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So beantragen Sie eine Halteverbotszone für Ihren Umzug

Halteverbot für den
Umzug beantragen

© Mario Guti / iStock

Die Umzugskartons sind gepackt, die Helfer stehen bereit und Sie finden keinen Parkplatz für den Transporter? Ein Albtraum, denn jeder Meter Laufweg mehr erschwert den Umzug unnötig. Vorhandene Parkplätze sind meist zu klein, da Umzugshelfer beim Be- und Entladen ausreichend Platz benötigen. Wer sich rechtzeitig um eine Halteverbotszone kümmert, blickt dem bevorstehenden Umzug gelassener entgegen.

Durch ein Parkverbotsschild und das Einrichten einer sogenannten Halteverbotszone wird gewährleistet, dass Ihnen der beantragte Parkraum für Ihren Umzugstransporter während der Zeit des Umzugs uneingeschränkt zur Verfügung steht. Wenn die Parkplätze vor der alten und der neuen Wohnung knapp sind, sollten Sie für beide Standorte ein entsprechendes Halteverbot beantragen.

Wenn Sie mit einem Umzugsunternehmen oder einer Möbelspedition umziehen, übernimmt die beauftragte Firma die Beantragung für Sie. Wer sich selber darum kümmern möchte, spart zwar ein bisschen Geld, muss sich die Verkehrsschilder aber selbst abholen aufstellen.

Wo kann ich das Halteverbot beantragen?

Die Genehmigungen für das Halteverbot beim Umzug können Sie beim zuständigen Straßenverkehrsamt, dem Ortsamt oder dem Landratsamt beantragen.

Ihr Antrag muss folgende Angaben beeinhalten:

  • Vor- und Zuname
  • Telefonnummer
  • Zweck des gewünschten Halteverbots (Umzug)
  • Zeitraum der Halteverbotszone
  • Ort (genaue Adresse der alten und eventuell neuen Wohnung)
  • Benötigter Platz (üblich sind 15 Meter, orientieren Sie sich an der Länge des Transporters)
  • Kfz-Kennzeichen und zulässiges Gesamtgewicht des Transporters

Nach Eingang des Antrags müssen Sie mit einer Bearbeitungszeit von mehreren Tagen rechnen. Bei positiver Prüfung erhalten Sie von der Behörde eine Bewilligung und eine Anordnung mit Angaben, wie die Halteverbotszone vor Ort zu kennzeichnen ist.

Wie teuer ist ein Halteverbot für den Umzug?

Die Kosten für ein Halteverbot fallen in jeder Stadt und Region unterschiedlich hoch aus. Sie sind abhängig von der gewünschten Größe und dem zeitlichen Umfang der Halteverbotszone. Hinzu kommen die Kosten für das Beantragen einer behördlichen Genehmigung (inkl. Steuern) sowie eine Leihgebühr für die Parkverbotsschilder.

Spezielle Firmen, die das Einrichten der Halteverbotszone inklusive Beschilderung für Sie übernehmen, verlangen je nach Umzugsort rund 50 Euro.

Wie lange ist das Halteverbot gültig?

Ein Halteverbot kann für fast jede Straße beantragt werden und gilt auch für Fußgängerzonen oder andere Verkehrswege, die normalerweise für den Verkehr unzugänglich sind. Es wird dabei zwischen einer einfachen und doppelseitigen Halteverbotszone unterschieden.

Einfache Halteverbotszone: Absperrung einer Straßenseite in einer Länge von bis zu 15 Metern mit einer Gültigkeitsdauer von 1-2 Tagen.

Doppelseitige Halteverbotszone: Sperrung beider Straßenseiten. Bei sehr schmalen Straßen wird solch eine Sperrung polizeilich angeordnet. Dieser Fall tritt allerdings selten auf.

Kann ich eine Halteverbotszone selbst einrichten?

Von einer selbst konstruierten Halteverbotszone raten wir Ihnen dringend ab. Sollte ein Verkehrsschild zu Fall kommen, haftet derjenige für den Schaden, der es aufgestellt hat. Wenn Sie über keine Genehmigung verfügen und mit Stühlen und Bändern Parkraum besetzt halten, müssen Sie etwaige Schadensfälle, in die andere Verkehrsteilnehmer involviert sind, aus eigener Tasche bezahlen. Dazu können hohe Bußgelder auf Sie zukommen, falls die Polizei oder Mitarbeiter der Stadtverwaltung auf Ihre (illegale) Konstruktion aufmerksam werden.

Wann muss der Antrag für ein Halteverbot gestellt werden?

Der Antrag sollte spätestens eine bis zwei Wochen vor dem Umzug gestellt werden, da die Halteverbotsschilder in der Regel drei Tage vor dem Umzugsbeginn aufgestellt werden müssen. In Hamburg sind es sogar vier Tage, die anderen Autobesitzern gegeben werden müssen, um sich einen Parkplatz außerhalb der Verbotszone zu suchen.

Tipp:

Falls Sie die Genehmigung für das Halteverbot kurzfristig benötigen, sollten Sie den Antrag am besten persönlich vor Ort stellen und Ihre Situation schildern. Je nach Prüfungsaufwand und Sachbearbeiter stehen Ihre Chancen nicht schlecht, dass Ihnen die entsprechenden Parkverbotsschilder rechtzeitig ausgehändigt werden.

Mustervorlagen & Checklisten

Unterlagen für Ihren Umzug

  • Mieterselbstauskunft
  • Wohnungsübergabeprotokoll
  • Wohnungsgeberbestätigung
  • Umzugscheckliste
  • und viele mehr …

Hier finden Sie alle Formulare für einen reibungslosen Umzug.

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