Umzug geplatzt – So finden Sie schnell eine Lösung

Umzug geplatzt – So finden Sie eine schnelle Lösung
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Der Umzug ist lange geplant und das Umzugsunternehmen sagt plötzlich ab – für viele Betroffene ist das ein Albtraum. Doch mit ruhigen Nerven und ein wenig Unterstützung ist auch so eine Situation zu meistern. Immonet erklärt, wie Sie in diesem Fall am besten vorgehen.

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Mit einer To-do-Liste den Überblick behalten

Generell gilt: Wer einen Umzug plant, legt sich zuvor am besten eine Liste mit allen wichtigen To-Do-Punkten an. Auf diese Weise vergisst man nichts, kann alle notwendigen Punkte in sinnvoller Reihenfolge und zum richtigen Zeitpunkt abarbeiten, vermeidet am Ende Zeitnot. Auch wer von seinem Umzugsunternehmer im Stich gelassen wurde, profitiert von so einer Liste. Damit behält man gerade in stressigen Situationen den Überblick.

Möglichkeit 1: umzugsauktion.de

Die Hektik ist groß und die Zeit knapp. Angebote von mehreren Firmen einzuholen kostet Zeit, schließlich müssen sie angerufen oder angeschrieben werden. Wer sich das sparen möchte, kann seinen Umzug bei umzugsauktion.de online einstellen. In einem Fragebogen werden alle den Umzug betreffenden Daten abgefragt, um den Aufwand einschätzen zu können – alte und neue Adresse mit Stockwerk und Wohnungsgröße, möglicher Zeitraum, optionale Möbeleinlagerung... In der Folge erhalten Sie Angebote von verschiedenen Firmen.
 
Umzugsaktion.de bietet für dringende Fälle einen kostenlosen Telefonservice an. Die Mitarbeiter fragen alle wichtigen Eckpunkte ab und kümmern sich um eine schnelle Abwicklung. Das große Netzwerk von Umzugsauktion ermöglicht Angebote für den Kunden noch am selben Tag. Auch wenn sehr kurzfristige Umzüge immer unter erschwerten Bedingungen stehen, setzten die Mitarbeiter von umzugsauktion.de alles daran, dass ein Umzug mit professioneller Hilfe stattfinden kann.

Dazu gehört, dass alternative Angebote gemacht werden, falls es mit einem Voll- oder Teilumzug am Wunschtag nicht klappt: So informieren die Mitarbeiter von umzugsauktion.de die Kunden, wenn Firmen einen Umzug einen oder zwei Tage später anbieten können. Auch wenn lediglich ein Wagen und Fahrer oder kein Wagen, aber Möbelpacker gestellt werden können, leiten die Mitarbeiter das weiter und besprechen mit den Kunden ihre Optionen. Im Zweifel kann professionelle Hilfe schon bei einem Teil der Umzugsarbeiten die Betroffenen stark entlasten.

Die Vermittlung kostet nichts – auch dann nicht, wenn es sich um einen heiklen und eiligen Fall handelt. Die Vertragsabwicklung läuft konservativ ab: Das bedeutet, die Kunden erhalten ein unverbindliches, schriftliches Angebot der Umzugsfirma. Auf Wunsch informieren Sie die Mitarbeiter von Umzugsauktion zuvor telefonisch und beraten Sie.

Möglichkeit 2: Selbst ein anderes Unternehmen finden

Gründe, mit einem Unternehmen umzuziehen, gibt es genügend – Sie sparen Zeit, schonen Ihre Nerven, müssen wenig organisieren und Ihre Freunde nicht zum Schleppen verpflichten. Wer mit einem professionellen Unternehmen umziehen möchte und nicht auf ein Portal wie umzugsauktion.de zurückgreift, muss das Telefon zur Hand nehmen: Schildern Sie möglichst konkret ihr Anliegen. Die wichtigsten Daten – Adressen, Umzugsvolumen und mögliche Umzugstermine – sollten Sie bereits parat haben.

Lassen Sie sich nicht vertrösten, sondern fragen Sie konkret nach, ob das Unternehmen überhaupt zu dem in Frage kommenden Zeitpunkt Kapazitäten hat. Das sollte die Sekretärin Ihnen mitteilen können. Nichts wäre ärgerlicher, als auf ein schriftliches Angebot zu warten, wenn man sich bereits um alternative Schritte kümmern sollte. Fragen Sie auch bei Unternehmen in der Stadt nach, in die Sie ziehen wollen. Vielleicht hat dort ein Transporteur Kapazitäten. Je größer die Auswahl, umso besser die Preise.

Möglichkeit 3: Alles selbst organisieren

Wer mit seinem Umzugsunternehmen Pech hatte, kann jetzt alles in die eigene Hand nehmen. Dabei ist es egal, ob man einen kompletten Umzug gebucht hat oder nur Teilleistungen, wie den Transport mit dem Umzugswagen. Wer ohnehin einen Teil von Anfang an selbst organisieren wollte, ist dabei klar im Vorteil: Die eigenen Arbeitsschritte sind mit einem guten Zeitmanagement schnell erledigt.

Schritt 1: Umzugswagen besorgen

Zunächst gilt es, einen Umzugswagen zu besorgen. Handelt es sich um eine lange Fahrtstrecke, sollte dieser den gesamten Hausrat aufnehmen können. Bei Umzügen innerhalb einer Stadt darf der Wagen kleiner sein, dann fährt man mehrfach. Fragen Sie nicht nur bei den klassischen Autoverleihern nach – auch Universitäten verleihen Bullis, etwa über den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA). Vielleicht kann auch der eigene Arbeitgeber mit einem Transporter aushelfen.

Wichtig: Mindestens ein Helfer sollte die Fahrerlaubnis für das Gefährt besitzen. Und falls sich tatsächlich kein Wagen im gewünschten Zeitraum finden lässt – es wurden auch schon Umzüge per Kombi bewerkstelligt. Fragen Sie in Ihrem Freundeskreis nach. Das funktioniert aber nur mit einem gewissen zusätzlichen Zeitaufwand und wenn keine großen Möbel transportiert werden müssen odere sich alle großen Stücke auseinanderbauen lassen. Tipp: Messen Sie vorher unbedingt alle Möbelstücke nach.

Schritt 2: Helfer aktivieren

Alarmieren Sie ihren Verwandten- und Freundeskreis. Soziale Netzwerke eignen sich dafür sehr gut. Auch ein Notfall-Aufruf in der Facebook-Gruppe des Sportvereins kann Wunder bewirken. Ansonsten heißt es jetzt: telefonieren. Je direkter die Ansprache, umso schwerer ist es, sich ihr zu entziehen. Ein Aufruf an die Nachbarn, sei es persönlich oder per offenem Brief im Hausflur, kann ebenfalls Früchte tragen. In solchen Situationen zahlt sich ein gutes Verhältnis zu den Nachbarn aus.

Findet man kurzfristig nicht genügend helfende Hände und starke Arme, macht es Sinn, Helfer gegen Bezahlung zu engagieren. Arbeitslose und Studenten freuen sich über eine zusätzliche Einnahmequelle. Sie findet man auch kurzfristig über Jobbörsen – vor allem bei Online-Börsen –, dem schwarzen Brett oder anderen lokalen Angeboten. Auch viele Hochschulen haben schwarze Bretter, weitere Möglichkeiten sind der örtliche Supermarkt und Fitnessstudios.

Am schnellsten und unkompliziertesten geht es allerdings immer online. Es ist ratsam, lieber ein paar Helfer zu viel als zu wenig zu engagieren, um mögliche Ausfälle kompensieren zu können. Wer in eine fremde Stadt zieht und die Helfer nicht in die neue Heimat mitnehmen kann, muss in beiden Städten suchen.

Schritt 3: Halteverbot

Wird man von seinem Umzugsunternehmen im Stich gelassen, sollte man auf jeden Fall fragen, ob dieses sich bereits um eventuell notwendige Halteverbote vor den Häusern gekümmert hat, damit der Umzugswagen möglichst nah an der Haustür parken kann. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, ruft selbst bei der Gemeindeverwaltung an, nutzt Online-Formulare oder beauftragt Agenturen – die Optionen hängen vor der Stadt ab.

Hat die ursprüngliche Firma das Halteverbot zugesichert, haken Sie nach, wer das Aufstellen der Schilder übernimmt. Auch wenn es hektisch wird: Verzichten Sie nicht auf diesen Arbeitspunkt. Die Organisation erspart im Zweifel viel Kraft und Zeit. Schließlich müssen die Helfer den Weg zwischen Wagen und Wohnung oft gehen. Vor allem bei knapper Helferzahl sind Parkplatzprobleme und weite Wege ein großes Ärgernis.

Schritt 4: Verpackungsmaterial besorgen

Wenn Sie noch kein Verpackungsmaterial haben, sollten Sie es schnellstmöglich besorgen und mit dem Packen beginnen. Sinnvoll sind Kisten in verschiedenen Größen für leichte und schwere Dinge. Bücher sollten Sie unbedingt in kleinere Kisten packen, die Kartons werden sonst schnell zu schwer. Für Kleidung sollten Sie spezielle Kisten besorgen, das spart Zeit. Daneben benötigen Sie Decken, Gurtspanner und Polsterfolien sowie Packpapier. Tipp: Kaufen Sie mehr Kisten, als Sie zu benötigen scheinen. Am Ende braucht man immer mehr als zuvor gedacht.

Auch wenn der Umzug viel stressiger ist als erwartet und Sie alles selbst machen müssen: Verlieren Sie nicht den Kopf. Je strukturierter Sie vorgehen, umso weniger Zeit benötigen Sie insgesamt und umso leichter wird der Umzug. Zu einer guten Organisation gehört ein Lageplan der Wohnung. Notieren Sie auf den Kisten, in welche Zimmer diese in der neuen Wohnung gestellt werden sollen.

Flexibilität zahlt sich aus

Je kurzfristiger ein Umzug geplant wird, umso schwieriger ist es, ein Unternehmen zu finden, das Zeit und Kapazitäten hat. Und wo die Auswahl gering ist, gibt es weniger günstige Angebote. Bei einem Umzug in der Mitte des Monats ist es übrigens oft leichter, auch sehr kurzfristig ein Umzugsunternehmen zu finden. Schließlich ziehen die meisten Menschen am Monatsanfang oder –ende um. Speditionen sind dann häufig ausgebucht und der Großteil der Mietwagen ist verliehen. Wer den Umzug flexibel gestalten kann – ihn also auch um einige Tage nach hinten verschieben kann –, erhöht seine Chancen auf Hilfe deutlich. Sprechen Sie gegebenenfalls mit dem Vermieter oder den neuen Mietern.

Wer einen Full-Service-Umzug geplant und Schwierigkeiten hat, ein Unternehmen zu finden, das diesen kurzfristig anbieten kann, sollte ebenfalls flexibel sein: Oft ist es besser, eine Firma zu engagieren, die lediglich die Kisten und Möbel transportiert, als gar kein professionelles Unternehmen an seiner Seite zu haben. In diesem Fall braucht man Helfer für das Packen der Kisten und das Zerlegen der Möbel. Fragen Sie in Ihrem Freundeskreis nach. Manche Menschen können vielleicht keine Kisten schleppen, sind aber bereit, Dinge einzupacken. Motivierend wirkt es, nicht gleich zu viel zu verlangen. Kurzfristig einen Tag für einen fremden Umzug freizunehmen ist ein großer Gefallen. Wer hingegen gebeten wird, für zwei Stunden anzupacken, sagt eher ja. Für den Umziehenden sind das zwei Stunden weniger Arbeit.

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