Bungalow – funktional und ebenerdig

Bungalow
© Magda Fischer - Fotolia

Ein Bungalow ist ein eingeschossiges Haus, das oftmals mit einem Flachdach gebaut wird. Die Hausform eignet sich ideal für kleine Haushalte wie Familien mit einem Kind oder Senioren, wenn das Familiendomizil zu groß geworden oder zu mühsam zu bewirtschaften ist. Im Bungalow sind kleine Kinder schnell im Garten und ältere Menschen müssen dank Barrierefreiheit auch auf längere Sicht nicht auf ihre Eigenständigkeit verzichten.

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Vorteile eines Bungalows

  • Es gibt keine Treppen. Weder Staubsauger noch Wäsche noch kleine Kinder müssen treppauf und treppab getragen werden. Bungalows sind ideal für barrierefreies Wohnen. Ohne Treppen gibt es keine Sturzgefahr für Kinder oder ältere Menschen.
  • Es gibt dementsprechend auch kein Treppenhaus. Den Platz können Sie besser nutzen.
  • Bungalows bieten sich durch ihre Struktur für großflächige Fensterfronten an und ermöglichen so ein Leben in hellen, offenen Räumen.
  • Da alle Räume auf einer Ebene liegen, bilden sie eine echte Wohneinheit. Je nach Bauform des Bungalows ist auch der Garten Teil davon. Zugänge zum Garten sind theoretisch von allen Räumen aus denkbar – nicht nur vom Wohnzimmer, sondern auch aus Schlaf- und Kinderzimmern, Küche und Bad.
  • Da keine tragenden Wände nötig sind, ist die Raumverteilung nicht nur bei der Planung frei, sondern bei entsprechender Berücksichtigung auch später noch flexibel.
  • Gleiches gilt für die Raumnutzung. Weil alles auf einer Ebene liegt, gibt es kein zwangsweises „oben“ und „unten“. Verändert sich die Konstellation oder Zahl der Bewohner, können Sie Wohn-, Schlaf- und Hobbybereiche problemlos miteinander tauschen und mischen.

Nachteile eines Bungalows

Der wesentliche – und im Prinzip einzige echte – Nachteil, wenn man von Geschmacksfragen absieht, ist, dass ein Bungalow viel mehr Platz benötigt als alle anderen Hausformen. Da es nur ein Geschoss gibt, braucht man mindestens doppelt so viel Grundfläche wie bei einem zweigeschossigen Reihenhaus. Und Baugrund ist zumindest in Stadtnähe rar und teuer.

Bei einem Reihenhaus rechnet man mit einem Flächenbedarf von rund 250 Quadratmetern, bei einem freistehenden Einfamilienhaus schon mit 400 Quadratmetern. Ein Bungalow benötigt rund 1.500 Quadratmeter Fläche. Der Platz ist deswegen wichtig, weil sonst die Grünfläche beziehungsweise Garten und Terrasse zu klein geraten. Und: Steht der Bungalow zu nah am nächsten Grundstück, ist er womöglich von allen Seiten aus einsehbar.

Tipps für die Bauplanung

Wer selber einen Bungalow bauen will, darf sich freuen, bei der Planung praktisch alle Freiheiten zu haben, was Grundriss und Raumaufteilung betrifft. Ein viereckiger Grundriss bietet ein besonderes Gefühl von Weite. Bei einer L-Form entsteht eine Art Innenhof, der so gestaltet werden kann, dass er nicht einsehbar ist. Der Wohnbereich sollte großzügig geplant werden, gerne auch weitere Bereiche wie das Entrée. Eine verschachtelte Struktur mit vielen kleinen Räumen wirkt einengend.

Durch die größere Grundfläche ergibt sich auch eine größere Dachfläche, das erhöht den finanziellen Aufwand. Gleiches kann für den Keller gelten. Denn es muss nicht zwangsläufig die gesamte Wohnfläche unterkellert werden, ein Teilbereich genügt meist. Zusätzlichen Stauraum kann dann vielleicht ein Dachboden bieten. Nutzen Sie den Raum, der unter einem Giebeldach entsteht und spielen Sie mit den Raumhöhen. Stichwort barrierefrei: Treppen gibt es im Bungalow nicht. Verzichten Sie auch in den Außenbereichen darauf.

Vermeiden Sie Schwellen am Eingang und an allen anderen Türen und planen sie diese von vornherein nicht zu schmal. Wenn Sie diese und weitere Richtlinien beachten, haben sie ein barrierefreies Haus, was den Wert zusätzlich steigert – und an dem sie selbst lange Freude haben.

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