Mobilheim – die günstige Alternative

Mobilheim
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Wer mobil sein will ohne sein Heim aufgeben zu wollen und mit relativ wenig Platz auskommt, für den sind Mobilheime, auch Trailer-Homes genannt, vielleicht das richtige. Immonet präsentiert die wichtigsten Fakten und Vor- und Nachteile gegenüber üblichen Wohnformen.

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Der Transport ist meist unproblematisch

Die transportablen Wohneinheiten sollte man nicht mit einem Wohnwagen verwechseln. Mobilheime lassen sich zwar mehr oder weniger gut transportieren, sind aber nicht für den Verkehr zugelassen. Von einem Stellplatz zum nächsten kommen sie nur mit einem Lastkraftwagen oder Schwerlasttransporter.

„Bei einteiligen Mobilheimen stellt das überhaupt kein Problem dar“, sagt Sabine Schmitz-Moormann vom Hersteller tm-mobilheime. So gibt es Speditionen, die sich auf den Transport von Mobilheimen spezialisiert haben. Die Kosten hängen von den Maßen des Heims ab. Dabei spielt die Breite eine große Rolle, da für Mobilheime, die breiter als drei Meter sind, eine Transportgenehmigung eingeholt werden muss.

Sofort bezugsbereit

Die Größe der Mobilheime reicht von rund 20 bis zu 120 Quadratmetern. In Sachen Wohnkomfort müssen die Besitzer auch bei kleineren Modellen kaum auf etwas verzichten: So sind Küche, Bad und meist mehrere Wohnräume mit den üblichen Geräten wie Fernseher, Backofen und Kühlschrank ausgestattet. Manche Mobilheime werden auch mit komfortablen Badewannen angeboten. Trailer-Homes haben im Gegensatz zu Wohnwagen einen Anschluss für Strom sowie Frisch- und Abwasseranschlüsse.

Das Mobilheim wird in der Regel fertig angeliefert, aufgestellt, angeschlossen und ist somit sofort bezugsbereit.

Es ist genügend Platz für Sofa, Schrank, Essecke und Bett vorhanden. Im Gegensatz zu Wohnwagen sind diese nicht fest eingebaut. Man kann sich die Einrichtung direkt vom Anbieter liefern lassen oder eigene Möbel mitbringen.

Die Umsetzung der eigenen Wünsche bei der Gestaltung des Mobilheims hängt vom Modell und Anbieter ab. Die Möglichkeiten reichen vom Standardtyp bis zum individuell geplanten Heim.

Günstiger als ein Eigenheim

Die Preisspanne ist breit: Sind die kleinsten und günstigsten Mobilheime neu und teilmöbliert schon ab etwa 20.000 Euro zu haben, ist nach oben hin alles offen. Im Schnitt kann man derzeit für ein Standardmodell mit etwa 40.000 Euro rechnen. Hinzu kommen die Kosten für ein eigenes Grundstück oder die Pacht. Generell sind Mobilheime deutlich günstiger als Eigenheime.

Aufgestellt werden sie auf Campingplätzen, in Ferienhaussiedlungen, aber auch auf privatem Grund. Hier müssen die örtlichen Bauvorschriften beachtet und entsprechende Genehmigungen eingeholt werden. Häufig existieren für Bausiedlungen genaue Vorgaben, manchmal sind auch vereinfachte Baugenehmigungen erlaubt. Das wird deutschlandweit sehr unterschiedlich gehandhabt.

Ähnlich sieht es auf Campingplätzen aus. Schmitz-Moormann hat jedoch einen positiven Trend beobachtet. „Immer mehr Betreiber weisen Mobilheimstellplätze aus, besonders im Norden Deutschlands.“ Auf den meisten Plätzen könnten Mobilheime bis zu einer Größe von 40 Quadratmetern genehmigungsfrei aufgestellt werden.

Ferienhaus oder Hauptwohnsitz

Das Mobilheim kann als Feriendomizil dienen, aber auch als Hauptwohnsitz. Dann muss man beim Kauf darauf achten, dass die Mobilheime winterfest isoliert sind und die Wasserleitungen innen liegen. Manche Mobilheimanbieter haben nur winterfeste Bauten im Angebot, andere setzen auf die günstigere Variante. Diese ist aber langfristig, will man sie auch in den kalten Monaten nutzen, mit hohen Kosten verbunden. Gerade bei der Aufstellung auf einem Campingplatz sollte man darauf achten, dass die Kapazität des Stromanschlusses für den eigenen Bedarf ausreicht. Dieser kann höher oder geringer ausfallen, je nachdem, ob mit Gas oder Strom geheizt und gekocht wird.

Wer dauerhaft in sein Mobilheim einziehen und seinen Erstwohnsitz dort anmelden möchte, sollte das im Vorfeld planen. Nicht auf allen Campingplätzen ist dies erlaubt. Schmitz-Moormann empfielt daher, bei seinem Traum-Camping-Platz persönlich vorzusprechen und Details im Vorfeld genau zu klären.

Vorteile der Mobilheime:

  • Sie werden fertig angeliefert: Lange Bauzeiten, Belästigungen durch Dreck etc. entfallen.
  • geringere Kosten als bei einem Haus
  • häufig naturnahes Wohnen möglich
  • ein eigenes Haus, auch wenn man nur wenige Quadratmeter benötigt

Zu bedenken:

  • Aufstellplätze in normalen Siedlungen sind nicht ganz einfach zu finden
  • nicht alle architektonischen Wünsche lassen sich umsetzen
  • Die Lebensdauer der Mobilheime ist unterschiedlich

Informieren, beraten lassen und vergleichen

Vielleicht lieber doch ein herkömmliches Hausmodell? Kaum jemand, der ein Haus bauen will, weiß schon im Vorfeld genau, wie sein Wunschhaus aussehen soll. Die wichtigste Regel für angehende Bauherren lautet daher: Informieren, beraten lassen und vergleichen.

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