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Tiny House: Wohnen auf minimalem Raum

Tiny House:
Wohnen auf minimalem Raum

© itchySan / iStock

Winzige Häuser mit einer Wohnfläche von teilweise weniger als 10 Quadratmetern: Für immer mehr Menschen ist das Tiny House eine echte Alternative – oder die einzige Möglichkeit, sich überhaupt ein eigenes Haus leisten zu können. Clevere Innenausstattung macht aus den Häuschen wahre Platzwunder. Erfahren Sie hier alles über Minihäuser.

Leben auf minimalem Raum avanciert auch in Deutschland immer mehr zum Trend. Erfahren Sie hier, warum das so ist und woher die Downsizing-Bewegung stammt.

Minihäuser auf dem Vormarsch

Tiny Houses oder auch Minihäuser definieren sich – wie der Name schon verrät – über ihre geringe Größe. Häuser mit bis zu 55 Quadratmetern Wohnfläche gelten als Tiny Houses. In den USA – wo auch die Raumverhältnisse für gewöhnlich größer sind – werden Flächen unter 110 Quadratmetern als Small Houses bezeichnet. Die kleinsten existierenden Minihäuser bieten schon Wohnraum auf weniger als zehn Quadratmetern.

Auch die Gestaltungsformen der Häuschen sind sehr unterschiedlich. Während in den USA vor allem Mini-Holzhäuser in Do-it-yourself-Art entstehen, werden sie hier oft von Architekten geplant. Das spiegelt sich im meist modernen Baustil wider. Auch internationale Designer haben bereits einige Minihäuser entworfen und umgesetzt, Vorbilder gibt es in Japan ebenso wie in Europa.

Tiny Houses für Studenten

Ein bekanntes Beispiel für Tiny Houses in Deutschland ist in der Wohnanlage „Studentenstadt Freimann“ in München zu finden. Dort stehen kleine Wohnwürfel mit der Seitenlänge von 2,55 Metern und somit rund 6,5 Quadratmetern Wohnfläche. Das Modell Micro Compact Home ist mittlerweile auch für Nicht-Studenten als Fertighaus zu haben. In einer Version mit 2,66 Metern Seitenlänge kostet es rund 38.000 Euro.

Warum Tiny Houses im Trend liegen

Den Ursprung hat die Tiny-House-Bewegung in den USA. Dort, wo fast überall schier endloser Raum zum Bauen zur Verfügung steht und Platz mit Freiheit gleichgesetzt wird, hat sich eine Gegenbewegung etabliert. Statt immer größer zu planen und immer mehr zu konsumieren, ist Downsizing angesagt: weniger Ressourcen verbrauchen und sich auf das Wesentliche konzentrieren.

In Deutschland sind die Gründe, sich für ein Tiny House zu entscheiden, vielfältiger. Auch hier wollen immer mehr Menschen ihren ökologischen Fußabdruck verringern. Der Trend zur Nachhaltigkeit macht auch vor dem Bauen und Leben keinen Halt. Hinzu kommt, dass Wohnraum in und um Großstädte herum immer teurer wird und zudem beschränkt ist. Grundstücke werden immer kleiner, jede freiwerdende Fläche wird bebaut.

Außerdem steigt die Zahl der Ein-Personen-Haushalte, wodurch die benötigte Wohnfläche sinkt. Gleichzeitig wünschen sich immer mehr Singles und Paare ohne Kinder ihr eigenes Reich, das sie nach ihren Bedürfnissen planen und gestalten können. Tiny Houses sind für sie ideal.

Sonderform Mobile Homes

Auch sogenannte Mobilheime stellen eine Form der Tiny Houses dar. Der Hauptunterschied liegt in ihrer Transportierbarkeit. Von Wohnwagen unterscheiden sie sich nicht nur in der Optik. Sie verfügen auch über einen Anschluss für Strom sowie Frisch- und Abwasser.

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Welche Bauweise bevorzugen Sie?

Vorteile im Überblick

  • Kurze Bauzeit

  • Geringere Kosten für Bau und Unterhalt

  • Auf kleineren Grundstücken möglich

  • Nachhaltige und ressourcenschonende Wohnform

Nachteile im Überblick

  • Wenig Platz

  • Geringer Gestaltungsspielraum

  • Eher ungeeignet für Familien

  • Oft keine Barrierefreiheit

Wer ein Tiny House bauen will, muss einiges beachten. Denn auch für die winzigsten Häuser gelten in Deutschland gesetzliche Regeln, die sich kaum von denen normal großer Immobilien unterscheiden.

Die Nutzung ist entscheidend

Bevor Sie Ihr Tiny House planen, sollten Sie sich über Ihre Bedürfnisse klar werden. Denn von der Nutzung hängt ab, welche Genehmigungen Sie benötigen. Soll es ein transportables Heim werden, ein Ferienhäuschen, ein bewohnbares Gartenhaus für einen Untermieter oder das erwachsene Kind, ein Single-Haus in der Großstadt auf einem eigens gekauften Grundstück oder ein erweiterbares Modulhaus? Für alle Bedürfnisse existieren passende Zuschnitte und Modelle, die Bedingungen können aber sehr unterschiedlich sein. Gleiches gilt für den Aufwand für Planung und Bau.

Baugenehmigung für ein Tiny House

Wer in Deutschland ein Haus bauen will, braucht dafür eine Genehmigung und muss einen Bauantrag stellen. Ob und unter welchen Voraussetzungen Sie ein Minihaus bauen dürfen, ist im Bebauungsplan der Gemeinde festgeschrieben. In der Regel ist es einfacher, eine Genehmigung für den Bau innerhalb der Gemeinde zu erhalten als in Randgebieten.

Der Traum von der idyllischen Hütte in einsamer Lage ist daher auch mit Tiny Houses nicht immer zu realisieren. Das Aufstellen eines Mobile Homes – also eines autarken transportablen Heims – erfordert eine Aufstellgenehmigung und ist nicht überall gern gesehen. Lassen Sie sich von Ihrem Architekten – falls Sie einen haben – oder der Gemeindeverwaltung beraten.

Das Grundstück für ein Tiny House muss erschlossen sein, also an das Wegenetz und die Versorgung mit Elektrizität, Wasser und Abwasser angeschlossen sein. Je weiter das Haus entfernt von anderer Bebauung errichtet wird, desto höher sind in der Regel die Erschließungsgebühren.

Wer auf einem vorhandenen Grundstück ein zweites Gebäude errichten will, hat es meist einfacher, kommt um Anträge aber nicht herum. Sinnvoll ist es, zuvor mit den Nachbarn über das Bauvorhaben zu sprechen. Ihre Zustimmung kann die Erteilung der Baugenehmigung beeinflussen.

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Haben Sie sich für ein Tiny House entschieden, die Grundstücksfrage geklärt und die entsprechenden Genehmigungen eingeholt, kann es an den Bau gehen. Sie können Ihr Minihaus wie andere Haustypen auch selbst bauen oder bauen lassen.

So gelingt der Bau der Minihäuser

Die schnellste und unkomplizierteste Option: Sie kaufen Ihr Minihaus als Fertighaus oder Modulhaus. In Deutschland bieten mehrere Firmen solche Mini-Modul-Häuser in unterschiedlichen Modellen an. Die Raummodule werden komplett im Werk vorproduziert und innerhalb weniger Tage vor Ort aufgebaut. Diese Fertighäuser können individuell an Ihren Platzbedarf angepasst werden und sind relativ kostengünstig.

Sie können Ihr Minihaus auch von Grund auf individuell gestalten (lassen). Es ist sinnvoll, mit Architekten oder Generalunternehmen zusammenzuarbeiten – zumal ein Bauantrag ohnehin nur mit der Unterschrift eines Fachmannes gestellt werden kann.

Selber planen und bauen

Das Eigenheim mit den eigenen Händen errichten: Das trauen sich beim Tiny House mehr Menschen zu, als bei einem größeren Gebäude. Doch Vorsicht: Zwar ist das Haus kleiner, die Herausforderungen an das technische und handwerkliche Geschick eines Bauherrn werden damit aber nicht geringer. Eine realistische Selbsteinschätzung kann vor Ärger, hohen Kosten und einer langen Bauzeit schützen. Oft ist es ratsam, sich von einem Fachmann zumindest begleiten zu lassen. Bei Arbeiten an Statik, Strom und Wasser ist dies aus Sicherheitsgründen sogar vorgeschrieben. In Zusammenarbeit mit Profis können Sie aber durchaus einzelne Arbeiten am Minihaus selbst durchführen. Diese Eigenleistungen senken die Gesamtkosten. 

Wie viel kostet ein Tiny House?

Wie viel kostet ein Minihaus? Das hängt unter anderem von der Gestaltung und Ausführung ab. Die Herstellungskosten liegen in der Regel zwischen 1.000 bis 2.000 Euro pro Quadratmeter. Je einfacher und kompakter die Form ist, desto günstiger wird der Bau des Minihauses. Das gilt auch für die Dachform. Vorteilhaft sind Pult-, Sattel- und Flachdächer. Es lohnt sich auch, auf Erker und Mauervorsprünge zu verzichten. Wer seine Fenster in einer einheitlichen Größe wählt, spart ebenfalls Geld. In die Höhe zu bauen ist günstiger, als in die Breite zu gehen ­– zudem benötigt man weniger Grundstücksfläche.

Wenige Trennwände bedeuten niedrigere Kosten. Räume, die ohne Trennwände ineinander übergehen, verleihen Häusern mit kleiner Grundfläche zudem eine großzügigere Atmosphäre. Passgenaue Regalwände können eine gute, recht flexible und platzsparende Alternative sein. Auf reine Verkehrsflächen wie Flure und Vorräume sollte man in kleinen Häusern zugunsten der Wohnfläche verzichten.  

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Ein Tiny House ist dann der richtige Haustyp für Sie, wenn Sie:

  • nachhaltig und minimalistisch wohnen wollen, ohne viele Ressourcen zu verbrauchen 
  • Single oder ein Paar sind und mit wenig Platz auskommen
  • sich kein klassisches Eigenheim leisten können aber sich dennoch ein eigenes Haus wünschen
  • nur ein kleines Grundstück zur Verfügung haben.

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