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Tipps für den Umzug nach Hamburg

Tipps für den Umzug nach Hamburg

© Julia Solonina / Unsplash

Hamburg, die zweitgrößte Stadt Deutschlands, erlebt seit ein paar Jahren nicht nur einen stetigen Zuwachs an Touristen, sondern auch an Einwohnern. Viele Menschen zieht es in die Metropole im Norden, denn neben einer vielfältigen Industrie- und Firmenlandschaft kann das „Tor zur Welt“ auch mit einer großen Lebensqualität punkten. Zudem bietet die Stadt an der Elbe ein vielseitiges Universitätsangebot. Die Beliebtheit von Hamburg schlägt sich aber auch in rapide steigenden Mieten nieder. Was Sie bei einem Umzug in die Hafen- und Hansestadt beachten sollten, wo der Mietenwahnsinn noch nicht um sich gegriffen hat und welcher Stadtteil zu Ihnen passt, erfahren Sie hier.

Die Mietpreise rund um Elbe und Alster klettern seit Jahren kontinuierlich. 2020 sind die Mieten im Vergleich zum Vorjahr um 5,5 Prozent gestiegen. Im Durchschnitt – unabhängig von Lage, Ausstattung und Größe – zahlt man in Hamburg für einen Quadratmeter Mietwohnung rund 12,10 Euro pro Monat (siehe Tabelle unten).

Besonders teuer sind Single-Wohnungen, die in Hamburg genau wie in anderen Metropolen sehr begehrt sind. Das liegt insbesondere an einem hohem Studentenanteil sowie einem hohen Anteil an alleinlebenden Gutverdienern.


Daten zu Hamburg

  • Fläche: 755,2 km²
  • Einwohner: Rund 1,9 Millionen
  • Durchschnittsalter: 42,1 Jahre
  • Bevölkerungsdichte pro km²: 2.515
  • Frauenanteil: 50,8 Prozent
  • Single-Haushalte: 54,3 Prozent
  • Ausländeranteil: 17,4 Prozent
  • Menschen mit Migrationshintergrund: 36,1 Prozent


Quelle: Statistikamt Nord / Stand: Dezember 2019

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Die Freie und Hansestadt Hamburg ist seit 1951 in sieben Bezirke unterteilt, die Verwaltung obliegt den sogenannten Bezirksämtern. Die sieben Bezirke sind Hamburg-Mitte, Altona, Eimsbüttel, Hamburg-Nord, Wandsbek, Bergedorf und Harburg.

Diese Bezirke wiederum sind in insgesamt 104 Stadtteile untergliedert, die aus einem oder mehreren Ortsteilen bestehen. Jeder Bezirk umfasst sowohl innerstädtisch verdichtete Stadtteile als auch weiter außerhalb liegende Gebiete an der Landesgrenze.

Welcher Bezirk und welcher Stadtteil zu Ihnen passt, hängt in erster Linie von Ihren Präferenzen ab. Wünschen Sie eher eine ruhige Wohngegend im Grünen oder soll es in der Nähe viele Clubs und Bars geben? Benötigen Sie einen Supermarkt nebenan oder können Sie Ihre Einkäufe mit dem Auto erledigen? Wünschen Sie sich Familien und Senioren oder Singles und Studenten als Nachbarn? Um Ihnen einen kleinen Einblick zu geben, stellen wir Ihnen im Folgenden die beliebten Stadtteile Eppendorf, Ottensen, Sternschanze, St. Pauli und Winterhude vor.

Umzug nach Hamburg-Eppendorf

Eppendorf gehört zu den nobleren Stadtteilen von Hamburg: Elegante Stadthäuser mit Stuck, kleine Geschäfte und schicke Restaurants. Hier lebt tendenziell die wohlhabende Bildungsschicht. In Eppendorf ist alles etwas gehobener, etwas exklusiver, etwas schicker und nicht zuletzt auch etwas teurer. Bei den begehrten Gründerzeithäusern ist der Quadratmeter nicht unter 5.000 Euro zu bekommen und mit jedem Stockwert steigt auch der Preis. Besonders entlang des Isebekkanals und der Alster ist die Nachfrage enorm. Eppendorf hat seine Beliebtheit der Anbindung ans Zentrum, seiner guten Infrastruktur und vor allem seiner sehenswerten Lage am Ufer der Alster zu verdanken.

Das Wahrzeichen von Eppendorf ist die St. Johannis-Kirche, die älteste Kirche Hamburgs. Die nach Johannes dem Täufer benannte Kirche ist unter Heiratswilligen als Ort der Trauung sehr begehrt. Über die Grenzen Hamburgs hinaus bekannt ist Eppendorf durch den Standort der Universitätsklinik (UKE). An großen Sehenswürdigkeiten herrscht jedoch ein Mangel. Dafür sticht der Stadtteil durch seine wunderbare Wasserlage hervor: Alster, Isebekkanal und der Eppendorfer Mühlenteich sind unmittelbar in der Nähe und beliebte Naherholungsgebiete bei allen Hamburgern. Eppendorf ist im Sommer beliebt als Ausflugsziel für Bootstouren und im Winter bieten sich die vielen schönen Parkanlagen für lange Spaziergänge (mit viel Glück sogar im Schnee) an, etwa der Hayns Park oder der Kellinghusen Park.

Eppendorf zählt zum Bezirk Hamburg-Nord. Die erste Erwähnung datiert aus dem Jahr 1140, daher gilt Eppendorf als das älteste Dorf der Hansestadt. Früher lebten hier wohlhabende Bürger inmitten einer Weide- und Moorlandschaft – davon übrig geblieben ist nur das 15 Hektar umfassende Eppendorfer Moor, das mittlerweile unter Naturschutz steht. Überhaupt spielt die Natur in Eppendorf eine große Rolle: Ruhige und idyllische Wohnlagen wie im Falkenried sind hier zuhauf zu finden. Blumen, Efeu und verschiedene andere Gewächse machen viele Stadtviertel in Eppendorf zur berühmten „grünen Lunge“. Viel Wert auf eine harmonische Umgebung wird auch bei der Architektur gelegt: Alt und Neu stehen sich in Eppendorf nicht konträr gegenüber, sondern schmiegen sich komplementär aneinander.

Aus kultureller Sicht sticht in Eppendorf besonders Alma Hoppes Lustspielhaus hervor, das wegen seines Kabaretts beliebt ist, sowie das Kulturhaus, das ein abwechslungsreiches Programm bietet. Anziehungspunkte sind zudem die sogenannte Gourmetmeile, das Eppendorfer Landstraßenfest und der Isemarkt, der als bestbestückter Markt Hamburgs gilt. Ein großes Problem in Eppendorf ist die Parkplatznot, dennoch gehört der Stadtteil zu den begehrtesten in Hamburg.


Daten und Fakten zu Hamburg-Eppendorf

  • Fläche: Rund 270 Hektar
  • Einwohner: Rund 25.100
  • Durchschnittsalter: 42,4 Jahre
  • Bevölkerungsdichte pro km²: 9.392
  • Frauenanteil: 54,9 Prozent
  • Single-Haushalte: 61,4 Prozent
  • Anteil an Ausländern: 9,7 Prozent
  • Menschen mit Migrationshintergrund: 21,5 Prozent


Quelle: Statistikamt Nord / Stand: Dezember 2019

Umzug nach Hamburg-Ottensen

Der Stadtteil Ottensen liegt im Westen von Hamburg und gehört zum Bezirk Altona. Genau neun S-Bahn-Minuten trennt Ottensen von der City, daher liegt der Stadtteil sehr zentral. Früher war Ottensen das typische Arbeiterviertel, heute eilt dem Stadtteil der Ruf voraus, der lebendigste und toleranteste in Hamburg zu sein: Hier findet man zahlreiche Gründerzeit- und Klinkerbauten, die häufig noch nicht luxussaniert sind und denen dadurch ein gewisser „abgenutzter“ Charme anhaftet.

Diese Mixtur zieht auch Promis wie den Regisseur Fatih Akin („Wut“, „Gegen die Wand“) an, der hier lebt und auch dreht. Viele Hamburger sagen, Ottensen sei wie eine eigene Kleinstadt, weil man im Viertel alles hat, was man braucht. Dazu kommt noch das gewisse Extra: Wochenmärkte mit frischer Pasta und Biobrot, viele kleine Hinterhöfe, die meist toll bepflanzt sind, und schöne kleine Cafés.

Die verwinkelten Straßen in Ottensen lassen den Stadtteil so bunt und gemütlich wirken wie kein anderes Viertel. Das Leben in den Straßen ist besonders durch ein gewisses Studentenflair und eine Multikulti-Atmosphäre geprägt. Historisch betrachtet galt Ottensen als das typische Arbeiterviertel mit viel Fabriken und Kleinindustrie, heute leben eher Studenten, Künstler und Freiberufler sowie junge Familien in den sanierten Altbauwohnungen, die für ihre farbigen Hinterhöfe bekannt sind.

Viele ehemalige Werkstatthallen wurden zu Kulturzentren umfunktioniert wie beispielsweise die Zeisehallen in der Friedensallee. Die keilförmigen Wohnbauten in den spitzwinklig zulaufenden Straßen heißen im Volksmund „Ottensener Nasen“. Die Gastronomie im elbnahen Ottensen ist breit gefächert, die zahlreichen Cafés, Kneipen und Restaurants gibt es in jeder Preisklasse. Auch aus kultureller Sicht ist Ottensen ein vielfältiger Stadtteil, der etliche Theater beherbergt. Die bekannteste Spielstätte ist das Altonaer Theater.

Zum Entspannen laden in Ottensen neben vielen kleineren Grünflächen besonders der Altonaer Balkon, der Donners Park und der Rosengarten ein. Direkt in der Nähe liegt der einstige Hafenstandort Elbquartier Neumühlen, der sich heute mit Loftwohnungen, edlen Bürohäusern und exklusiven Senioren-Appartements sehr modern präsentiert.


Daten und Fakten zu Hamburg-Ottensen

  • Fläche: Rund 290 Hektar
  • Einwohner: Rund 35.600
  • Durchschnittsalter: 41,2 Jahre
  • Bevölkerungsdichte pro km²: 12.731
  • Frauenanteil: 52,3 Prozent
  • Single-Haushalte: 61,1 Prozent
  • Anteil an Ausländern: 12,9 Prozent
  • Menschen mit Migrationshintergrund: 27,1 Prozent


Quelle: Statistikamt Nord / Stand: Dezember 2019

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Umzug nach Hamburg-Sternschanze

Wer eine ruhige Gegend sucht und früh ins Bett möchte, der ist in der Sternschanze ganz klar falsch. Die lebhafte und angesagte Gegend gehört zu Hamburgs beliebtesten Ausgehvierteln – und aufgrund der zentralen Lage ist die Sternschanze zudem eine attraktive Wohngegend.

Den jungen Stadtteil Sternschanze gibt es erst seit der Gebietsreform 2008. Der Hamburger Senat verfolgte dabei die Absicht, die homogene und gewachsene Struktur des Viertels hervorzuheben. Der Name Sternschanze leitet sich historisch von der 1682 entstandenen Verteidigungsanlage gleichen Namens ab. Auf dem Hügel, auf dem die Anlage stand, befindet sich heute der Sternschanzenpark.

Während der Zeit des Nationalsozialismus‘ war die Sternschanze ein Zentrum des Widerstandes und der Arbeiterbewegung. Wohl nicht zuletzt deshalb gilt der Stadtteil bis heute als exzentrisch und politisch engagiert. Das Attribut „hip“ kam in den letzten Jahren noch hinzu. Die zentrale Lage und die gute S- und U-Bahn-Anbindung locken vor allem junge Unternehmen an, auf den Straßen sieht man besonders viele Studenten, Künstler und linke Alternative. Aber auch gutverdienende Pärchen sind neben den vielen Ladenbesitzern mitsamt ihren Kindern keine Seltenheit.

Der gesamte Stadtteil gilt als multikulturell und wird durchzogen von Klamottenläden, Schnickschnack-Geschäften, Kebab-Buden, Secondhand-Shops, portugiesischen Cafés und asiatischen Imbissen. Die bekannte Straße „Schulterblatt“ läuft quer durch das Viertel und hat eine interessante Geschichte: Sie trägt ihren Namen in Erinnerung an eine alte Walfänger-Kneipe, deren Ladenschild aus dem Schulterblatt eines Wals bestand.

Bekannt wurde die Sternschanze in den letzten Jahren durch die Protestveranstaltungen für das alternative Stadtteilzentrum „Rote Flora“, das im Mittelpunkt am Schulterblatt liegt und heute auch Konzerthalle und politischer Treffpunkt ist. Außerdem hat sich im Stadtteil eine sehr aktive Club-Kultur mit Live-Konzerten und Tanzabenden entwickelt, beispielsweise in der Astra-Stube, dem Waagenbau oder dem Haus 73. In den Seitenstraßen wimmelt es von zahlreichen kleinen Cafés und Boutiquen.

Im Sommer verlagert sich das gesamte gesellschaftliche Leben des Stadtteils auf die Straße. Die sogenannte Schanzenpiazza gegenüber der Roten Flora wird zum zentralen Treffpunkt und man bekommt das Gefühl, dass sich alle Bewohner der Sternschanze hier versammeln. Um zu entspannen, den Straßenmusikern zuzuhören, einen Galao (portugiesischer Milchkaffee) zu trinken und mit Freunden zu plaudern. Am Abend verlagert sich das Geschehen dann in eine der vielen portugiesischen, spanischen oder asiatischen Restaurants. Kurz und knapp: Wer es laut und lebendig mag, für den ist die Sternschanze die richtige Adresse.


Daten und Fakten zu Hamburg-Sternschanze

  • Fläche: Rund 47 Hektar
  • Einwohner: Rund 8.100
  • Durchschnittsalter: 38,8 Jahre
  • Bevölkerungsdichte pro km²: 14.754
  • Frauenanteil: 49,6 Prozent
  • Single-Haushalte: 67,6 Prozent
  • Anteil an Ausländern: 19,5 Prozent
  • Menschen mit Migrationshintergrund: 36,7 Prozent


Quelle: Statistikamt Nord / Stand: Dezember 2019

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Umzug nach Hamburg-St. Pauli

St. Paul ist wohl Hamburgs berühmtester Stadtteil – und zwar nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Menschen aus aller Welt treffen sich hier, Menschen aus aller Welt feiern hier und Menschen aus aller Welt leben hier. Somit ist St. Pauli auch der Prototyp dessen, was man einen Multikulti-Stadtteil nennt.

St. Pauli steht insbesondere für die Reeperbahn, die „sündigste Meile der Welt“, sowie ganztägiges Vergnügen und den gleichnamigen Fußballklub. Der Stadtteil gilt als touristisch, hip und chaotisch, aber auch eigensinnig und kultig. Es heißt, in St. Pauli würde man nicht schlafen, sondern feiern und leben. Dementsprechend zieht es besonders junge Menschen in den Stadtteil, der in den letzten Jahren einen Sanierungsboom erlebte.

Historisch betrachtet lag St. Pauli lange Zeit vor der Stadtmauer Hamburgs und zog dadurch ein entsprechendes Klientel an: Fremde, Obdachlose, Ausgestoßene und zwielichtige Gestalten, die in der Stadt nicht gedudelt wurden, bestimmten die Gegend, die durch Vergnügungsangebote und Spielbudenplätze geprägt war. Teile dieser Sozialstruktur sind bis heute erhalten geblieben, auch wenn St. Pauli mittlerweile sehr zentral liegt.

Seine Beliebtheit hat der Stadtteil – neben der Vergnügungsmeile – auch dem Fischmarkt und dem Hafen zu verdanken. Wer Hamburg in den frühen Morgenstunden erleben möchte und nicht in Katerstimmung ist, sollte zumindest einmal über den Fischmarkt schlendern, Hamburgs größten und bekanntesten Markt. Mittlerweile gibt es neben dem Verkauf von Fisch und Krabben auch ein großes Angebot an Obst und Gemüse, Haushaltswaren, Bekleidung und Kunstgegenständen.

Von hier aus lohnt sich eine Hafenrundfahrt, um Hamburg zu Wasser kennenzulernen. St. Pauli liegt direkt an der Elbe zwischen der Neustadt und Altona und hat viel mehr zu bieten als nur die Reeperbahn und die Herbertstraße, wo Frauen in Schaufenstern ihre Dienste anbieten. Der Stadtteil im Bezirk Hamburg-Mitte ist besonders wegen seiner guten Infrastruktur und der verkehrsgünstigen Lage beliebt – und zwar sowohl bei Arbeiter- und Einwandererfamilien als auch bei Künstlern und Studenten.

In unmittelbarer Nähe befindet sich außerdem das Millerntor-Stadion, wo der Kultverein FC St. Pauli seine Heimspiele austrägt und – unabhängig vom Spielstand – immer gute Laune herrscht. Gastronomisch bietet St. Pauli seinen Bewohnern vom Imbissstand bis zur Sterneküche alles. Durch die gute Infrastruktur und die Nähe zur Innenstadt hat sich St. Pauli in den letzten Jahren zu einer sehr beliebten Wohngegend entwickelt. Die logische Folge davon waren steigende Mietpreise – heute liegt das Mietpreisniveau in St. Pauli sogar (deutlich) über dem Hamburger Durchschnitt.


Daten und Fakten zu Hamburg-St. Pauli

  • Fläche: Rund 260 Hektar
  • Einwohner: Rund 22.100
  • Durschnittsalter: 39,5 Jahre
  • Bevölkerungsdichte pro km²: 9.854
  • Frauenanteil: 47 Prozent
  • Single-Haushalte: 69,1 Prozent
  • Anteil an Ausländern: 20,6 Prozent
  • Menschen mit Migrationshintergrund: 36,4 Prozent


Quelle: Statistikamt Nord / Stand: Dezember 2019

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Umzug nach Hamburg-Winterhude

Die erste urkundliche Erwähnung Winterhudes stammt aus dem Jahre 1250, damals war das Gebiet noch ein kleines Bauerndorf. Heute ist der Stadtteil der – an der Bevölkerungsdichte gemessen – fünftgrößte von Hamburg.

Winterhude ist ein gemütlicher und trotzdem prachtvoller Stadtteil von Hamburg, dessen Architektur von restaurierten Fabriken, Klinkerbauten, Altbauhäusern und Villen geprägt ist. Ansonsten kann Winterhude durch viele Kanäle und Grünflächen punkten, vor allem der Stadtpark ist ein beliebtes Erholungsgebiet. Auf einer Fläche von 148 Hektar gibt es einen riesigen Kinderspielplatz, jede Menge Parkbänke, Sportplätze, eine Festwiese, einen See, ein Freibad, eine Freilichtbühne, ein Planetarium und natürlich viele Wege für Spaziergänger, Jogger und Radfahrer.

Im Planetarium finden neben den astronomischen Vorführungen viele Konzerte, Lesungen und wissenschaftliche Vorträge statt. Bis 1929 war das heutige Planetarium ein Wasserturm, daher ist das Gebäude ein echter Hingucker. Ein beliebter Treffpunkt zum Segeln, Picknicken und Faulenzen ist zudem die Außenalster. Winterhude gilt daher bei vielen Hamburgern als „grüne Lunge“ beziehungsweise „grüne Oase“ der Stadt. Die gestressten Geschäftsleute und Bewohner der lauten Innenstadt mit dem dichten Verkehr kommen in Scharen hierher, um Entspannung zu suchen. Winterhude verfügt über einen sehr besonderen Charme.

Aber der Stadtteil hat noch mehr als Ruhe und viel Grün zu bieten, denn unter anderem gibt es in Winterhude eine vielseitige und abwechslungsreiche Kulturszene. So ist das Kulturzentrum „Kampnagel“ – eine ehemalige Maschinenfabrik – bekannt für seine modernen Veranstaltungen im Bereich der darstellenden Kunst. Außerdem ist es der Veranstaltungsort vieler Festivals wie dem jährlich stattfindenden Internationalen Sommerfest oder dem Frauenfestival. Auch an Geschäften aller Art, Cafés und Restaurants herrscht kein Mangel, sodass Winterhude trotz der entspannten Atmosphäre das Image „jung und lebendig“ genießt. Dreimal in der Woche – Dienstag, Donnerstag und Samstag – gibt es auf dem Winterhuder Wochenmarkt frisches Obst und Gemüse.

Eine Anekdote am Rande: In Winterhude gibt es „Hamburgs bekannteste Einbahnstraße“. Die Sierichstraße, die die Verbindung zwischen der Hamburger Innenstadt und den nördlichen Stadtteilen herstellt, wechselt tageszeitabhängig die Fahrtrichtung. Sie ist damit einer der wenigen Straßenzüge in Europa, die sich dem Berufsverkehr anpassen: Zwischen vier Uhr morgens und 12 Uhr mittags können Autofahrer nur stadteinwärts fahren, ab 12 Uhr kommen Autofahrer auf der Sierichstraße nur noch aus der Stadt.


Daten und Fakten zu Hamburg-Winterhude

  • Fläche: Rund 517 Hektar
  • Einwohner: Rund 55.500
  • Durchschnittsalter: 41,1 Jahre
  • Bevölkerungsdichte pro km²: 7.317
  • Frauenanteil: 52,9 Prozent
  • Single-Haushalte: 64,9 Prozent
  • Anteil an Ausländern: 11,6 Prozent
  • Menschen mit Migrationshintergrund: 24,2 Prozent


Quelle: Statistikamt Nord / Stand: Dezember 2019

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