Navigation überspringen
Tipps für den Umzug nach Köln

Tipps für den Umzug nach Köln

© Roman Bürki / Unsplash

Köln ist die viertgrößte Stadt Deutschlands und mit rund 1,1 Millionen Einwohnern zudem die größte Stadt in Nordrhein-Westfalen, auch wenn das deutlich kleinere Düsseldorf den Titel der Landeshauptstadt trägt. Die Kölner gelten als überaus lokalpatriotisch, aber auch als offen und herzlich. Dank ihrer Lage am Rhein ist die Karnevalshochburg idyllisch und grün, durch die hohe Dichte an Industrie und Medienunternehmen aber auch innovativ und zukunftsorientiert. Die Altstadt mit Kopfsteinpflaster harmoniert wunderbar mit der modernen Architektur in Flussnähe. Was Sie bei einem Umzug in die Domstadt Köln beachten sollten und welcher Stadtteil zu Ihnen passt, erfahren Sie hier.

Die Mieten in Köln zählen zu den höchsten in Nordrhein-Westfalen. Im Durchschnitt liegen sie sogar über den in Düsseldorf geforderten Mieten, obwohl die Landeshauptstadt allgemein als teuerstes Pflaster des Bundeslandes gilt. Besonders Single-Wohnungen sind sehr begehrt: Mieter, die auf der Suche nach kleinen Wohnungen sind, mussten in der jüngeren Vergangenheit immer deutlich mehr als im Vorjahr bezahlen. Wie in anderen Metropolen sind insbesondere innenstadtnahe Wohnungen äußerst gefragt, die allerdings gleich um ein Vielfaches teurer sind als Mietobjekte in den Randbezirken der Domstadt.

Vor allem auf der linken Rheinseite zahlen Sie überdurchschnittlich viel für Ihre Wohnung. Von der Altstadt bis hin zu den Gebieten um den Aachener Weiher, den Stadtwald und den Beethovenpark kann man im Durchschnitt teils mit deutlich über elf Euro pro Quadratmeter rechnen. Im Vergleich zu anderen deutschen Metropolen ist die Mietpreisentwicklung in Köln jedoch noch moderat.

 Wer günstig wohnen will, der kann sich auf der unbeliebteren, aber aufstrebenden rechten Rheinseite umsehen. Deutz etwa bietet viel bezahlbaren Wohnraum und auch Mülheim ist im Kommen. Für Studenten empfiehlt sich Ehrenfeld. Der junge und multikulturelle Stadtteil auf der linken Rheinseite gilt als lebendig und abwechslungsreich. Doch auch rund um die Uni kann man mit etwas Glück tolle WG-Zimmer finden. Plätze in Wohngemeinschaften werden hier oft über die Jahre weitergegeben, sodass auch Wohnungen in zentralster Lage dank alter Mietverträge teilweise sehr günstig bleiben.


Daten zu Köln

  • Fläche: Rund 405 km²
  • Einwohner: Rund 1,1 Millionen
  • Durchschnittsalter: 41,9 Jahre
  • Bevölkerungsdichte pro km²: 2.515
  • Frauenanteil: 51,1 Prozent
  • Single-Haushalte: 50,6 Prozent
  • Ausländeranteil: 19,5 Prozent
  • Menschen mit Migrationshintergrund: 39,1 Prozent
  • Arbeitslosenquote: 7,4 Prozent


Quelle: Amt für Stadtentwicklung und Statistik der Stadt Köln / Kölner Zahlenspiegel 2019

Angebote für Ihren Umzug anfordern

Lassen Sie sich schnell und bequem Umzugsangebote für Ihren nächsten Umzug erstellen.

Die Domstadt Köln wurde bereits 38 vor Christus gegründ und umfasst heute neun Stadtbezirke. Die Stadtbezirke heißen Innenstadt, Rodenkirchen, Lindenthal, Ehrenfeld, Nippes, Chorweiler, Porz, Kalk und Mülheim.

Diese Bezirke wiederum sind in insgesamt 86 Stadtteile untergliedert. Im August 2007 kam Finkenberg als bislang letzter Stadtteil hinzu, zuvor lagen Teile von Finkenberg in Porz und Eil (Stadtbezirk Porz). Innerhalb der Stadtteile unterscheiden die Kölner noch zwischen verschiedenen „Veedeln“ (Kölsch für Stadtviertel), die Grenzen und Bezeichnungen sind aber höchst unterschiedlich, eine einheitliche Regelung existiert nicht. Das Amt für Stadtentwicklung und Statistik hat für statistische Auswertungen 371 Stadtviertel definiert, erhebt aber keinerlei Anspruch auf Richtigkeit.

Welcher Bezirk, welcher Stadtteil und welches Veedel zu Ihnen passt, hängt in erster Linie von Ihren Präferenzen ab. Wünschen Sie eher eine ruhige Wohngegend im Grünen oder soll es in der Nähe viele Clubs und Bars geben? Benötigen Sie einen Supermarkt nebenan oder können Sie Ihre Einkäufe mit dem Auto erledigen? Wünschen Sie sich Familien und Senioren oder Singles und Studenten als Nachbarn? Um Ihnen einen kleinen Einblick zu geben, stellen wir Ihnen im Folgenden die beliebten Stadtteile Deutz, Ehrenfeld, Lindenthal, Marienburg, Nippes und Neustadt-Süd vor.

Umzug nach Köln-Deutz

Deutz gehört seit 1888 zu Köln und seit 1954 zum Stadtbezirk Innenstadt. Zwischen 1815 und 1919 war Deutz ein preußisches Garnisonslager, heute ist es der einzige rechtsrheinische Stadtteil der Innenstadt. In Köln werden die Gebiete rechts vom Rhein häufig als „Schäl Sick“ bezeichnet, also als scheele oder falsche beziehungsweise schielende und damit verkehrte Seite. 

Dieser negativen Besetzung zum Trotz ist Deutz ein sehr lebendiger Stadtteil und die Bewohner werden vom Deutzer Ufer aus mit einem fantastischen Panoramablick auf die Kölner Altstadt belohnt. Für viel Trubel in und um Deutz sorgen beispielsweise verschiedene Veranstaltungen der Koelnmesse GmbH. Der Tanzbrunnen Köln ist die Bühne für Theater und Konzerte und die Mehrzweckhalle Lanxess Arena (früher Kölnarena) bietet Platz für 20.000 Besucher.

Heute ist Deutz die Verkehrsachse für die ICE-Züge zwischen Frankfurt und Köln. Pendler sind dabei etwa eine Stunde unterwegs. Wichtiger für die Bewohner ist jedoch der Rheinpark, eine der attraktivsten Grünflächen der Stadt. Für linksrheinische Kölner ist dieser Park die einzig geltende Legitimation, um die Schäl Sick zu betreten. Auf dem Gelände wurde 1957 und 1971 bereits zwei Mal die Bundesgartenschau ausgerichtet.

Besonderer Höhepunkt des Stadtteils Deutz ist St. Heribert, eine dreischiffige Pfeilerbasilika, die im Volksmund auch als „Düxer (Deutzer) Dom“ bezeichnet wird. Zur Erholung vom Trubel und der Hektik der Innenstadt bietet sich die Claudius Therme im Rheinpark an, die mit Blick auf den Kölner Dom sicher zu einem der schönsten Thermalbäder Europas gezählt werden kann. 

Wohl nicht zuletzt wegen der zentralen Lage und den tollen Naherholungsgebieten befindet sich Deutz seit einigen Jahren im Wachstum. Die bekannteste Einkaufsmeile ist die „Deutzer Freiheit“, die zum Bummeln und Stöbern einlädt, aber auch viele Cafés und Restaurants bietet. Gerade in der Deutzer Freiheit stellt der Neu-Kölner fest, wie entspannt die Deutzer sind: Trotz Alltagshektik nimmt sich hier fast jeder Verkäufer Zeit für einen Plausch, Berührungsängste gibt es nicht. Einmal im Jahr wird Deutz beim Stadtteil- und Familienfest richtig voll – 2019 wurden über 150.000 Festbesucher gezählt.


Daten und Fakten zu Köln-Deutz

  • Fläche: Rund 524 Hektar
  • Einwohner: Rund 15.800
  • Bevölkerungsdichte pro km²: Rund 3.000
  • Frauenanteil: 50,5 Prozent
  • Single-Haushalte: 60,6 Prozent
  • Anteil an Ausländern: 17,9 Prozent
  • Menschen mit Migrationshintergrund: 34,1 Prozent
  • Arbeitslosenquote: 5,3 Prozent


Quelle: Amt für Stadtentwicklung und Statistik der Stadt Köln / Stand: Dezember 2019

Umzug nach Köln-Ehrenfeld

Ursprünglich war der Kölner Stadtteil Ehrenfeld das typische Industrie- und Arbeiterviertel, seit den 1960er Jahren zogen vor allem Migranten dorthin. Das Stadtteilbild ist daher fast folgerichtig von Dönerimbissen, asiatischen Lebensmittel- und Kleinkunst-Geschäften sowie italienischen Restaurants geprägt.

Als in den 1980er Jahren zahlreiche Firmen aus der Textil-, der Metall- und der Elektroindustrie schließen mussten, verwahrloste der Stadtteil nach und nach und die Kriminalitätsrate stieg an. Die darauf folgenden niedrigen Mietpreise lockten aber viele Studenten und Künstler an, sodass sich Ehrenfeld nach und zu einem recht beliebten Stadtteil entwickelte.

Bezüglich der Architektur steht Ehrenfeld exemplarisch für Köln: Herrschaftliche Zinshäuser aus der Gründerzeit wechseln sich ab mit grauen Bausünden aus den 1960er Jahren sowie Industriedenkmälern. Heute werden viele dieser Industriekomplexe als Disco oder Veranstaltungshalle genutzt. Fast täglich finden irgendwo in Ehrenfeld Konzerte, Clubbings und Theateraufführungen statt. 

Der Anteil an schickeren Wohnvierteln in Köln-Ehrenfeld wächst kontinuierlich, zudem werden immer mehr frühere Fabriken aufwendig renoviert und als Wohngebäude oder Bürohäuser vermietet. Eine Besonderheit im Stadtteilbild: Bei einem Spaziergang sollte man besonders auf die sogenannten Dreifensterhäuser achten. Diese schmucklosen Wohnhäuser entstanden im 19. Jahrhundert deshalb, weil sie aufgrund ihrer geringen Breite von der Häusersteuer befreit waren.

Ein Wahrzeichen des Stadtteils ist das imposante Herkules-Hochhaus, das wegen seiner bunten Fassaden von den Ehrenfeldern auch „Papageienhochhaus“ oder „Villa Kunterbunt“ genannt wird. Es wurde vom Architekten Peter Neufert geplant und 1973 fertiggestellt. Ein weiteres Wahrzeichen ist der Heliosturm an der Heliosstraße. Obwohl er deutlich einem Leuchtturm ähnelt, war er nie als solcher errichtet worden. Tatsächlich war der Turm nur das Erkennungszeichen einer Elektrotechnik-Firma, die hier im 19. Jahrhundert ihren Sitz hatte.

An Parks und Grünflächen mangelt es in Ehrenfeld. Am bekanntesten in dieser Kategorie ist das Neptunbad, das Anfang des 20. Jahrhunderts im Jugendstil errichtet wurde und heute eine Wellness-Landschaft beherbergt. Auf dem Neptunplatz findet dienstags und freitags ein Wochenmarkt statt. Außerdem gibt es jedes Jahr im Herbst ein großes Straßenfest, das bis zu 400.000 Besucher zählt. Die Venloer Straße verwandelt sich dann zwischen der Inneren Kanalstraße und dem Ehrenfeldgürtel in eine Partymeile. 

Kulturell betrachtet gibt es in Ehrenfeld beispielsweise Freiluftvorstellungen im Sommer im Programmkino Cinenova, verschiedene Theater und die Live Music Hall als wichtige Konzertbühne in Köln. Die Anbindung ans öffentliche Verkehrs- und Straßennetz ist gut in Ehrenfeld, man ist schnell in anderen Stadtteilen – und auch wieder zurück.


Daten und Fakten zu Köln-Ehrenfeld

  • Fläche: Rund 240 Hektar
  • Einwohner: Rund 38.400
  • Bevölkerungsdichte pro km²: Rund 4.500
  • Frauenanteil: 50,5 Prozent
  • Single-Haushalte: 63,4 Prozent
  • Anteil an Ausländern: 19,7 Prozent
  • Menschen mit Migrationshintergrund: 36,4 Prozent
  • Arbeitslosenquote: 6,8 Prozent


Quelle: Amt für Stadtentwicklung und Statistik der Stadt Köln / Stand: Dezember 2019

Umzugskartonrechner

Der Umzugskartonrechner von Umzugsauktion hilft Ihnen, Ihren Kistenbedarf richtig abzuschätzen. Wie viele Standardkartons und Bücherkartons Sie für Ihren Umzugs benötigen, erfahren Sie hier.

Umzug nach Köln-Lindenthal

Der flächenmäßig sehr große Stadtteil Lindenthal wurde über Jahrhunderte hinweg von Weilern, Höfen und kleinen Dörfern geprägt. Heute ist von dem dörflichen Charakter nicht mehr viel übrig, Lindenthal bietet einen vollkommen städtischen Lebensraum.

Der Stadtteil gehört seit 1888 zu Köln und sticht durch eine große Vielfalt heraus. Mit der Grundsteinlegung der Universität 1929 entstand im Inneren Grüngürtel des Stadtteils das heutige Universitätsviertel, folglich wohnen in Lindenthal viele Studenten. Zum Universitätsviertel gehören neben vielen Neubauten im und am Grüngürtel auch die alte Mensa aus den 1950er Jahren und die Gebäude und Villen entlang des Weyertals, die zu universitären Instituten umfunktioniert wurden.

Im Gegensatz zu vielen anderen Kölner Stadtteilen war Lindenthal in seiner Geschichte nie ein Standort von industriellen Betrieben. Deshalb ist der Stadtteil heute sehr beliebt, denn fast alle Wohngegenden sind trotz der direkten Nähe zur Innenstadt von reichlich Grünfläche umgeben. Wenig überraschend leitet sich auch der Name des Stadtteils vom Grün ab: Die Linde ist das Markenzeichen. 

Nach wie vor sind für Lindenthal prächtige Villenbauten, Wälder und Weiher charakteristisch. Eine Besonderheit im Stadtteilbild sind die dortigen Bauten aus den 1930er Jahren: Im Laufe des Zweiten Weltkriegs wurde der Stadtteil fast vollständig zerstört, doch in den Jahrzehnten danach wurde er – an vielen Stellen originalgetreu – fast vollständig wieder aufgebaut.

An Naherholungsgebieten fehlt es in Lindenthal wahrlich nicht. Besonders hervorzuheben ist der Stadtpark, der von zahlreichen Sportanlagen und freien Liegeflächen bis hin zu Cafés und Restaurants alle Wünsche an einen schönen Park abdeckt. 

Auch der Adenauerweiher ist sehr beliebt. Zum Shoppen und Schlemmen lädt die Aachener Straße ein. Und wer in Lindenthal schnell in ein Krankenhaus muss, hat es nicht weit: Gleich mehrere Krankenhäuser befinden sich in dem Stadtteil. Ein weiteres Plus: Auch die Innenstadt liegt nicht weit entfernt, mit dem Bus oder der Straßenbahn ist man schnell im Zentrum.


Daten und Fakten zu Köln-Lindenthal

  • Fläche: 41, 58 m²
  • Einwohner: Rund 30.700
  • Bevölkerungsdichte pro km²: 3.959
  • Frauenanteil: 53,6 Prozent
  • Single-Haushalte: 59,7 Prozent
  • Anteil an Ausländern: 9,9 Prozent
  • Menschen mit Migrationshintergrund: 22,9 Prozent
  • Arbeitslosenquote: 3 Prozent


Quelle: Amt für Stadtentwicklung und Statistik der Stadt Köln / Stand: Dezember 2019

Den Vermieter überzeugen mit Ihrer Bewerbermappe

  • Chance auf Wunschimmobilie erhöhen
  • Kostenfrei ausfüllen
  • Wichtige Dokumente hochladen
  • Jederzeit clever bewerben
Jetzt kostenfrei erstellen

Umzug nach Köln-Marienburg

Marienburg gilt in Köln als der Stadtteil, der die berühmt-berüchtigten Reichen und Schönen anzieht. Der direkt am Rhein gelegene Stadtteil ist aber nicht nur für Prominente eine beliebte Wohngegend, sondern auch für gutverdienende Singles und Familien.

Der Name Marienburg stammt von einem Gutshof aus dem Jahre 1840, der ausgedehnte Ländereien zu bieten hatte. Lange Zeit war Marienburg eine sehr ruhige Gegend, bis sich etwa Mitte des 19. Jahrhunderts mehrere Unternehmen wie ein Wasserkraftwerk und eine Brauerei ansiedelten. 1888 wurde Marienburg eingemeindet, drei Jahre später wurde dann die Aktiengesellschaft „Kölnische Immobiliengesellschaft“ gegründet, die den Häuserbau massiv vorantrieb. Ab dem frühen 20. Jahrhundert entwickelte sich Marienburg dann zu dem Stadtteil, der er heute ist: ein Nobelviertel.

Auf Initiative des Industriellen Ernst Leybold begann der Bau großer Villen, die das Stadtteilbild bis heute prägen. Allen Bauten gemeinsam ist die architektonisch-künstlerische Qualität, die auch international anerkannt und beachtet wurde. Deswegen wird ein Großteil der riesigen Bauten heute als Büro oder Botschaft verwendet. Meist handelt es sich dabei um denkmalgeschützte Bauten, die vor 1920 nach englischen Vorbildern errichtet wurden und daher neben einem großen Garten auch über Pavillons und ein eigenes Kutschenhaus verfügen.

Ebenfalls aus dem frühen 20. Jahrhundert stammen der 27 Meter hohe Bismarckturm und die angrenzende Villa Bismarckburg. Marienburg zählt somit zu den wenigen noch geschlossenen, von Architektur und Grünplanung bestimmten Villengebieten in Deutschland. Sehenswert sind neben den exklusiven Villen in Marienburg besonders der Südpark mit einer denkmalgeschützten Statue eines Panthers sowie der Puttenbrunnen in der Parkstraße und das Kölner Festungsmuseum. 

Marienburg gilt insgesamt als ruhiger Stadtteil: Großzügige Promenaden, weitläufige Grünflächen und kleine Annehmlichkeiten wie ein eigener Golfplatz sind hier stilgebend. Es ist daher durchaus verständlich, dass sich beispielsweise der Kabarettist Harald Schmidt und die TV-Moderatorin Elke Heidenreich in diesem Teil von Köln niedergelassen haben. Wer auf der Suche nach einem schönen und großen Haus mit Garten am Rhein ist und das nötige Kleingeld parat hat, für den ist Marienburg die erste Anlaufstelle.


Daten und Fakten zu Köln-Marienburg

  • Fläche: 305 Hektar
  • Einwohner: Rund 7.300
  • Bevölkerungsdichte pro km²: 2.298
  • Frauenanteil: 50,1 Prozent
  • Single-Haushalte: 45,2 Prozent
  • Anteil an Ausländern: 17 Prozent
  • Menschen mit Migrationshintergrund: 38,2 Prozent
  • Arbeitslosenquote: 4,7 Prozent


Quelle: Amt für Stadtentwicklung und Statistik der Stadt Köln / Stand: Dezember 2019

Bonitätsauskunft der SCHUFA

Die SCHUFA-Selbstauskunft zur Weitergabe an den Vermieter und Makler.

  • Schnell online bestellen und sofort als PDF downloaden
  • Einfach zur Besichtigung mitnehmen
  • Traumwohnung bekommen ...
Zum SCHUFA-BonitätsCheck

Umzug nach Köln-Nippes

Der Multikulti-Stadtteil Nippes im Kölner Norden ist besonders durch seine vielen Grünflächen geprägt und gilt als eher ruhig – ein Viertel zum Wohnen und Wohlfühlen. Zum Tanzen fährt der Nippeser eher ins Zentrum. Wer den Trubel braucht, um sich wohlzufühlen, sollte daher besser nicht nach Nippes ziehen. 

Der Name des Stadtteils stammt aus dem Niederrheinischen und bedeutet etwa „Haus an einem Flussarm“ oder „Haus auf der Anhöhe“. Da zur Römerzeit ein Arm des Rheines durch das Nippeser Tälchen geflossen ist, ergeben beide Bezeichnungen einen Sinn, auch wenn heute nichts mehr davon zu sehen ist. 

Im Jahr 1674 stand ein Besuch in Nippes offiziell unter Strafe: Der Kölner Stadtrat sorgte sich damals um das Wohl seiner Bürger, weil in Nippes das verbotene untergärige Bier ausgeschenkt wurde. Wer davon kostete, der drohte in Exzesse zu verfallen, so die einhellige Meinung des Stadtrats. 

Heute wird das Bier zwar immer noch ausgeschenkt, aber von Exzessen ist wenig zu sehen. Vielmehr wird den Nippesern eine gewisse Party-Faulheit attestiert. „In der Ruhe liegt die Kraft“ könnte eher das Motto des Stadtteils sein: Alhambra in der Inneren Kanalstraße, Nordpark, Johannes-Giesberts-Park sowie das Nippeser Tälchen sorgen dafür, dass ein eigener Garten im Stadtteil überflüssig wird. Zum Entspannen und Träumen lädt zudem das Planetarium ein.

Auch wenn es in Nippes eher beschaulich zugeht, wirkt der Stadtteil nicht leergefegt: Im Sommer spielen Groß und Klein Fußball, grillen oder liegen im Gras, Rentner werfen Boulekugeln und man vernimmt Stimmen aus den verschiedensten Ecken der Kontinente. Nippes ist ein wenig wie der berühmte Schmelztiegel der Kulturen, in diesem Stadtteil leben überdurchschnittlich viele Ausländer. 

Außerdem lassen sich immer mehr Künstler und Musiker in Nippes nieder, weil sich der familiäre und entspannte Charakter des Stadtteils herumgesprochen hat. Im vergangenen Jahrzehnt hat sich so eine kleine, aber sehr etablierte Kunstszene entwickelt. Wer einen guten Eindruck vom Treiben in Nippes bekommen möchte: Sonntags ist der Flohmarkt am Wilhelmsplatz besonders beliebt.


Daten und Fakten zu Köln-Nippes

  • Fläche: 31,75 km²
  • Einwohner: Rund 37.100
  • Bevölkerungsdichte pro km²: 12.191
  • Frauenanteil: 52,9 Prozent
  • Single-Haushalte: 56,5 Prozent
  • Anteil an Ausländern: 16,0 Prozent
  • Menschen mit Migrationshintergrund: 31,8 Prozent
  • Arbeitslosenquote: 4,5 Prozent


Quelle: Amt für Stadtentwicklung und Statistik der Stadt Köln / Stand: Dezember 2019

Ihre Mietkautions-Versicherung

Für wenige Euro im Jahr übernimmt die Deutsche Kautionskasse Ihre Mietkaution. So bleibt Ihnen mehr Geld für den Umzug und die Einrichtung.

Umzug nach Neustadt-Süd

Im Stadtteil Neustadt-Süd lebt man unmittelbar im Herzen und Zentrum von Köln. Das Leben in diesem Stadtteil ist geprägt von zahlreichen Restaurants und Bars, von der Nähe zu den Haupteinkaufsstraßen und natürlich auch vom Kölner Karneval. Kurz gesagt: Hier ist was los. 

Die Bevölkerung ist bunt gemischt und durchaus multikulturell geprägt. Mit dem Chlodwigplatz und dem Barbarossaplatz liegen zwei wichtige Verkehrsknotenpunkte in diesem Stadtteil, die U- und Straßenbahnen fahren in kurzen Takten: Lange warten muss hier niemand, auch nachts nicht. Wer dennoch lieber mit dem Fahrrad unterwegs ist, wird sich in Neustadt-Süd ebenfalls wohlfühlen. Die Radwege sind in diesem Teil von Köln vergleichsweise gut ausgebaut.

Weitere Vorteile des Stadtteils Neustadt-Süd sind die Nähe zum Rhein und zu anderen Naherholungsgebieten wie dem Aachener Weiher und dem Volksgarten, die im Sommer beliebte Treffpunkte für Jung und Alt sind. Besonders bekannt ist der Stadtteil zudem für seine zahlreichen Ausgehmöglichkeiten. In der urigen Südstadt südlich der Severinsbrücke oder im Studentenviertel Quartier Lateng wird jeder Partywunsch befriedigt: Zwischen Luxemburger Straße, Hohenstaufenring und Universitätsstraße hat sich ein sehr belebtes Studentenviertel etabliert. 

Fußball auf der Uniwiese, Biergarten-Sessions am Rathenauplatz, After-Uni-Partys auf der Zülpicher Straße. Die höchste Kneipen- und Bardichte Kölns kommt nicht von ungefähr. In der Zülpicher Straße, ganz in der Nähe der Uni, gibt es außerdem allerlei Kulinarisches und viele kleine Läden mit Schnickschnack, den man nicht überall findet. 

Bei schönem Wetter lockt der Rathenauplatz mit seinem Biergarten die Massen tagsüber an, am Abend findet man sich in Traditionsadressen wie dem Atelier Theater oder der HoteLux KGB Bar ein. Rund um den Chlodwigplatz gibt es zahlreiche Cafés, Restaurants, Galerien und Kulturstätten wie beispielsweise das „Theater Der Keller“. Der Chlowdigplatz steht dabei stellvertretend für den Süden: Eine bunte Mischung aus jungen Ideen, traditionsreichen Kneipen, Alternativen – und Baulärm.

Das Leben brummt aber nicht nur in und um die Zülpicher Straße, das Belgische Viertel hat ebenfalls ein Wörtchen mitzureden. Zwischen Westbahnhof und Lindenstraße, Grüngürtel und Ring spürt man deutlich das Großstadt-Flair. Die Szene- und Gastromeile ist in ganz Köln bekannt, das Belgische Viertel ist eines der lebendigsten der ganzen Stadt – und ein sogenanntes „In-Viertel“. Das Zentrum bildet der Brüsseler Platz. Das Belgische Viertel ist der Treffpunkt für Kreative, Ballungsraum für Agenturen und Medienmacher – und außerdem ein gehobenes Wohnviertel.

Altbauten und Neubauten gibt es im Stadtteil Neustadt-Süd zu gleichen Teilen. Auf der Halbinsel im Rheinauhafen sind im letzten Jahrzehnt luxuriöse Büro- und Wohnkomplexe entstanden, die in Zukunft ein neues Zentrum im Stadtteil darstellen sollen. 

Neustadt-Süd ist für Großstädter geeignet, die es einerseits etwas lauter mögen und Wert auf eine gute Infrastruktur legen, sich andererseits aber auch gerne in Parks erholen. Generell gilt: Im Westen geht es etwas lauter zu, im Osten und besonders rund um den Volksgarten gibt es auch ein paar ruhigere Ecken.


Daten und Fakten zu Neustadt-Süd

  • Fläche: Rund 283 Hektar
  • Einwohner: Rund 38.400
  • Bevölkerungsdichte pro km²: 13.658
  • Frauenanteil: 50,4 Prozent
  • Single-Haushalte: 67,4 Prozent
  • Anteil an Ausländern: 14,8 Prozent
  • Menschen mit Migrationshintergrund: 29 Prozent
  • Arbeitslosenquote: 4,6 Prozent


Quelle: Amt für Stadtentwicklung und Statistik der Stadt Köln / Stand: Dezember 2019

Mustervorlagen & Checklisten

Unterlagen für Ihren Umzug

  • Mieterselbstauskunft
  • Wohnungsübergabeprotokoll
  • Wohnungsgeberbestätigung
  • Umzugscheckliste
  • und viele mehr …

Hier finden Sie alle Formulare für einen reibungslosen Umzug.

Jetzt kostenlos downloaden