Kenntnisse?

Diese Aufgaben hat ein Immobilienmakler bei einer Vermietung

  • nutzt der Makler den örtlichen Mietpreisspiegel bzw. Vergleichsobjekte für die Ermittlung des Mietpreises?
  • kennt sich der Makler im aktuellen Mietrecht aus und hilft Ihnen bei der Erstellung eines Mietvertrags?
  • fordert der Makler bei den Bewerbern eine Mieterselbstauskunft an und nimmt er eine Bonitätsprüfung vor?
  • berät Sie der Makler in Bezug auf Modernisierungsmaßnahmen?
  • kümmert sich der Immobilienmakler um die Wohnungsübergabe und erstellt er ein Protokoll?
  • berät Sie der Makler darüber, wie Sie Ihre Immobilie für Besichtigungen bestmöglich präsentieren können?

2. Immobilienmakler beauftragen: Ja oder nein - was sind die Vor- und Nachteile

Die Beauftragung eines Immobilienmaklers für den Verkauf oder die Vermietung einer Immobilie kann sich für Sie in vielerlei Hinsicht auszahlen. Verhandlungsgeschick besitzt nicht jeder, Besichtigungen sind zeitaufwendig und rechtliche Fallstricke können schnell Schwierigkeiten verursachen: Mit einem Immobilienprofi haben Sie einen kompetenten Partner an Ihrer Seite, der Ihnen den Aufwand abnimmt und sich um die optimale Verkaufsabwicklung kümmert.

Die Vorteile eines Immobilienmaklers

  • Zeitersparnis: Der Immobilienmakler übernimmt den gesamten Verkaufsprozess für Sie bis zum Vertragsabschluss
  • Marktkenntnis: Der Makler kennt den Immobilienmarkt vor Ort, kann den Verkaufspreis richtig einschätzen und die beste Vermarktungsstrategie entwickeln.
  • Kontakte: Häufig verfügen Immobilienmakler über eine Datenbank an Interessenten. Dadurch erhöhen sich die Chancen, schnell einen geeigneten Käufer zu finden.
  • Erfahrung: Immobilienmakler wissen genau, wie sich der bestmögliche Preis verhandeln lässt.
  • Fachkompetenz: Ein Immobilienmakler erkennt, über welches Potenzial eine Immobilie verfügt und wo die Probleme liegen. Er kann Sie zu Themen wie Energieeffizienz und Instandhaltungsbedarf kompetent beraten.
  • Leistungsspektrum: Ein guter Makler hilft zusätzlich bei Finanzierungsfragen, bietet einen After-Sales-Service und erledigt die Übergabe der Immobilie nach Vertragsunterzeichnung.
  • Bonitätsprüfung: Bei der Vermietung nimmt der Makler für Sie eine Vorauswahl vor und prüft die Bonität der Bewerber.

Die Nachteile eines Immobilienmaklers

  • Maklercourtage: Vermittelt der Immobilienmakler Ihr Objekt erfolgreich, fällt dafür eine Maklerprovision an.
  • Image: Geraten Sie an einen unseriösen Makler, kann sich dies eventuell negativ auf die Verkaufschancen Ihrer Immobilie auswirken.
Immobilienbewertung / © Fotolia - Robert Kneschke

Maklerempfehlung

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3. Maklervergleich: Wie findet man den passenden Makler?

Sie haben ein Grundstück, ein Haus, eine Wohnung oder ein Gewerbe zu verkaufen? Sie möchten Ihre Immobilie vermieten? Bevor Sie einen Makler mit Ihrem Vorhaben beauftragen, sollten Sie den Immobilienexperten genau unter die Lupe nehmen. Wenn Sie eine Villa in einer gehobenen Wohngegend verkaufen möchten, ist ein Vermietungsmakler wahrscheinlich nicht die beste Wahl. Finden Sie heraus, ob der Makler mit seinem Angebot zu Ihrem Objekt passt. Nutzen Sie nach Möglichkeit Empfehlungen anderer Eigentümer und fragen Sie den Makler nach Referenzen. Erkundigen Sie sich auch darüber, welchen Ruf der Makler genießt und welche Marktpräsenz er in Ihrer Region aufweisen kann. Auf der Suche nach dem passenden Makler für Ihr Objekt können Sie sich von der Maklerempfehlung bei Immonet helfen lassen. Dort erhalten Sie kostenlose Vorschläge von passenden Immobilienmaklern aus Ihrer Region, die individuell auf Ihren Immobilienverkauf abgestimmt sind. Anhand unserer sechs Tipps können Sie die Makler, die in die engere Auswahl kommen, vergleichen und einschätzen. So finden Sie einen kompetenten und seriösen Makler.

Tipp 1: Holen Sie allgemeine Informationen über den Makler ein

Für einen ersten Eindruck sollten Sie sich den Internetauftritt des Maklers ansehen. Darüber hinaus können Sie so erfahren, seit wann der Makler auf dem Immobilienmarkt vor Ort tätig ist und welche Verkaufskanäle er nutzt.

Tipp 2: Erkundigen Sie sich nach Referenzen

Kompetente Makler verfügen über eine umfassende Ausbildung und mehrjährige praktische Erfahrung. Fragen Sie nach vermittelten Objekten und bisherigen Auftraggebern. Bei Letzteren können Sie sich nach deren Erfahrungen erkundigen.

Tipp 3: Fragen Sie nach einer Mitgliedschaft im Fachverband

Ein Qualitätsnachweis für Makler ist die Mitgliedschaft in einem Berufsverband. Mitglieder müssen immobilienwirtschaftliches Wissen nachweisen und unterliegen der Fortbildungspflicht. Auch haben sie den Nachweis über den Abschluss einer Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung zu erbringen, um mögliche Fehler abzusichern.

Tipp 4: Erkundigen Sie sich, wie gut der Makler den Immobilienmarkt kennt

Professionelle Immobilienmakler kennen ihren Markt und können umfassend über Preise, Mieten und Marktentwicklungen informieren.

Tipp 5: Fragen Sie den Makler gezielt nach möglichen Schwierigkeiten bei einer Transaktion und der geplanten Vorgehensweise

Ein seriöser Berater gaukelt seinen Kunden nicht vor, ein Kauf- oder Verkaufswunsch sei schnell und einfach zu erfüllen. Stattdessen weist er auch auf mögliche Probleme beim Eigentumserwerb hin – und zeigt Lösungen auf. Wer eine Immobilie verkaufen oder kaufen will, sollte sich genau beschreiben lassen, wie der Makler vorzugehen gedenkt und welche Aktivitäten er im Detail plant. Lassen Sie sich die Zeiträume für die Abwicklung aller Formalitäten und den voraussichtlichen Aufwand benennen.

Tipp 6: Lassen Sie sich ohne Zeitdruck beraten

Ein seriöser Immobilienmakler ermöglicht dem Kunden eine ausführliche Prüfung des Angebots und akzeptiert auch externe Hilfe, etwa durch einen Sachverständigen. Bevor er erste Vorschläge macht, bespricht er mit seinen Kunden sowohl persönliche Wünsche als auch deren wirtschaftliche Situation. Lassen Sie sich nicht zu einem schnellen Vertragsabschluss drängen. Seriöse Makler bewahren ihre Kunden zudem davor, Haus oder Wohnung zu günstig oder zu teuer anzubieten und sollten eine realistische Preiseinschätzung liefern können. Denn ist eine Immobilie durch eine Überteuerung lange auf dem Markt, wirkt sich das negativ auf den letztendlichen Kaufpreis aus.

4. Wer bezahlt den Immobilienmakler?

Maklerprovision bei Verkauf

Liegt ein gültiger Maklervertrag vor und hat der Immobilienmakler das Objekt erfolgreich verkauft, darf er seine Provision einfordern. Wie hoch die Provision ist, richtet sich nach den üblichen Regelungen in Ihrer Region. Gewöhnlich liegt die Maklerprovision zwischen drei und sechs Prozent der Verkaufssumme plus Mehrwertsteuer. Bevor Sie als Verkäufer einen Maklervertrag abschließen, sollten Sie die Höhe der Verkaufsprovision mit dem Makler verhandeln. Neben der Höhe stellt sich außerdem die Frage, wer die Courtage zu zahlen hat. Dafür bieten sich verschiedene Szenarien an:

  • Innenprovision: Die Maklercourtage übernimmt ausschließlich der Verkäufer. Für den Käufer fallen keine Maklerkosten beim Kauf an.
  • Außenprovision: Die Maklerprovision ist bei Vertragsabschluss vom Käufer zu zahlen. Darüber muss der Makler interessierte Käufer bereits im Inserat informieren.
  • Innen- und Außenprovision: Käufer und Verkäufer können sich die Provision auch teilen. Ob dies hälftig geschieht oder zu unterschiedlich hohen Anteilen, wird im Verkaufsvertrag festgelegt.

Maklerprovision bei Vermietung

Bei der Vermietung von Immobilien gilt in Deutschland seit 2015 das Bestellerprinzip. Während zuvor gerade in Ballungsgebieten häufig der Mieter zur Kasse gebeten wurde, muss heute in der Regel der Vermieter die Courtage zahlen. Durch die gesetzliche Neuregelung ist nämlich der Auftraggeber des Maklers zur Zahlung der Maklerprovision verpflichtet. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um den Eigentümer, der den Makler mit der Vermietung seiner Immobilie beauftragt. Als Vermieter haben Sie die Möglichkeit, die Höhe der Provision mit dem Immobilienmakler zu verhandeln. Mieter müssen nur für die Courtage aufkommen, wenn der Makler für sie gezielt nach einer Wohnung sucht und diese nicht bereits in seinem Portfolio hat.

Kosten der Immobilienbewertung / © Fotolia - NOBU

Maklerempfehlung

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5. Welche Ausbildung braucht ein Immobilienmakler?

Wer in Deutschland als Immobilienmakler arbeiten möchte, braucht dafür keine spezifische Berufsausbildung oder Qualifikation. Für seine gewerbliche Tätigkeit muss der Makler lediglich eine behördliche Erlaubnis nach § 34c der Gewerbeordnung (GewO) einholen. Diese Erlaubnis ermöglicht es dem Immobilienprofi, selbstständiger Immobilienmakler zu werden und Immobilien zu vermitteln. Da es keine Zulassungsbeschränkungen für den Beruf des Immobilienmaklers gibt, können auch Quereinsteiger erfolgreich sein.Für Immobilienmakler kann es dennoch vorteilhaft sein, sich durch eine Ausbildung für ihre Aufgaben zu qualifizieren. Viele Makler steigen heute über eine Ausbildung zum Immobilienkaufmann bzw. zur Immobilienkauffrau in den Beruf ein. Wählen Immobilienmakler diese Ausbildung, eignen sie sich zusätzliches Fachwissen zur Verwaltung, zum Bau sowie zur Sanierung und zur Finanzierung von Objekten an. Weitere sinnvolle Ausbildungswege sind die Weiterbildung zum Immobilienfachwirt oder ein Studium der Immobilienwirtschaft. Weil sich die Anforderungen auf dem Immobilienmarkt ständig ändern, sollten sich Immobilienmakler durch Weiterbildungen auf dem neuesten Stand halten. Der Immobilienverband Deutschland (IVD) verleiht Maklern mit dem IVD-Logo ein bundesweit anerkanntes Fortbildungs-Zertifikat, das ihre berufliche Qualifikation bescheinigt. Auch Quereinsteiger können als Immobilienmakler tätig werden, wenn sie neben umfangreichen Kenntnissen über die Immobilien- und Finanzbranche und den Anforderungen an eine gewerbliche Tätigkeit über ein ausgeprägtes Verkaufs- und Kommunikationstalent verfügen.

6. Was ist der Unterschied zwischen Immobilienmaklern und Immobilienkaufleuten?

Immobilienkauffrauen und -männer haben eine staatlich anerkannte Berufsausbildung durchlaufen. Mit Bestehen der Abschlussprüfung sind sie dazu berechtigt, den Berufstitel zu tragen. Immobilienkaufleute kümmern sich neben der Vermittlung von Objekten auch um deren Verwaltung, planen Modernisierungsmaßnahmen und beraten zu Finanzierungsmöglichkeiten.Außerdem sind sie zuständig für das Gebäudemanagement von Gewerbeobjekten, erstellen Betriebskostenabrechnungen und sorgen für die Instandhaltung. Damit ist der Beruf des Immobilienkaufmanns bzw. der Immobilienkauffrau wesentlich breiter gefächert als der des Immobilienmaklers. Dieser ist allein auf den Verkauf oder die Vermietung von Immobilien spezialisiert.

7. Immobilienmaklersuche bei Immonet - wie funktioniert die Suche?

Sie möchten Ihre Immobilie verkaufen oder vermieten und suchen dafür einen guten Makler? Sparen Sie sich Zeit und Aufwand und finden Sie mit der Maklerempfehlung von Immonet den richtigen Immobilienmakler. Die Maklerempfehlung verschafft Ihnen einen Überblick zu den tätigen Maklern in Ihrer Region. Fordern Sie  kostenlos und unverbindlich Vorschläge an und beauftragen Sie den passenden Makler!