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Kosten für den Hausbau: So teuer wird Ihr Eigenheim

Kosten beim Hausbau:
So teuer wird Ihr Eigenheim

© SolisImages / iStock

Die Kosten beim Hausbau sind ein wichtiger Faktor bei der Entscheidung für oder gegen den Hausbau. Sie bestehen aus drei Teilen: dem Grundstückspreis, den Baukosten und den Baunebenkosten. Hier finden Sie Richtwerte und erfahren, wovon die Kosten für den Hausbau abhängen, wo Sie sparen können und welche Besonderheit im Hinblick auf die Finanzierung Sie kennen sollten.

Wie hoch die Kosten für den Hausbau sind, hängt vor allem von Haustyp, Größe, Lage und Ausstattung ab. Wir haben Durchschnittswerte für Sie zusammengestellt, sodass Sie eine ungefähre Vorstellung erhalten: 

  • Nach Berechnungen des Finanzdienstleister Dr. Klein kostet der Bau eines Einfamilienhauses in Deutschland durchschnittlich 320.000 Euro. Dabei ist das Grundstück (durchschnittlich 850 Quadratmeter) bereits inklusive, die durchschnittliche Wohnfläche beträgt 150 Quadratmeter. Auf den Grundstückskauf entfallen 40 Prozent, auf den Hausbau 60 Prozent der Gesamtkosten. 
  • Die Zahlen decken sich weitgehend mit Angaben der PSD Nord Bank. Sie beziffert die Kosten auf 320.000 bist 360.000 Euro und geht bei derselben Wohnfläche von einer Grundstücksfläche von 700 bis 850 Quadratmetern aus.  

Tipp:

Kalkulieren Sie mit einem Baukostenrechner die anfallenden Hausbaukosten. Nutzen Sie hier ruhig einen Durchschnittswert, um einen ersten Überblick über die möglichen Hausbaukosten zu bekommen. Mit unserem Finanzierungsrechner können Sie dann eine mögliche Hausfinanzierung berechnen und auf Wunsch im nächsten Schritt drei unverbindliche Angebote für Ihre Baufinanzierung erhalten. 

Finanzierungsrechner

/mtl.

Zieht man die Zahlen von Dr. Klein zugrunde, entfallen auf den Grundstückskauf durchschnittlich 120.000 Euro bzw. 207 Euro pro Quadratmeter. Dieser Preis hängt jedoch extrem von der Lage ab: So bezahlen Käufer in begehrten Regionen oft den doppelten oder dreifachen Grundstückspreis, wohingegen die Kosten in anderen Landstrichen um einiges niedriger sind. Einen konkreteren Anhaltspunkt liefern die Bodenrichtwerte in Ihrer Region.

Wovon hängen die Grundstückskosten ab?

  • Region: Der Standort ist der größte Faktor, der den Grundstückspreis und somit die Kosten für den Hausbau insgesamt bestimmt.
  • Infrastruktur: Bauland, das gut an den Verkehr angebunden ist, und in der Nähe von Schulen, Einkaufsmöglichkeiten, Freizeit- und Kulturangeboten liegt, ist in der Regel teurer als ein abgeschiedenes Wald- und Wiesen-Grundstück. 
  • Erschließung: Ist das Baugrundstück an das öffentliche Versorgungsnetz (Verkehr, Wasser, Abwasser, Strom, Gas, Internet) angebunden? Falls dies noch nicht der Fall ist, müssen Sie mit oft hohen Erschließungskosten rechnen.
  • Bodenbeschaffenheit: Die Zusammensetzung des Baugrunds hat Einfluss auf die späteren Baukosten. Um Gewissheit zu haben, sollten Sie in ein Bodengutachten investieren.
  • Belastungen: Wenn mit dem Grundstück öffentlich-rechtliche Verpflichtungen verbunden sind, zum Beispiel Freiflächen für Feuerwehr und Rettungsdienst zu wahren oder Stellplätze zur Verfügung zu stellen, senkt dies oft den Grundstückswert. Auskunft erhalten Sie im Baulastenverzeichnis. Gleiches gilt für privatrechtliche Grunddienstbarkeiten, zum Beispiel dem Nachbarn eine Durchfahrt zu gewähren. Diese finden Sie im Grundbuch.

9 Tipps zur Grundstückssuche

Grundstücke sind ähnlich begehrt wie Immobilien. Erfahren Sie hier, wie Sie den passenden Bauplatz finden.

Auf den Hausbau an sich entfallen im Schnitt 192.000 Euro, was in etwa 1.280 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche entspricht. Auch hier sind die Schwankungen groß.

Wovon hängen die Baukosten ab?

  • Baupartner: Wer sein persönliches Traumhaus individuell vom Architekten entwerfen lässt, zahlt mehr als Bauherren, die zum Beispiel auf ein bewährtes Typenhaus eines Rundum-Hausanbieters zurückgreifen.
  • Haustyp: Wenn Sie sich mit anderen zusammenschließen und ein Doppelhaus, Zweifamilienhaus oder Reihenhaus bauen, halten Sie die Hausbau-Kosten in der Regel geringer als bei einem freistehenden Einfamilienhaus.
  • Bauweise: Der Rohbau von Fertighäusern ist schneller errichtet und daher meist günstiger als der von Massivhäusern, die Stein auf Stein errichtet werden.
  • Hausstil: Je schlichter Ihr Haus wird, desto geringer sind die Kosten für den Hausbau. Ein klassisches Haus oder ein schlichtes Schwedenhaus zum Beispiel sind günstiger als eine mediterrane Villa oder ein Friesenhaus mit Reetdach.
  • Ausstattung: Wollen Sie bei Bodenbelägen, Fenstern, Türen und anderen Ausstattungselementen die aufpreispflichtige Luxus-Variante oder geben Sie sich mit der Grundausstattung zufrieden? Tipp: Planen Sie bei der Bemusterung einen Puffer von 10.000 bis 15.000 Euro ein.
  • Keller oder Bodenplatte: Wenn Sie auf einen Keller verzichten, können Sie 10 bis 15 Prozent der Hausbaukosten sparen. Beachten Sie allerdings, dass Sie damit auch Wohnfläche verlieren, die oberirdisch wesentlich teurer ist.
  • Baumaterialien: Je hochwertiger die verarbeiteten Materialien sind, desto teurer wird der Hausbau. Achten Sie auf eine Mindestqualität, da Baustoffe Auswirkungen auf die Wohngesundheit haben.
  • Energieeffizienz:Passivhäuser und andere Energiesparhäuser erscheinen auf den ersten Blick teurer als konventionell errichtete Gebäude. Tatsächlich erhalten Sie für KfW-Effizienzhäuser einen Zuschuss vom Staat und sparen langfristig Nebenkosten.
  • Dach: Das Dach ist ein erheblicher Kostenfaktor beim Hausbau. Vor allem die Dachform bestimmt die Fläche und somit den Preis des Daches.
  • Fenster und Türen: Je mehr Fenster und Türen Sie einplanen, desto höher sind die Kosten. Oft ist es günstiger, große Fensterfronten anstelle vieler kleiner Fenster einzusetzen.
  • Außenbereich: Auch der Garten, die Zufahrt und andere Außenanlagen verschlingen Geld. Beachten Sie, dass die Gartengestaltung bei vielen Anbietern nicht in den Kosten für den Hausbau enthalten sind.

Der dritte große Posten beim Hausbau sind die Nebenkosten, die noch einmal bis zu 20 Prozent der Gesamtkosten ausmachen. Sie unterteilen sich in:

  • Kaufnebenkosten beim Grundstückskauf: Grunderwerbsteuer (je nach Bundesland), Gebühren für Notar und Grundbuchamt sowie unter Umständen eine Maklergebühr
  • Finanzierungskosten: Zinsen, Bearbeitungsgebühren, Bereitstellungszinsen
  • Baunebenkosten

Ein Überblick der Baunebenkosten

Planungskosten

Kostenpunkt

Architektenhonorar

ungefähre Höhe

12 bis 15 Prozent der Bausumme

Kostenpunkt

Berechnung der Statik

ungefähre Höhe

ca. 1.500 bis 2.000 Euro

Kostenpunkt

Grundrissplanung

ungefähre Höhe

vgl. Architektenhonorar

Sparmöglichkeiten

Sie können sparen, indem Sie sich für einen Hausanbieter entscheiden, der auch die Planung übernimmt bzw. bereits fertige Grundrisse anbietet.

Grundstücksprüfung und Erschließung

Kostenpunkt

Bodengutachten

ungefähre Höhe

ca. 500 bis 1.000 Euro

Kostenpunkt

Erschließung und Hausanschlüsse

ungefähre Höhe

ca. 8.000 bis 15.000 Euro

Kostenpunkt

evtl. Abriss von Altbauten

ungefähre Höhe

ca. 10.000 bis 15.000 Euro

Kostenpunkt

evtl. Baumfällarbeiten

ungefähre Höhe

ca. 300 Euro pro Baum

Sparmöglichkeiten

Achten Sie beim Kauf darauf, dass das Grundstück unbebaut und bereits erschlossen ist.

Genehmigungskosten

Kostenpunkt

Grundstücksvermessung

ungefähre Höhe

ca. 2.500 Euro

Kostenpunkt

Erstellung des Bauantrags

ungefähre Höhe

0,5 Prozent der Bausumme

Kostenpunkt

Gebühren für Baugenehmigung

ungefähre Höhe

0,2 bis 0,7 Prozent der Bausumme

Sparmöglichkeiten

Die Kosten für die Baugenehmigung lassen sich nicht umgehen. Vermessung und Bauantrag sind bei manchen Baupartnern inklusive.

Baubegleitung und Absicherung

Kostenpunkt

Bauherrenhaftpflicht

ungefähre Höhe

80 bis 300 Euro pro Jahr

Kostenpunkt

Weitere Versicherungen für Bauherren

ungefähre Höhe

280 bis 1.100 Euro pro Jahr

Kostenpunkt

Unabhängige Baubegleitung

ungefähre Höhe

ca. 1 Prozent der Bausumme

Sparmöglichkeiten

Bei Hausanbietern mit Rundum-Paket sind diese Kosten meist inklusive. Tipp: Lesen Sie den Bauvertrag.

Die meisten Bauherren benötigen einen Baukredit, um die Kosten für den Hausbau bestreiten zu können. Dabei handelt es sich um eine Sonderform der Immobilienfinanzierung: Anders als der Kaufpreis beim Hauskauf wird die Summe nicht auf einen Schlag fällig (es sei denn Sie kaufen einen Neubau vom Bauträger), sondern in Teilbeträgen.

Immer wenn eine Bauphase abgeschlossen ist (zum Beispiel Keller, Rohbau, Dach oder Innenausbau), wird ein Teil der Bausumme fällig. Erst dann zahlt die Bank den entsprechenden Betrag aus, denn das Darlehen ist zweckgebunden. Kommt es zu Bauverzögerungen, besteht die Gefahr, dass die Bank Gebühren für das nicht abgerufene Geld erhebt. Lesen Sie, wie Sie diese Bereitstellungszinsen vermeiden sowie weitere 7 Tipps, wie Sie Ihren Hausbau möglichst günstig finanzieren.  

 

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