Typenhaus: Mit kleinem Budget zum Eigenheim

Typenhäuser
© istock - frankoppermann

Der Traum vom Eigenheim muss auch angesichts eines schmaleren Portemonnaies kein Luftschloss bleiben. Als günstige Alternative zum freistehenden Architektenhaus hat sich das sogenannte Typenhaus bewährt. Wer sich für diese Variante entscheidet, büßt allerdings an Flexibilität und Individualität bei der Ausgestaltung seines Eigenheimes ein.

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Einheitliche Standards – kleiner Preis

In der Regel bieten Generalunternehmer den Bau eines Typenhauses an. Weil sie in bestimmten Wohngebieten gleich mehrere Häuser mit einheitlichen Standards, dem gleichen Grundriss und der gleichen Ausstattung anbieten, erzielen sie in Sachen Entwurf und Einkauf günstigere Preise als für Einzelobjekte. Unterm Strich ist das Typenhaus also sehr viel preiswerter als eine individuell geplante und gestaltete Immobilie. Dabei unterscheidet es sich wesentlich von einem Fertighaus. Zwar wird auch dieses quasi aus dem Katalog nahezu fertig gestaltet ausgewählt. Aber: Während ein Fertighaus in Fabriken weitestgehend vorproduziert wird, entsteht ein Typenhaus auf einer ganz normalen Baustelle vor Ort. In der Regel werden Typenhäuser in größerer Stückzahl in Neubaugebieten angeboten.

Nachteil: Ein Typenhaus ist nichts für Individualisten. Jedes Haus sieht in etwa gleich aus. Doch wer ein wenig kreativ an die Sache herangeht, kann mit kleinen Abweichungen dennoch sein ganz persönliches Traumhaus bauen. Dabei gilt die Faustregel: Jede Abweichung vom einheitlichen Standard kostet Geld.

Vorteile eines Typenhauses

Günstiges Eigenheim: Unschlagbar im Preis ist ein Typenhaus gegenüber einem freistehenden Architektenhaus in jedem Fall. Das liegt nicht zuletzt an der serienmäßigen Bauweise von Typenhäusern. Sie können beliebig oft und schnell produziert werden. Alle erforderlichen bautechnischen Unterlagen liegen vor, so dass die Realisierung beliebig oft umgesetzt werden kann.

Erprobte Muster: Es muss kein Nachteil sein, ein Haus nach erprobten Mustern zu bauen. Immerhin können Bauherren bei einem Typenhaus sicher sein, dass sich die Baustandards bewährt haben, weil sie vielfach angewandt worden sind.

Kurze Bauzeit: Die Bauzeit eines Typenhauses ist im Vergleich zu anderen Hausvarianten kurz. Anbieter ziehen in einem Baugebiet oftmals mehrere Objekte gleichzeitig hoch, so dass zwischen Baubeginn und Einzug oft nur wenige Monate vergehen.

Unkompliziertes Bauen: Die Abwicklung eines Typenhauses ist in der Regel sehr viel einfacher als beim Bauen mit Architekten. Oftmals haben Bauherren nur einen Ansprechpartner – vom Grundstückskauf bis zum Einzug. Sämtliche Planungs- und Genehmigungsaufgaben übernimmt der Anbieter. Auch das leidige Thema Eigenleistung entfällt. Denn Typenhaus-Anbieter arbeiten vielfach mit bewährten Partnerfirmen zusammen, um alle anfallenden Arbeiten zu erledigen. Eventuelle Eigenleistungen sind meistens im Angebot nicht vorgesehen.

Informieren, beraten lassen und vergleichen

Fast niemand, der ein Haus bauen will, weiß schon im Vorfeld genau, wie sein Wunschhaus aussehen soll. Die wichtigste Regel für angehende Bauherren lautet daher: Informieren, beraten lassen und vergleichen. Verschaffen Sie sich ganz unkompliziert einen Überblick über alle Haustypen und die aktuellen Hausprogramme und lassen Sie sich eine individuelle Auswahl an Hausbau-Katalogen kostenlos und unverbindlich zuschicken. Im persönlichen Kontakt mit dem Hausanbieter Ihrer Wahl können Sie dann in Ruhe alle noch offenen Fragen klären.

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