Die passende Fassade für Ihr Haus

Die passende Fassade für Ihr Haus

© ggwink / iStock

Schützen, Dämmen, Regulieren: Die Fassade übernimmt als Hülle eines Gebäudes vielfältige Funktionen. Sie bestimmt, wie das Haus aussieht und hat Einfluss auf den Energieverbrauch, den Schallschutz und die Lebensdauer der Bausubstanz. Erfahren Sie hier, wie Sie die passende Fassade für Ihr Haus finden.

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Welche Bauweise bevorzugen Sie?

  • Neben der Gebäude- und Dachform ist es die Fassade, die die Optik Ihres Hauses prägt. Wenn Sie sich für ein Typenhaus entscheiden, können Sie sich die Fassadenart meist aussuchen.
  • Die Anforderungen an die Fassade sind hoch: Sie soll die Bausubstanz vor Wind und Wetter schützen, für Wärme- sowie Schalldämmung sorgen und Feuchtigkeit regulieren. Je nach Bauart unterstützt sie auch die Statik des Gebäudes.
  • Werfen Sie unbedingt einen Blick in den Bebauungsplan, bevor Sie Ihre Fassade planen. Oft finden sich darin Vorgaben zur Gestaltung.
  • Am beliebtesten sind Putz-, Klinker- und Holzfassaden. Möglich ist auch eine Mischung aus verschiedenen Fassadenarten.

Fassadenart

Holzfassade

Besonderheit

Holz ist als natürlicher Baustoff besonders beliebt. Mit einer entsprechenden Dämmschicht sorgen Holzfassaden für ein angenehmes Wohnklima.

Kosten

Circa 90 bis 120 Euro pro Quadratmeter

Pflegeaufwand

Mittel – regelmäßiger Anstrich, falls natürliche Patina unerwünscht ist

Fassadenart

Klinkerfassade

Besonderheit

Klinkerfassaden sind äußerst robust und daher vor allem in Norddeutschland weit verbreitet, wo Wind, Wetter und salzige Luft der Bausubstanz zusetzen können.

Kosten

Circa 100 bis 150 Euro pro Quadratmeter

Pflegeaufwand

Gering – ggf. Reinigung der Fugen

Fassadenart

Putzfassade

Besonderheit

Der Fassadenputz punktet mit vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten. Allerdings ist regelmäßig ein neuer Anstrich nötig. Diese Fassadenart ist vor allem in Süddeutschland verbreitet. 

Kosten

Circa 30 bis 65 Euro pro Quadratmeter

Pflegeaufwand

Hoch – neuer Anstrich alle 10 bis 20 Jahre 12.000 €

Weitere Fassadenarten

Zudem kann man folgende Arten von Fassaden unterscheiden:

  • Aufgesetzte und vorgehängte Fassaden: Die aufgesetzte Fassade wird direkt auf die Außenmauer gesetzt. Bei der vorgehängten Fassade befindet sich zwischen der Außenwand und der Verkleidung noch eine Unterkonstruktion, die der Wärmedämmung dient. Das verbessert die Isolierung eines Gebäudes erheblich, ist aber auch deutlich teurer als die aufgesetzte Fassade. Die zusätzlichen Kosten sind jedoch durch Energieeinsparungen innerhalb relativ kurzer Zeit ausgeglichen.
  • Lamellenfassade: Sie besteht aus Holz, Glas oder Metall und dient vor allem der Dekoration. Die Lamellen können feststehend oder beweglich angebracht werden.
  • Blendfassade: Sie ist reine Dekoration. Eine schützende Funktion hat die Blendfassade nur bedingt.
  • Schieferfassade: Die Schieferplatten können in unterschiedlichen Mustern an einer Holzschalung befestigt oder direkt auf die Wand genagelt werden. Aufgrund der Oberflächenstruktur kann Feuchtigkeit leichter entweichen.
  • Vorhangfassade: Sie besteht häufig aus einer Glas- und Aluminium-Konstruktion und wird eher für Bürogebäude verwendet. 
  • Wärmedämmverbundfassade: Diese Fassade wird zum Dämmen von Gebäudeaußenwänden verwendet. Das Dämmmaterial befestigt man an der äußeren Wand und versieht es mit einer Armierungsschicht (Unterputz). Anschließend folgen Putz und Anstrich.

Holz lässt sich bei der Fassadengestaltung vielfältig verarbeiten, zum Beispiel als Verkleidung aus Brettern und Schindeln oder als Fassadenelement aus plattenförmigen Holzwerkstoffen. Ob waagrecht, senkrecht oder quer: Bei der Verarbeitung gibt es zahlreiche Möglichkeiten.

Holzfassade für Ihr Haus
© Matthias Buehner / Fotolia

Energiesparen mit Holzfassaden

Zeitgemäß sind Holzfassaden auch beim Thema Energiesparen, denn die Wärmedämmung zwischen Holzschalung und tragender Wand ist die Idealform des Wärmeschutzes und erzielt gute Dämmwerte.

Entscheidend ist, welches Material zwischen Wand und Fassade eingebracht wird. So sorgen etwa mineralische Dämmstoffe für einen guten U-Wert. Das bedeutet, dass sie nur wenig von der Wärme nach außen dringen lassen. Holzfaserdämmplatten hingegen eignen sich besser als fester Untergrund, auf dem die Unterkonstruktion der Holzfassade stabil montiert werden kann.

Welche Vorteile haben Holzfassaden?

  • Natürliches Raumklima: Als natürlicher Baustoff ist Holz atmungsaktiv und trägt zu einem angenehmen Raumklima im Haus bei.

  • ologischer und nachhaltiger Baustoff: Selbst bei der Herstellung erweist sich eine Holzfassade als rundum ökologischer Baustoff, denn es ist nur geringer Energieaufwand erforderlich. Die verwendeten Holzarten sind in der Regel langlebig und können im Falle einer späteren Sanierung umweltgerecht entsorgt werden.

  • Robuste Statik: Im Hinblick auf die Stabilität steht Holz herkömmlichen Baustoffen in nichts nach. Bezogen auf sein Eigengewicht trägt Holz 14 Mal so viel wie Stahl, seine Druckfestigkeit entspricht der von Stahlbeton.

Welche Nachteile haben Holzfassaden?

  • Lebendiger Werkstoff: Holz arbeitet und stellt Bauherren dadurch vor einige Herausforderungen. Das gilt sowohl für die Verarbeitung als auch für die spätere Pflege. Etwa alle zehn Jahre muss eine Holzfassade nachbehandelt werden. Es sei denn, Sie stören sich nicht an der silberfarbenen Patina, die sich im Laufe der Jahre auf allen Holzflächen bildet und gleichsam ein natürlicher Schutz vor Sonne und Regen ist.

  • Schutz vor Feuchtigkeit nötig: Holzhäuser sollten mit Dachüberständen versehen werden. Das schont die Fassade und verhindert ein Eindringen von zu viel Feuchtigkeit. Geeignet sind auch sogenannte Tropfnasen an den Fensterbänken, damit sich nirgends über einen längeren Zeitraum Feuchtigkeit sammeln kann. Da Holz bei Feuchtigkeitsschwankungen arbeitet, sollten Bretter von mindestens 18 Millimeter Dicke bis höchstens 200 Millimeter verwendet werden.

Holzhaus vs. Holzfassade

Der äußere Schein kann trügen: Nicht jedes Haus, das so aussieht, ist tatsächlich ein Holzhaus. So können Sie auch ein Stein auf Stein errichtetes Massivhaus mit einer Holzfassade gestalteten. Umgekehrt ist dies natürlich ebenso möglich: Ein aus Holz gefertigtes Fertighaus kann eine Putz- oder Klinkerverkleidung erhalten.

Worauf sollte man bei der Wärmedämmung einer Holzfassade achten

Grundsätzlich sollte eine Dämmschicht mindestens zehn Zentimeter dick sein. Wird eine Holzfassade über einer bestehenden alten Fassade angebracht, sollte für eine ausreichende Hinterlüftung gesorgt werden. Mindestens zwei Zentimeter Hohlraum tragen dazu bei, dass das Holz nach einem Regenschauer ausreichend trocknen und arbeiten kann.

Welche Holzarten eigenen sich für die Fassadenverkleidung?

Vor allem Lärche, Zeder, Zypresse, Edelkastanie, Eiche und Robinie werden zur Fassadengestaltung verwendet. Beliebt sind Lärche und Douglasie, weil sie über einen natürlichen Schutz verfügen und nicht mehr behandelt werden müssen. In Fachkreisen gelten sie als wartungsfrei. Ihr Nachteil: Das Holz erhält über die Jahre seine ganz eigene Patina.

Wer Farbe an der Fassade wünscht, sollte sich für Fichte oder Tanne entscheiden, da sie sich am besten für einen farbigen Anstrich eignen. Holzarten, die einen Schutz brauchen, sollten mit einer pigmentierten Beschichtung versehen werden. Sie schützt vor Feuchtigkeit und UV-Strahlung. Wer sich einmal für die Nachbehandlung entschieden hat, muss dabei bleiben.

Wie viel kostet eine Holzfassade?

Im Vergleich zu anderen Fassaden-Varianten ist eine Holzfassade relativ teuer. Sie kostet inklusive Dämmschicht etwa 90 bis 120 Euro pro Quadratmeter. Je nach Hausgröße, Holzart und Oberflächenbehandlung müssen Sie für die Holzfassade eines Einfamilienhauses zwischen 8.000 und 15.000 Euro rechnen. Wartungsaufwand und -kosten richten sich nach der jeweiligen Oberflächenbeschichtung.

Die Steine von Klinkerfassaden halten häufig über 100 Jahre, ohne dass größere Schäden auftreten. Die Ziegel sind widerstandsfähig und energieeffizient, dafür allerdings auch etwas teurer als Putzfassaden. Bei der Optik können Hausbauer mittlerweile aus einer Vielzahl von Modellen wählen, von rustikal bis modern. Das richtige Verlegen von Klinkern setzt jahrelange Erfahrung voraus und sollte daher unbedingt von einem Fachbetrieb übernommen werden.

Resistenter Schutz: Die Klinkerfassade
© mixmotive / Fotolia

Welche Vorteile haben Klinkerfassaden

  • Gute Energiebilanz: Eine Fassade aus Klinker ist gut für die Energiebilanz. Die Steine speichern am Tage Wärme, die sie nachts wieder abgeben. So kann sich das Haus nicht überhitzen. Im Herbst und Winter schützt die Klinkerwand länger vor Kälte.

  • Schallschutz: Klinker wirken schallisolierend. Der massive Baustoff lässt Lärm weniger gut durch als zum Beispiel Holz.

  • Wetterbeständigkeit: Die Ziegel der Klinkerfassade werden bei rund 1.000 Grad gebrannt, was ihnen eine glasartige Oberfläche verleiht. Sie sind dadurch gegen Frost und Niederschlag resistent und schützen das Mauerwerk vor Feuchtigkeit. Zudem benötigen sie so gut wie keine Pflege.

  • Feuchtigkeitsregulierung: Hergestellt wird Backstein aus reinem Ton. Die kapillare Struktur des Naturbaustoffs zieht die Raumfeuchtigkeit nach außen und weist Regennässe ab. Darum wird die Klinkerfassade für eine optimale Behandlung von feuchten Innenwänden empfohlen.

  • Geringer Pflegeaufwand: Eine wetterbeständige Klinkerfassade braucht – anders als andere Fassadenarten – keinen regelmäßigen Anstrich. In der Regel bleibt sie über Generationen hinweg in einem guten Zustand. Bei starker Verschmutzung können Sie Ziegel und Fugen mit einem Dampfreiniger säubern. 

Welche Nachteile haben Klinkerfassaden?

  • Wenig Gestaltungsspielraum: Bei der Klinkerfassade können Sie zwar Steine in verschiedenen Rot-, Gelb-, Orange- und Brauntönen bis hin zu Anthrazit wählen, insgesamt ist die Farbpalette aber deutlich eingeschränkter als bei einer Putz- oder Holzfassade.

  • Höhere Baukosten: Klinkerfassaden gehen meist mit höheren initialen Baukosten einher – dafür sparen Sie über die Jahre hinweg aber Kosten für Pflege und Erneuerung.

Die Dämmung bei Klinkerfassaden

Eine gute Lösung ist ein zweischaliger Wandaufbau mit einer Vormauer aus Backstein. Für eine optimale Wärmedämmung sollte zwischen Klinker und Dämmmaterial ein vier Zentimeter breiter Belüftungsraum bleiben.

Die Verarbeitung muss sehr genau und sauber vorgenommen werden, kleinste Fehler fallen später deutlich auf. Bevor man mit den Mauerarbeiten beginnt, sollte genau berechnet werden, wie hoch die erste Steinschicht sein muss, damit die exakte Höhe der Fenster- und Türstürze erreicht wird. Für die erste Schicht können die Steine auf die passende Dicke zugeschnitten oder mit Mörtel ausgeglichen werden. Um Farbunterschiede bei der Fuge zu vermeiden, muss beim Mischen des Mörtels auf ein unverändertes Mengenverhältnis aus Sand, Zement und Wasser geachtet werden.

Wie viel kostet eine Klinkerfassade?

Eine Klinkerfassade ist zum Teil schon für unter 30 Euro bis circa 75 Euro pro Quadratmeter zu haben. Aber auch hier müssen die Kosten für die Dämmschicht und die Arbeitsstunden hinzugerechnet werden. Sie sollten mit circa 100 bis 150 Euro pro Quadratmeter rechnen.

Tipp: Verblendfassade und Klinkerriemchen als günstige Alternative

Falls Klinkerfassaden Ihr optischer Favorit sind, Sie aber nicht so viel Geld ausgeben wollen, können Sie sich für eine Verblendung mit Riemchenklinker entscheiden. Sie hat allein dekorative Zwecke und wir auch oft in den Innenräumen eingesetzt. Die kleinen Steinchen werden beim Verputzen der Fassade einfach in den Mörtel geklebt.

Putzfassaden sind vor allem in Süddeutschland verbreitet, wo das Wetter weniger rau ist und die meist überstehenden Dächer die Fassade vor Wind und Regen schützen. Im Prinzip kann jede Fassadenart verputzt werden.  

Eine Hauswand wird verputzt
© Fred Froese / iStock

Welche Vorteile hat eine Putzfassade?

  • Gestaltungsvielfalt: Putzfassaden sind in allen erdenklichen Farben möglich. Die Größe der Körnung verleiht eine individuelle Struktur.

  • Geringe Kosten: Was die anfänglichen Kosten beim Hausbau betrifft, ist die Putzfassade die günstigste Fassadenart. Langfristig schlägt der regelmäßige Anstrich zu Buche.

Welche Nachteile hat eine Putzfassade?

  • Verschmutzt schneller: Ein farbiger Anstrich sieht schnell nicht mehr wie neu aus. Verschmutzte Stellen lassen sich nicht einfach ausbessern, oft muss die ganze Wandfront neu gestrichen werden.

  • Pflegeaufwand: Eine Putzfassade muss in der Regel alle 10 bis 20 Jahre neu gestrichen werden. Vor allem auf der Wetterseite kann sich im Laufe der Jahre Moos bilden.

  • Teilweise mehr Aufwand für Schall-und Wärmedämmung: Der Putz ist nur die äußere Schicht. Im Hinblick auf die Schall- und Wärmedämmung kommt es auf das Material der Außenwände an. Bei einem Fertighaus kann eine zusätzliche Fassadendämmung nötig werden. Eine Gebäudehülle aus massivem Material wie Stein hingegen bietet eine natürliche Wärmespeicherung und Schalldämmung.

Wie viel kostet eine Putzfassade?

Wenn Putz regelmäßig erneuert wird, sorgt er zuverlässig und über viele Jahre hinweg dafür, dass die Außenwand des Hauses nicht verwittert. Ob man sich bei der Auswahl des Materials für einen mineralischen oder für einen kunstharzgebundenen Putz entscheidet, hängt von den klimatischen Verhältnissen, dem Untergrund und dem Budget ab.

Bei der Wahl der Fassade müssen Sie sich nicht zwangsweise für die eine oder andere Variante entscheiden. Mischfassaden sind sehr beliebt und kombinieren die jeweiligen Vorteile. Beim modernen Klinkerputz zum Beispiel besteht die Fassade an Vorsprüngen und anderen exponierten Gebäudeteilen aus Klinker, während die Wand an geschützten Stellen wie unter dem Balkon oder einer überdachten Terrasse verputzt ist. Auch Mischformen aus einer Holzverkleidung und Putzfassaden sind häufig zu sehen.

Eine gut gedämmte Fassade senkt Energiekosten und minimiert den CO2-Verbrauch. Vor allem in Kombination mit einer modernen Heiztechnik ergibt sich durch innovative Wärmedämmung ein enormes Einsparpotenzial.

Unterschiedliche Verfahren der Fassadendämmung

Für die Fassadendämmung eignen sich unterschiedliche Verfahren: Neben dem Wärmeverbundsystem (WDVS) kann auch die sogenannte Vorhang-Fassade installiert oder eine Kerndämmung eingezogen werden.  Bei der Kerndämmung wird das Dämmmaterial in den Hohlraum zwischen Außenwand und Tragwand eingelassen. Relativ neu und sehr effizient im Neubaubereich sind Wärmedämmfassaden aus perlitgefüllten Ziegeln, die diffusionsoffen und besonders atmungsaktiv sind.

Schematische Darstellung eines Wärmeverbundsystems
© immonet

Was macht einen guten Dämmstoff aus?

  • Wärmeleitfähigkeit: Die Eigenschaften eines Dämmstoffs misst man mit Hilfe der sogenannten Wärmeleitfähigkeitsstufe (WLS): Je kleiner die WLS, desto besser der Wärmeschutz. Bei der Suche nach dem passenden Dämmstoff stellt sich zunächst die Frage, wie viel Geld Sie ausgeben möchten: Die verschiedenen Materialien kosten zwischen 4 und 100 Euro pro Quadratmeter.
  • Schall- vs. Brandschutz: Grundsätzlich stellt sich die Frage: Soll es ein weicher Dämmstoff mit besonders guten Schallschutzeigenschaften sein oder haben die Brandschutzeigenschaften Priorität? Materialien der „Baustoffklasse A“ stehen für „nicht brennbar“ und Baustoffklasse „B1“ bedeutet „schwer entflammbar“.
  • Material: Zudem muss man sich zwischen Dämmstoffen aus anorganischen Materialien wie Mineralwolle oder erdölbasierten EPS-Schäumen (EPS steht für expandiertes Polystyrol) entscheiden. Mineralwolle wird als nicht brennbare Stein- oder Glaswolle angeboten und zählt zu den am häufigsten eingesetzten Dämmstoffen. Alle genannten Materialien sind relativ günstig und langlebig.

Gesund wohnen mit natürlich-organischen Dämmstoffen

Styropor und Polyurethan zählen zu den erdölbasierten organischen Dämmstoffen, die guten Schutz vor Feuchtigkeit bieten. Wer sich organische Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen als Dämmstoff wünscht, muss etwas tiefer in die Tasche greifen. Hanf, Flachs, Schafwolle, Zellulosefasern aus Altpapier oder Holzfasern aus dem Sägewerk sind zwar teurer, gelten aber als gesunde Baumaterialien mit einer idealen Ökobilanz. Da nachwachsende Dämmstoffe mehr Feuchtigkeit aufnehmen und leichter entflammbar sind, sind sie nur bedingt einsetzbar. Besonders bei der nachträglichen Dämmung der Außenfassade ist das Brandverhalten der Materialien entscheidend.

Wenn Wilder Wein, Efeu, Blauregen und Co. die Hausfassaden erklimmen, ist das ein märchenhafter Anblick. Allerdings können die Kletterpflanzen auch Schäden verursachen, die sich mit etwas Vorwissen vermeiden lassen. 

Selbstklimmende Pflanzen und Gerüstkletterpflanzen

Während einige Pflanzen aus eigener Kraft die Hauswand erklimmen, benötigen andere Pflanzen eine Kletterhilfe. Selbstklimmer besitzen Haftwurzeln oder Haftscheiben an ihren Ranken, mit denen sie sich an der Hausfassade festhalten können. Gerüstkletterpflanzen hingegen fehlen diese Haftorgane. Sie sind auf eine Stütze angewiesen, um die sie sich winden können.

Voraussetzung für Kletterpflanzen

Damit die Hausfassade nicht durch selbstklimmende Kletterpflanzen beschädigt wird, muss sie einige grundlegende Eigenschaften haben. So darf sie weder Risse noch aufgesprungene Fugen aufweisen, in welche die Pflanzentriebe eindringen können. Außerdem eignen sich verputzte Hausfassaden nicht für alle Kletterpflanzen. Die Selbstklimmer haften sich mit viel Kraft an die Wand und hinterlassen im weichen Putz tiefe Spuren, die sich nur mit viel Aufwand beheben lassen. Zudem besteht die Gefahr, dass der Putz das Gewicht der Pflanze nicht halten kann und sich ablöst.

Gerüstkletterpflanzen, die sich an korrekt angebrachten Kletterhilfen hochziehen, stellen im Gegensatz zu selbstklimmenden Pflanzen keine Gefahr für die Fassade da. Berücksichtigen Sie neben der Fassadenbeschaffenheit in der Planungsphase auch, dass die vorgesehene Hausseite den individuellen Bedürfnissen der gewünschten Kletterpflanze nach Licht, Klima und Bodenbeschaffenheit entspricht.

Kletterhilfen für Pflanzen

Kletterhilfen – oder auch Rankhilfen – sind Gerüste aus Holz, Kunststoff oder Metall, deren Sprossen den Kletterpflanzen als Halt dienen. Das können neben Spalieren, Seil- oder Gittersystemen auch Ranksäulen sein. Die Art der Kletterhilfe und Stärke der Dübel, mit denen sie an der Hauswand angebracht werden soll, müssen so gewählt sein, dass sie das Gewicht der Kletterpflanze langfristig tragen können.

Der Abstand zwischen Kletterhilfe und Wand beträgt – je nach Größe und Raumbedürfnis der Pflanze – zwischen 3 und 20 Zentimetern. Kleiner sollte der Abstand nicht sein, damit die Fassade gut mit Luft versorgt wird und Feuchtigkeit verdunsten kann. Staut sich die Feuchtigkeit und dringt in das Mauerwerk ein, kann das ebenso Schäden verursachen wie Kletterpflanzen, die Dach, Wasserrinne und Rollladenkästen einnehmen. Aus diesem Grund müssen Kletterpflanzen regelmäßig geschnitten werden.

Damit eine Fassade schön und gleichzeitig energieeffizient ist, sollten Sie auf folgende Kriterien achten:

  • Sicherer, langanhaltender Witterungsschutz
  • Pflegeleichte Oberfläche
  • Sehr guter Schallschutz
  • Hohe Lebensdauer
  • Ausgleich der Luftfeuchtigkeit zu den Innenwänden
  • Einhaltung der Bestimmungen des Gebäudeenergiegesetzes (früher: Energieeinsparverordnung)
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