Schwedenhaus – skandinavisch Wohnen

Schwedenhaus – skandinavisch Wohnen
© Fotolia - Patryk Kosmider

Wohnen wie Pipi Langstrumpf oder Kalle Blomquist? Den Traum können Skandinavienfans mit einem Schwedenhaus verwirklichen. Der Begriff Schwedenhaus ist dabei nicht geschützt, sondern steht vielmehr für unterschiedliche Arten von Holzhäusern, die in der in Schweden typischen Bauweise errichtet werden.

Hauskataloge mit Schwedenhäusern

Hauskataloge gratis bestellen

Vor- und Nachteile der Schwedenhäuser

Das skandinavische Wohnen steht für Effizienz und Schlichtheit. Schnick-Schnack hat hier keinen Platz, es herrschen klare Formen und kompakte Konstruktionen vor. Typisch für Schwedenhäuser sind der farbenfrohe äußere Anstrich der Holzverkleidung in tiefem Rot oder kräftigem Gelb und weiße Sprossenfenster und Türrahmen.

Wer ein Schwedenhaus baut, kann schnell einziehen. In aller Regel werden sie heute nämlich als Fertighäuser in Holzständerbauweise errichtet. Das geht schnell. Die kurze Bauzeit spart Kosten, schon dadurch, dass die Bauherren nicht lange Bau und Miete im alten Zuhause parallel finanzieren müssen.

Die Holzbauweise von Schwedenhäusern entspricht dem Trend zum ökologischen Bauen und Wohnen. Holz steht für Natürlichkeit und Nachhaltigkeit. Es vermittelt außerdem ein Gefühl von Nostalgie und Gemütlichkeit, das vielen Hausherren schätzen.

Ein Schwedenhaus, konstruiert von erfahrenen Architekten und errichtet von kompetenten Fachleuten, ist sehr energieeffizient. Schließlich stellt das nordische Klima in Schweden hohe Ansprüche an die Dämmung von Wohngebäuden, weswegen die Schweden darauf von jeher besonderen Wert legen und nicht nur Wände dämmen, sondern sogar auch die Bodenplatte also das Fundament. Die Effizienz spart im milderen Klima Heizkosten und schont somit Umwelt und Nebenkostenbudget.

Das sägeraue Holz, das für die Fassaden von Schwedenhäusern zum Einsatz kommen sollte, ist pflegeleicht. Gestrichen werden muss es nur alle acht bis zehn Jahre. Wer qualitativ nicht so hochwertiges Holz verbaut, muss öfter streichen. Empfehlenswert ist das aber nicht. Anbieter, die sehr günstig bauen, beziehen das Holz dafür zum Teil aus Südosteuropa und nicht aus Schweden. Dieses ist im Vergleich zu dem Holz etablierter Anbieter nicht so langsam gewachsen und weniger verlässlich.

Die spezielle Optik von Schwedenhäusern erschwert es in Städten mitunter, eine Baugenehmigung dafür zu erhalten. Es ist Sache der Gemeinde, ob sie der Meinung ist, dass es sich in das Stadtbild einfügen kann. In Neubausiedlungen gibt es in der Regel keine Probleme beim Beantragen der notwendigen Genehmigungen – zumal die örtlichen Behörden gehalten sind, ökologisches Bauen zu unterstützen.

Weiterlesen:

Informieren Sie sich hier über Zweifamilienhäuser