Umzug nach Köln – Hey Kölle, Do bes e Jeföhl

Umzug nach Köln
© istock / Horst Gerlach

Kaum jemand ist lokalpatriotischer als die Kölner. Und sie lieben ihre Stadt zu Recht. Dank ihrer Lage am Rhein ist die Karnevalshochburg idyllisch und grün, durch die hohe Dichte an Industrie und Medienunternehmen aber auch innovativ und zukunftsorientiert. Altstadt mit Kopfsteinpflaster existiert hier neben moderner Architektur mit Flussblick. Tradition und Gemütlichkeit verschmelzen mit Weltoffenheit. Wenn es auch Sie in die Millionenstadt mit Schunkelfaktor zieht, verrät Immonet Ihnen, wo Sie in Köln am besten hinziehen sollten und was es beim Umzug zu beachten gibt.

Mieten – so viel kosten Wohnungen in Köln

Vor allem auf der linken Rheinseite zahlen Sie viel für Ihre Wohnung. Von der Altstadt bis hin zu den Gebieten um den Aachener Weiher, den Stadtwald und den Beethovenpark kann man im Durchschnitt mit über zehn Euro pro Quadratmeter rechnen. Im Vergleich zu anderen deutschen Metropolen ist die Mietpreisentwicklung jedoch noch tragbar. Nicht einmal innerhalb Nordrhein-Westfalens ist Köln die teuerste Stadt. Die Pole-Position im Bundesland hat, dank rapidem Preisanstieg, seit kurzem Düsseldorf inne. 9,80 € zahlt man dort durchschnittlich für den Quadratmeter, in Köln sind es immerhin „nur“ 9,60 €. Wer günstig wohnen will, der kann sich auf der unbeliebteren, aber aufstrebenden rechten Rheinseite umsehen. Deutz bietet viel bezahlbaren Wohnraum und auch Mülheim ist im Kommen. Für Studenten empfiehlt sich Ehrenfeld. Der junge und multikulturelle Stadtteil auf der linken Rheinseite kann mit einer eigenen Szene aufwarten, ist aber noch günstiger als das von jeher beliebte Lindenthal. Doch auch rund um die Uni kann man mit Glück tolle WG-Zimmer finden. Plätze in Wohngemeinschaften werden hier oft über die Jahre weitergegeben, sodass auch Wohnungen in zentralster Lage dank alter Mietverträge sehr günstig bleiben.

Wo ist in Köln was los? Ich will Szene!

Nachtleben, Cafés und jede Menge Karnevalsspaß – Wer sich in Köln langweilt, ist selbst schuld. Die trendigsten Szene-Viertel sind die südliche Altstadt sowie die südliche Neustadt und die Gebiete rund um Uni, Barbarossaplatz und Party-Zentrum Zülpicher Straße. Im Belgischen Viertel in der nördlichen Neustadt trifft sich alles, was hip ist und für viele ist dies der lebenswerteste Stadtteil der Rhein-Metropole. Am nördlichen Ende des Szene-Karrees erfreut sich der Friesenplatz größter Beliebtheit. Im Norden Kölns sammeln sich die Insider im Agnesviertel rund um die Neusser Straße hinterm Ebertplatz. Wer also Trubel will, sollte sich diese Gegenden mal genauer ansehen. Aber mal unter uns: Zum Karneval herrscht eh in der ganzen Stadt Ausnahmezustand. Zwar konzentriert sich der große Rosenmontagszug auf die Altstadt zwischen Chlodwigplatz und Dom und die größte Sause steigt in den rund um die Uhr geöffneten Bars der Zülpicher Straße, doch Umzüge gibt es überall und die kostümierten Jecken verwandeln in ganz Köln die Fahrbahnen in Gehwege. Wem das Treiben also zu bunt ist, der sollte sich nicht auf eine vermeintlich ruhige Wohngegend verlassen, sondern über die heiße Phase zwischen Weiberfastnacht (Donnerstag) und Rosenmontag auf Reisen gehen.

Von der Party nach Hause – öffentliche Verkehrsmittel in Köln

Köln hat vergleichsweise viele Parkmöglichkeiten, die meisten allerdings gegen eine Gebühr, also mit Parkschein oder in einem der über 40 Parkhäuser der Stadt. Zu beachten ist bei der Stadterkundung mit dem Auto ebenfalls, dass man für die Innenstadt eine Umweltplakette benötigt. Wer lieber auf öffentliche Verkehrsmittel ausweichen will, der kann zwischen der S-Bahn und der Stadtbahn wählen, die sowohl als Untergrundbahn als auch zeitweise als Straßenbahn durch die Innenstadt kreuzt. Die Stadtbahn-Linien 16 und 18 reichen sogar bis ins 30 Kilometer entfernte Bonn. Pendler und Wochenendausflügler können so bequem in einer halben Stunde zwischen den Rheinstädten hin- und herfahren. Außerdem stehen natürlich diverse Buslinien zur Verfügung sowie ein Köln-exklusives Schmankerl – die Seilbahn, die Ost- und Westufer des Rheins miteinander verbindet. Von März bis November kann man den Fluss so entspannt in Gondeln überqueren und dabei einen wunderbaren Blick über Innenstadt und Kölner Dom in der Ferne genießen. 

Umziehen nach Köln

Wie jede große Stadt verfügt auch Köln über eine Vielzahl an Umzugsunternehmen. Da den Überblick zu behalten und die richtige Wahl zu treffen, fällt schwer. Oft locken windige Anbieter mit niedrigen Preisen, aber Vorsicht: Die Umzugshelfer sind hier teilweise nicht gut geschult oder werden zu schlecht bezahlt. Ein unvorsichtiger Umgang mit Ihren Möbeln kann die Folge sein. Verlassen Sie sich deshalb lieber auf eine professionelle Umzugsfirma. Auch hier gibt es Möglichkeiten zu sparen, zum Beispiel über eine Umzugsauktion.

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