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So funktioniert die Grundrissplanung

So funktioniert die Grundrissplanung

© Gligatron / iStock

Einer der ersten Schritte auf dem Weg ins eigene Haus ist die Grundrissplanung. Wie viele Zimmer benötigen Sie und welche Raumaufteilung passt am besten? Was ist bei der Anordnung der Steckdosen zu beachten? Wollen Sie mit oder ohne Keller bauen? Hier erfahren Sie Schritt für Schritt alles, was Sie bei der Grundrissplanung beachten sollten.

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Welche Bauweise bevorzugen Sie?

Im ersten Schritt der Grundrissplanung legen Sie grob die Aufteilung der Wohnfläche fest. Folgende Grundregeln helfen Ihnen dabei, die Räume bedarfsgerecht aufzuteilen, damit der Grundriss ideal zu Ihrem Alltag passt:

1. Die Raumaufteilung muss im Alltag funktionieren

Teilen Sie die Räume so auf, dass Sie Ihren Alltag praktisch und effizient gestalten können. Achten Sie zum Beispiel auf kurze Wege zwischen Küche und Speisekammer, Küche und Esszimmer oder Schlafzimmer und Badezimmer. Typisch ist die Aufteilung der Stockwerke in Bereiche wie Wohnen vs. Schlafen, Wohnen vs. Arbeiten oder Wohnen vs. Gäste. Entscheidend ist aber, was zu Ihrer Lebensführung passt. Analysieren Sie vor der Grundrissplanung, wie Sie Ihren Alltag verbringen.

Umgehen Sie typische Streitquellen bereits bei der Grundrissplanung, indem Sie genügend Badezimmer einplanen. Für eine vierköpfige Familie sollten es mindestens zwei Bäder oder wenigstens eins mit separatem WC sein. Auch sollte zum Beispiel das Arbeitszimmer nicht neben dem Zimmer des Teenagers liegen, falls der später gerne laut Musik hört oder seine Freunde einladen möchte. Die Kinderzimmer sind im besten Fall gleich groß und identisch geschnitten – so gibt es keinen Streit um das schönere Zimmer.

Tipp:

Sparen Sie Kosten, indem Sie Zimmer mit Wasser- und Abwasserleitungen neben- oder übereinander planen, zum Beispiel ein Hauswirtschaftsraum mit Waschmaschine im Keller und jeweils genau darüber die Küche im Erdgeschoss und das Badezimmer im Obergeschoss.

Diese Fragen sollte ein Architekt stellen

In der Regel werden Sie den Grundriss für Ihr Haus nicht selbst erstellen, sondern von einem Architekten zeichnen lassen. Selbst wenn Sie sich für ein Typenhaus mit weitgehend vorgefertigtem Grundriss entscheiden, sollte ein ausführliches Gespräch stattfinden, bei dem der Planer individuell auf Sie eingeht. Sie erkennen seriöse Anbieter daran, dass sie unter anderem folgende Fragen stellen:

  • Welche Personen nutzen wann welche Räume?
  • Wo verbringen Sie den Großteil des Tages?
  • Haben Sie besondere Hobbys, die Platz erfordern?
  • Ist die Familienplanung abgeschlossen? 

2. Gesunder Mix aus Gemeinschafts- und privaten Räumen

Ein offener Grundriss ist prinzipiell gut, denn so nutzen Sie die vorhandene Wohnfläche optimal aus. Lassen Sie aber auch Rückzugsräume nicht zu kurz kommen. Vor allem Heranwachsende wünschen sich Privatsphäre und selbst das unzertrennlichste Paar ist froh, sich ab und an mal aus dem Weg zu gehen. Jedes Familienmitglied sollte mindestens ein Zimmer für sich haben.

Raum fürs Beisammensein bieten vor allem Küche, Esszimmer und Wohnzimmer. Für eine offene Wohnküche sollten Sie sich aber nur entscheiden, wenn Ihnen Geschirrklappern und Essensgerüche beim Fernsehen auf der Couch nichts ausmachen. Eine mögliche Lösung ist eine Schiebetür, die Küche und Wohnbereich bei Bedarf trennt. So ist auch der Blick auf den noch nicht vollrichteten Abwasch versperrt.

3. Bleiben Sie flexibel

Mit der Grundrissplanung treffen Sie Entscheidungen für mehrere Jahrzehnte. Berücksichtigen Sie, wie sich Ihre Lebenssituation im Laufe der Zeit verändert. Wie werden die Räume genutzt, wenn die Kinder aus dem Haus sind? Wollen Sie Ihre Eltern irgendwann bei sich aufnehmen? Können Sie sich eine Einliegerwohnung im Keller oder Dachgeschoss vorstellen, die Sie später vermieten? In diesem Fall würde sich ein abgeschlossenes Treppenhaus anbieten.

Um auch in Zukunft möglichst flexibel zu bleiben, sollten Sie annähernd gleichgroße Räume planen und ggf. leichte Zwischentrennwände ohne tragende Funktion für die Statik einziehen. Wenn Sie Ihr Eigenheim von vornherein barrierefrei gestalten, sind im Alter keine Umbauten nötig.

4. Optimieren Sie Flure und Treppen

Die Diele, der Flur und das Treppenhaus zählen zu den sogenannten Verkehrsflächen, die viele Bauherren als verschenkten Platz ansehen. Zu Unrecht. Diele und Flur sind die ersten Räume, die Sie und Ihre Gäste betreten. Sind sie zu klein geplant, wirkt schnell das ganze Haus beengt und wenig einladend.

Im Idealfall ist der Flur kein schmaler Korridor, sondern ein freundlicher Vorraum, von dem alle Zimmer abgehen. Auch die Treppe sollten Sie breit genug anlegen, um bequem Möbel transportieren oder im Alter einen Treppenlift einbauen zu können.

5. Planen Sie genügend Stauraum ein

Diele und Flur sollten außerdem genügend Fläche bieten, um zum Beispiel bequem einen Kinderwagen abzustellen oder Jacken, Schuhe, Rucksäcke, Taschen und andere Utensilien ordentlich zu verstauen.

Auch im Rest des Hauses sollten genügend Stau- und Abstellflächen vorhanden sein. Ideal dafür sind Keller, Dachboden oder ein eigener Abstellraum. Wenn Sie mit wenigen Quadratmetern auskommen müssen, sind Einbauschränke eine platzsparende Alternative. Achten Sie auch auf genügend freie Stellwände für Schränke. Im Dachgeschoss sollte die Raumhöhe dafür nicht zu niedrig sein. Je höher der Kniestock liegt, desto mehr Stauraum schaffen Sie.

Beachten Sie die Vorgaben des Bebauungsplans

Bei der Grundrissplanung sollten Sie den Bebauungsplan im Blick haben. Nicht auf jedem Grundstück lassen sich alle Wünsche umsetzen. So gibt es zum Beispiel Vorgaben, wie viele Stockwerke Sie bauen dürfen, in welche Richtung das Haus ausgerichtet werden muss und welche Abstände zum Nachbargrundstück einzuhalten sind. Manchmal ist eine bestimmte Dachform und -neigung vorgeschrieben, was Auswirkungen auf den Dachboden haben kann. Auch Garten und Zufahrtswege können Sie nicht immer beliebig anlegen.

Bei der Grundrissplanung legen Sie nicht nur die Raumaufteilung fest. Auch die Anzahl und Position von Fenstern, Türen, Steckdosen und Lichtschaltern spielt eine Rolle. Erfahren Sie hier, was Sie bei der Anordnung beachten sollten.

Anordnung der Fenster
© jodiejohnson / iStock

Anordnung der Fenster

Bei diesem Thema zeigt sich, dass die Grundrissplanung nicht nur das Hausinnere betrifft. Die Anordnung der Fenster sollte von außen symmetrisch sein oder zumindest geordnet aussehen und gleichzeitig zur Raumaufteilung passen. Auch der Hausstil spielt eine Rolle. So sind bei skandinavischen Häusern bodentiefe und großflächige Fenster typisch, mediterrane Häuser sind dagegen eher geschlossen.

Bei der Größe der Fenster hilft diese Faustregel: Die Fensterfläche sollte circa ein Siebtel der Raumfläche betragen. Bei einem 20 Quadratmeter großen Raum würden die Fenster demnach knapp drei Quadratmeter umfassen.  

Auch die Ausrichtung der Räume spielt eine Rolle. Der Raum, in dem Sie frühstücken, zeigt idealerweise nach Osten. Gleiches gilt für das Schlafzimmer, wenn Sie gerne von den ersten Sonnenstrahlen geweckt werden. Lichtempfindliche Langschläfer sind dagegen besser in Richtung Norden aufgehoben. Der Raum, in dem Sie den größten Teil des Tages verbringen, zeigt idealerweise nach Süden. Aufgrund der Abendsonne wünschen sich die meisten Bauherren Balkon und Terrasse in Südwest-Richtung. 

Nicht zuletzt wirken sich Größe und Ausrichtung der Fenster auf die Energiebilanz aus. Passivhäuser haben in der Regel wenige sowie eher kleine Fenster in Nord- und große Glasfronten in Südrichtung. 

Anordnung und Größe der Türen
© jarino47 / iStock

Anordnung und Größe der Türen

Die Maße der Türöffnungen sind in der DIN18100 geregelt. Entscheidend für die Grundrissplanung ist vor allem die Breite. Sie beträgt meist 73,5, 86,0 oder 98,5 Zentimeter. Bei zweiflügeligen Türen sind 123,5 bis 198,5 Zentimeter üblich. Je breiter die Türen sind, desto vorausschauender planen Sie. Ab einer Breite von 80 Zentimetern gilt eine Tür als barrierefrei, ab 90 Zentimetern ist sie auch von Rollstuhlfahrern bequem passierbar.

Auch die Drehrichtung ist wichtig: Eine Tür kann nach innen oder außen, nach links oder rechts öffnen. Eingangs-, Terrassen- und Balkontür öffnen in der Regel nach innen, die meisten Innentüren ebenso. Eine Ausnahme sind sehr kleine Räume wie ein Gäste-WC oder eine Abstellkammer. Hier würde eine sich öffnende Tür zu viel Platz wegnehmen. Im Flur ist es wichtig, dass sich geöffnete Türen nicht gegenseitig blockieren.

Sollte die Tür links oder rechts öffnen? Entscheiden Sie so, dass Sie und Ihre Besucher beim Öffnen die schönste Seite des Zimmers zuerst sehen. Außerdem sollte die offene Tür Sie im Raum möglichst wenig behindern, keine Fenster überdecken oder gegen Möbel stoßen. Machen Sie sich daher auch schon Gedanken über die mögliche Einrichtung.

Tipp:

Schiebetüren sind eine platzsparende Alternative. Sie sind allerdings weniger massiv und sollten daher eher zwischen Wohnräumen (zum Beispiel zwischen Wohnzimmer und Küche) als im Schlafzimmer eingesetzt werden, wo dickere Türen für mehr Ruhe sorgen.

Steckdosen und Internetanschlüsse
© Kange-Studio / iStock

Planung der Steckdosen und Internetanschlüsse

War früher meist ein Telefon- und Internetanschluss im Flur vorgesehen, befinden sich Datenanschlüsse heute vor allem im Wohnzimmer und weiteren Räumen, in denen sich das Leben abspielt und eine schnelle Internetverbindung nützlich ist. Für das voll vernetzte Haus sind zudem genügend Stromanschlüsse notwendig.

Das Deutsche Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung definiert in der Richtlinie RAL-RG 678, wie viele Anschlüsse in welchen Zimmern nötig sind. Es unterscheidet dabei eine Grund-, Standard- und Komfort-Ausstattung. In dieser Tabelle finden Sie jeweils die Mindest- und Höchstwerte:

Steckdosen

Internetanschlüsse (RuK)

Küche

5 - 12

1

Kochnische

3 - 4

-

Bad

2 - 5

0 - 1

WC-Raum

1 - 2

-

Hauswirtschaftsraum

3 - 10

0 - 1

Wohnzimmer bis 20 Quadratmeter

4 - 10

2

Wohnzimmer über 20 Quadratmeter

5 - 13

2 - 3

Esszimmer

3 - 7

1

Schlafzimmer/Arbeitszimmer
bis 20 Quadratmeter

4 - 10

1 - 2

Schlafzimmer/Arbeitszimmer
über 20 Quadratmeter

5 - 13

1 - 2

Flur bis 3 Quadratmeter

1 - 3

-

Flur über 3 Quadratmeter

1 - 4

-

Abstellraum

1 - 2

-

Keller/Dachboden/Garage

1 - 2

-

Eva Reinhold-Postina, Architektin und Sprecherin beim Verband privater Bauherren, empfiehlt, den eigenen Bedarf zu analysieren. „Dafür sollte ich mich fragen, welche elektrischen Geräte ich bereits benutze, was möglicherweise noch hinzukommt. Diese Liste sollte man ganz in Ruhe erstellen, schnell wird etwas vergessen.“ Ihr Tipp: Den Grundriss zur Hand nehmen. „Mit Blick auf den Plan überlegt man, wie man wohnen möchte. Wo sollen welche Möbel stehen? Welche Stromverbraucher habe oder plane ich? Auch die Zahl der Lichtquellen, etwa zusätzliche Beleuchtung für den Schrank, sollte man nicht vergessen“, rät die Fachfrau.

Tipp:

Wer sich Optionen für spätere Ergänzungen offenhalten möchte, kann auf Installationsrohre zurückgreifen. Sie ermöglichen es, nach dem Abschluss des Baus weitere Leitungen zu ziehen, ohne die Wand aufreißen zu müssen.

Position der Lichtschalter

Die Beleuchtung wird – wie vieles andere Bereiche im Haus – immer öfter über digitale Assistenten gesteuert. Noch sind klassische Lichtschalter aber nicht wegzudenken. In jedem Zimmer sollte sich ein Schalter neben der Tür befinden. In Durchgangszimmern und Fluren dürfen es durchaus mehrere sein, sodass Sie von jeder Stelle schnell das Licht an- oder abschalten können.

Achten Sie auf die Höhe der Schalter. Kinder und Rollstuhlfahrer sollten sie bequem erreichen können. Die DIN-Richtlinie für barrierefreies Wohnen sieht vor, dass alle Schalter, Griffe und Bedienhilfen 85 Zentimeter über dem Boden liegen.

Planung der Treppe
© Martin Barraud / iStock

Planung der Treppe

Auch für die Treppenplanung gilt: Je mehr Raum sie dafür opfern, desto flacher und einladender wirkt die Treppe. In offenen Grundrissen steht sie oft mitten im Wohnraum, was dem Haus einen großzügigen Loft-Charakter verleiht. Dies geht zu Lasten der Privatsphäre. Teenager, die sich abends an den auf der Couch fernsehenden Eltern vorbeischleichen, bleiben kaum unentdeckt. Abgesehen von diesem Beispiel sind aber auch Erwachsene oft ganz froh, nicht immer alle Schritte sämtlicher Familienmitglieder mitzubekommen. Klassischerweise befindet sich das Treppenhaus daher in der Diele und meist nahe des Eingangsbereichs.

Bevor Sie sich diese Frage stellen, sollten Sie erst einmal prüfen, ob ein Keller auf Ihrem Grundstück möglich ist. Ein felsiger Boden oder ein hoher Grundwasserspiegel machen die Unterkellerung sehr schwierig und teuer. 

Wie viel kostet ein Keller?

Ein Quadratmeter Keller kostet circa 500 Euro. Je nach Größe und Ausführung können Sie zwischen 25.000 und 60.000 Euro kalkulieren. Im Vergleich dazu schlägt eine frostsichere und wasserdichte Bodenplatte mit etwa 10.000 Euro zu Buche. Aber: Die Fläche, auf die Sie ohne Keller verzichten, muss oft woanders geschaffen werden, was die Hausbaukosten insgesamt erhöht. Grundsätzlich gilt: Wenn Sie ein Haus ohne Keller bauen, sparen Sie etwa 10 bis 15 Prozent der Gesamtbaukosten.

Welche Vor- und Nachteile hat ein Keller?

  • Ein Keller bietet zusätzliche Wohnfläche, die Sie flexibel nutzen können. Vor allem für Familien mit Kindern sind Kellerräume ein idealer Begleiter durch alle Lebensphasen: vom Spielzimmer für Kinder, zum Fernseh- oder Partyraum für Heranwachsende bis hin zum Hobbykeller für Heimwerker. Dank moderner Dämmung und Fensterelemente fristen Kellerräume auch kein Schattendasein mehr.

  • Ideal geeignet ist der Keller auch, um dort Räume unterzubringen, die nicht zum Wohnen gedacht sind. Anlagen für die Heizung und weitere Haustechnik, Waschmaschine und Trockner sowie Vorrats- und Abstellflächen sind unter die Erde gut aufgehoben.  

  • Im Vergleich zu oberirdischen Wohnräumen sind Kellerflächen deutlich günstiger. Ein Quadratmeter Kellerraum kostet etwa 500 Euro und damit in der Regel weniger als die Hälfte des herkömmlichen Wohnraums. Durch den Bau eines Kellers lässt sich die Nutzfläche eines Hauses verhältnismäßig preiswert um rund 35 Prozent erhöhen.

  • Der Bau eines Kellers führt zu circa 10 bis 15 Prozent höheren Kosten beim Hausbau. Außerdem müssen Sie mit einer längeren Bauzeit rechnen, unabhängig davon, ob Sie ein Massivhaus oder Fertighaus bauen.

  • Ein Keller erfordert eine gute Dämmung und Belüftung, damit Sie keine Probleme mit Feuchtigkeit und Schimmel bekommen. Vor allem bei einem hohen Grundwasserspiegel und in Hochwassergebieten sind Schutzmaßnahmen nötig.

Praktisch für Familien und ältere Menschen: Ein Wäscheschacht befördert dreckige Kleidung im Nu in den Keller und erspart Ihnen das Umhertragen schwerer Wäschekörbe. Dazu sollte bereits in der Rohbauphase ein Fallrohr eingezogen werden, das vom Bade- oder Schlafzimmer direkt in den Waschkeller führt. Ein Durchmesser von 25 Zentimetern reicht aus und ist kindersicher. Das Schachtrohr kann aus Holz, Kunststoff oder Edelstahl bestehen. Edelstahl ist am teuersten, dafür aber auch unempfindlich gegen Feuchtigkeit, stabil und langlebig.

Skizze Wäscheschacht
© immonet.de

Als Richtwert sollte eine vierköpfige Familie mit 120 bis 180 Quadratmetern Wohnfläche rechnen. Der Platzbedarf richtet sich natürlichen nach den individuellen Ansprüchen und Bedürfnissen, ob Sie ein Arbeitszimmer benötigen oder besondere Hobbys haben.

Bei der Grundrissplanung beträgt der Maßstab in der Regel 1:100, das heißt: ein Zentimeter auf dem Plan entspricht 100 Zentimetern im Haus. Je kleiner und detailreicher der Ausschnitt, desto kleiner wird der Maßstab. Lagepläne des gesamten Grundstücks werden dagegen in einem größeren Maßstab angefertigt, zum Beispiel 1:500. Achten Sie darauf, dass das Verhältnis leicht umzurechnen ist. Bei 1:50 ist die Rechenarbeit leichter als bei 1:70.

Sie sollten den Grundriss bereits sehr früh in der Hausbauplanung erstellen. In Grobzügen liegt er idealerweise schon bei der Grundstücksuche vor – zumindest dann, wenn Sie ganz genaue Vorstellungen haben. Spätestens bei der Entscheidung für einen Haustyp wird das Thema konkret. So hat zum Beispiel ein Bungalow einen völlig anderen Grundriss als eine Villa.

In der Regel erstellen Architekten oder andere Fachleute den Grundriss. Nur sie dürfen zum Beispiel auch die Bauzeichnung erstellen, die für den Bauantrag nötig ist. Vor dem ersten Gespräch zur Grundrissplanung sollten Sie sich aber schon Gedanken zur Raumaufteilung gemacht haben.
Erstellen Sie am besten selbst einen groben Entwurf. Dazu reichen vorerst schon Stift, Papier und Lineal. Zudem gibt es zahlreiche kostenlose Online-Tools und Apps, mit denen Sie in wenigen Klicks eine 3D-Ansicht Ihres Traumhauses erstellen und sogar Möbel platzieren können. Am Ende sollte aber ein Profi den Entwurf prüfen und im Detail ausarbeiten.

Tipp:

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