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Bonität und Bonitätsprüfung

Bonität und Bonitätsprüfung

© skynesher / iStock

Vermieter und Banken nutzen die sogenannte Bonitätsprüfung für eine Einschätzung ihrer potenziellen Mieter beziehungsweise Kunden. Doch was genau bedeutet Bonität und wie kann ich die Informationen, die bei einer Bonitätsprüfung abgefragt werden, positiv beeinflussen? Bei uns erfahren Sie alles Wichtige zum Thema Bonität.

Bonität kommt aus dem Lateinischen (bonitas = Vortrefflichkeit) und bedeutet so viel wie „Kreditwürdigkeit“. Im Mittelpunkt steht die Einschätzung, welche finanziellen Verpflichtungen Sie erfüllen können. Dabei zählt neben einem soliden Einkommen auch die Bereitschaft, regelmäßig die Miete zu bezahlen, Raten zu begleichen und Schulden abzutragen. Vermieter und Banken nutzen die sogenannte Bonitätsprüfung, um Informationen über die Kreditwürdigkeit und Zahlungsmoral ihrer potenziellen Kunden beziehungsweise Mieter zu erhalten.

Was ist eine Bonitätsprüfung?

Eine Bonitätsprüfung gibt Auskunft über das Zahlungsverhalten einer Person entsprechend ihrer Verbindlichkeiten wie Rechnungen, Kredite und Handyverträge. Entsprechende Auskunfteien wie zum Beispiel die SCHUFA ermitteln aus den vorliegenden Informationen Wahrscheinlichkeitswerte für eine mögliche Zahlungsunfähigkeit. Damit ist die Bonitätsprüfung beziehungsweise Bonitätsauskunft ein wichtiges Kriterium für das Zustandekommen eines Vertrages zwischen Ihnen und beispielsweise einem Vermieter, einer Bank oder einer Versicherung. So lässt sich das Risiko von Zahlungsausfällen für den Anbieter oder Vermieter minimieren.

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Wer prüft meine Kreditwürdigkeit und erstellt eine Bonitätsauskunft?

Um die Kreditwürdigkeit eines Verbrauchers zu ermitteln nutzen Unternehmen die Dienste professioneller Prüfer. So vertrauen Banken, Versicherungen, Mobilfunkanbieter, Wohnungsgesellschaften, Versandhäuser und Internetanbieter auf die Auskünfte von darauf spezialisierten Unternehmen, die Informationen zu potenziellen Geschäftspartnern zusammentragen. Hat eine Bank oder Versicherung schlechte Erfahrungen mit einem Kunden gemacht, werden diese Daten gesammelt und in einem Datenpool anderen Unternehmen zur Verfügung gestellt – vorausgesetzt, diese haben einen Vertrag mit dem professionellen Prüfunternehmen abgeschlossen.

Wie kann ich meine Bonität verbessern?

Bevor Banken Kredite gewähren, prüfen sie, ob ein Kreditnehmer überhaupt in der Lage ist, seine Schulden zu tilgen. Das bedeutet: Sie analysieren die Einkommenssituation und bringen in Erfahrung, ob die zukünftigen Kreditnehmer bisher ihren finanziellen Verpflichtungen nachgekommen sind.

Vermieter oder Gläubiger können keine vollständige Einsicht in die finanzielle Situation ihrer Vertragspartner verlangen. Sie können aber anhand bestimmter Indizien abschätzen, wie es um die Bonität von Mietern und Schuldner bestellt ist:

  • Beschäftigungverhältnis (befristet, unbefristet, Verbeamtung)
  • Höhe des Einkommens
  • Pünktliche Zahlung von Kreditraten oder Rechnungen (z. B. Handyverträge)
  • Vorhandensein einer Privatinsolvenz oder Pfändung
  • Anzahl an Girokonten und Kreditkarten
  • Anzahl an Umzügen

Behalten Sie als Verbraucher und möglicher Mietkandidat Ihre Daten daher im Blick, fehlerhafte Informationen sollten Sie beseitigen. Für eine gute Bonität ist jedoch nicht die Frage entscheidend, ob Sie Verbindlichkeiten haben – Sie sollten diese nur regelmäßig bedienen.