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Einfamilienhaus bauen: Der Klassiker für Familien

Einfamilienhaus bauen:
Der Klassiker für Familien

© Katarzyna Bialasiewicz / iStock

Ein Einfamilienhaus bauen: Für viele Menschen ist das immer noch die beliebteste Wohnform. Bei einem Einfamilienhaus handelt es sich um ein Wohngebäude mit nur einer Nutzungseinheit. Wer darin wohnt – eine Familie oder Paare, Singles oder eine Wohngemeinschaft – spielt dabei keine Rolle. Hier erfahren Sie alles, was Sie wissen müssen, wenn Sie ein Einfamilienhaus bauen wollen: Zum Ablauf, zu den Kosten, welche Vorteile und Nachteile es gibt sowie Tipps zur Realisierung Ihres Traumhauses.

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Welche Bauweise bevorzugen Sie?

  • Ein Einfamilienhaus ist ein meist zweistöckiges, freistehendes Haus mit Garten.
  • Klassischerweise handelt es sich um ein Eigenheim. Einfamilienhäuser können aber auch vermietet werden.
  • Sie können die Gebäudeform und das Hausinnere individuell gestalten. Lediglich das örtliche Bebauungsrecht setzt Grenzen.
  • Familien werden bei der Vergabe von Bauplätzen oft bevorzugt, zudem gibt es staatliche Förderungen für Einfamilienhäuser.
  • Wenn Sie ein Einfamilienhaus bauen, müssen Sie im Vergleich zum Kauf eines Hauses oder einer Wohnung mit höheren Kosten und mehr Zeit rechnen. Dafür genießen Sie aber auch eine Reihe an Vorteilen, die Einfamilienhäuser mit sich bringen.

 

Auch Doppelhäuser und Reihenhäuser zählen streng genommen zu den Einfamilienhäusern. Denn auch wenn sie Wand an Wand stehen, handelt sich um jeweils separate Wohneinheiten. Ein Bungalow kann ebenfalls als Einfamilienhaus genutzt werden. Dieser Bautyp zeichnet sich durch seine einstöckige Bauweise aus.

Das durchschnittliche Einfamilienhaus in Deutschland  bietet 150 Quadratmeter Wohnfläche, steht auf einem Grundstück von 850 Quadratmetern und kostet 320.000 Euro, wobei 60 Prozent der Kosten auf den Hausbau und 40 Prozent auf den Grundstückskauf entfallen. Das hat der Finanzdienstleister Dr. Klein ermittelt. Die tatsächlichen Kosten hängen allerdings von vielen Faktoren ab – neben der Region und der Lage des Grundstücks (stadtnah vs. ländlich) sind vor allem Bauweise, Ausbaustufe, individuelle Gestaltung und Wahl der Baupartner die wesentlichen Kostenfaktoren.

  • Selbstbestimmtheit: Im Gegensatz zu einer Eigentumswohnung, in der die Hausgemeinschaft mehrheitlich entscheidet, müssen Sie sich bei Ihrem Einfamilienhaus lediglich an den örtlichen Bebauungsplan halten. Ansonsten können Sie Ihr Einfamilienhaus so bauen, renovieren oder umbauen, wie es Ihnen gefällt.

  • Distanz zum Nachbarn: Ein Einfamilienhaus ist in der Regel freistehend, das heißt: Es steht auf Ihrem eigenen Grundstück und es grenzen keine weiteren Gebäude unmittelbar an. Sie haben ein Reich für sich, werden nicht so leicht von Nachbarn gestört und müssen selbst weniger Rücksicht nehmen, was vor allem für Familien mit Kindern ein großer Vorteil ist.

  • Mehr Wohnfläche: Ein Einfamilienhaus bietet deutlich mehr Wohnfläche als eine Wohnung. Sie sind flexibel bei der Raumaufteilung, haben oft auch Keller und Dachboden sowie die Möglichkeit, Garage, Gartenhaus oder Wintergarten zu errichten. Zudem ist Platz für einen eigenen Garten.  

  • Flexibilität in der Nutzung: Sie können Ihren Wohnraum immer wieder an Ihre aktuelle Lebenssituation anpassen. Das Spielzimmer zum Beispiel kann zum dritten Kinderzimmer werden oder lässt sich später als Arbeitszimmer nutzen.

  • Staatliche Förderungen: Für den Bau eines Einfamilienhauses oder anderweitiges Wohneigentum gibt es Zuschüsse oder zinsgünstige Darlehen vom Staat, den Bundesländern oder Gemeinden.

  • Investition für die Zukunft: Sobald das Haus abbezahlt sind, haben Sie deutlich weniger Kosten als beim Wohnen zur Miete. Sie können Ihr Einfamilienhaus sogar mit Einliegerwohnung bauen, diese vermieten und so von zusätzlichen Einnahmen profitieren.

  • Geldanlage: Wohneigentum wird nicht umsonst als Betongold bezeichnet. Ein Einfamilienhaus ist in der Regel wertbeständig und somit eine gute Geldanlage.

  • Hohe Kosten: Um ein Einfamilienhaus bauen zu können, werden Sie sich wahrscheinlich auf lange Sicht finanziell binden müssen. Die wenigsten Bauherren können den Hausbau alleine stemmen und benötigen daher eine Baufinanzierung.

  • Grundstück erforderlich: Auch das Grundstück, auf dem Sie Ihr Einfamilienhaus bauen, muss finanziert werden. Hinzu kommt, dass Bauland ähnlich begehrt und schwer zu finden ist wie Immobilien. Das passende Baugrundstück muss erschlossen oder erschließbar sein, also an das öffentliche Verkehrs- und Versorgungsnetz angebunden werden.

  • Eingeschränkte Lage: Da für den Bau eines Einfamilienhauses relativ viel Platz nötig ist, kommen meist nur Grundstücke am Stadtrand oder auf dem Land infrage. Zentrumsnah und im eigenen Einfamilienhaus zu wohnen, ist nur schwer möglich. In den Innenstädten überwiegen Miet- und Mehrfamilienhäuser

  • Lange Bauzeit: Von der Entscheidung, ein Einfamilienhaus zu bauen, bis zum Einzug können durchaus ein bis zwei Jahre vergehen. Grundstückssuche, die Entscheidung für einen Baupartner, der Genehmigungsprozess und die Bauarbeiten an sich erfordern wesentlich mehr Zeit als der Kauf einer schon bestehenden Immobilie.

  • Höhere laufende Kosten: Aufgrund der größeren Wohnfläche sind auch die Unterhaltungskosten höher als in einer Wohnung. Da die Außenwände anders als beim Doppel- oder Reihenhaus zu allen Seiten freistehen, benötigen Einfamilienhäuser mehr Energie.

  • Private Bindung: Bei einer Scheidung oder Trennung kann das Einfamilienhaus zum Streitgegenstand werden. Damit ein Partner den anderen auszahlen kann, muss das Haus nicht selten sogar verkauft werden. 

Einer der großen Vorteile, wenn Sie ein Einfamilienhaus bauen: Sie können frei entscheiden, wie Sie Ihr Zuhause gestalten. Lediglich der Bebauungsplan der Stadt oder Gemeinde setzt Grenzen bei Größe, Ausrichtung, Dachform und architektonischen Besonderheiten.

Einfamilienhaus als Massiv- oder Fertighaus

Bei der Bauweise unterscheidet man vor allem zwischen Massivhäusern und Fertighäusern:

  • Ein Massivhaus entsteht – oft traditionell Stein auf Stein – direkt auf der Baustelle. Wenn Sie Ihr Einfamilienhaus als Massivhaus bauen, erhalten Sie ein Gebäude mit maximaler Robustheit, natürlicher Wärmedämmung, geringem Energieverbrauch und hoher Wertbeständigkeit. Im Gegenzug müssen Sie in vielen Fällen mit einer langen Bauzeit und höheren Kosten rechnen.
  • Im Gegensatz dazu steht das Fertighaus. Seine Wände oder Wandteile werden zum großen Teil im Werk vorproduziert und erst auf der Baustelle montiert. Daher ist ein Einfamilienhaus in Fertighaus-Bauweise meist schneller errichtet und günstiger. Besonders beliebt unter den Fertighäusern sind Holzhäuser.

Einfamilienhaus als Niedrigenergie-Variante

Unabhängig von der Massiv- oder Fertigbauweise, können Sie Ihr Einfamilienhaus als Energiesparhaus planen. Durch spezielle Dämmung, clevere Lüftung und intelligente Haustechnik verbrauchen diese Häuser deutlich weniger Gas und Strom als konventionelle Gebäude. Passivhäuser kommen sogar ganz ohne aktive Energiezufuhr aus dem öffentlichen Versorgungsnetz aus. Das ist meist dank regenerativer Energien möglich. Freistehende Einfamilienhäuser eignen sich besonders für die Aufrüstung mit einer Photovoltaik- oder Solarthermieanlage.

Falls Sie bereits beim Hausbau Ressourcen schonen und gesund wohnen wollen, können Sie Ihr Einfamilienhaus als Ökohaus bauen. Es besteht aus nachhaltigen und natürlichen Baumaterialien.

Baustile für Einfamilienhäuser

Die Bauweise an sich legt noch nicht fest, wie Ihr Einfamilienhaus aussehen soll. Fassade, Dachform und andere architektonische Merkmale bestimmen den Hausstil. Vom verträumten Landhaus über ein Holzhaus im skandinavischen oder US-amerikanischen Stil bis hin zum geradlinigen modernen Haus mit Flachdach ist theoretisch alles möglich. Allerdings schreibt die Stadt oder Gemeinde im Bebauungsplan vor, welches Haus Sie auf dem jeweiligen Grundstück bauen dürfen. Je stärker ein Gebäude optisch hervorsticht, desto schwieriger wird, dafür eine Baugenehmigung zu erhalten. Vor allem in Städten und Neubausiedlungen sehen Einfamilienhäuser weitgehend ähnlich aus. Auf einer freien Wiese dagegen haben Sie meist mehr Gestaltungsmöglichkeiten. 

Die Entscheidung ist gefallen: Sie wollen ein Einfamilienhaus bauen. Aber wie und mit wem? Als nächstes geht es darum, den passenden Baupartner zu finden. Alles aus einer Hand erhalten, mit einem Architekten an der Seite planen oder sogar selbst mit anpacken: Hier finden Sie einen Überblick über mögliche Baupartner und Ausbaustufen.

Architektenhaus

Wenn Sie Ihr Einfamilienhaus mit einem Architekten planen, haben Sie den größtmöglichen Gestaltungsspielraum für Ihr Traumhaus. Der Architekt oder die Architektin entwirft das Einfamilienhaus ganz nach Ihren Wünschen und steht beim Bauantrag sowie bei der Koordination der einzelnen Baufirmen und Handwerker beratend an Ihrer Seite. Ein Architektenhaus ist in der Regel mit hohen Kosten verbunden.

Generalunternehmen

Die Ausführung des Hausbaus können Sie selbst koordinieren oder ein Generalunternehmen beauftragen. Es führt gemeinsam mit Subunternehmen oder anderen Baufirmen und Handwerkern den Hausbau durch, koordiniert die Gewerke und haftet bei Verzögerungen oder Mängeln, die die Bauausführung betreffen. 

Es gibt aber auch Bauunternehmen, die alles aus einer Hand anbieten. Sie unterstützen und beraten bei der Planung – sodass Sie keinen Architekten benötigen – bieten Hilfe bei der Grundstückssuche, vermitteln Finanzierungspartner, erledigen Formalitäten und Behördengänge für den Bauantrag und kümmern sich um den Hausbau bis hin zur schlüsselfertigen Übergabe. Solche Unternehmen haben oft Typenhäuser im Angebot, die in Serie hergestellt und meist zu einem gewissen Grad an Ihre Wünsche angepasst werden können.

Bauträger

Wenn Sie sich für ein Einfamilienhaus vom Bauträger entscheiden, sind Sie selbst kein Bauherr, sondern Käufer eines Neubaus. Denn Bauträger bieten Grundstücke samt fertig geplantem Haus. Ihre Einflussmöglichkeiten bei der Gestaltung des Einfamilienhauses sind dann meist beschränkt.

Einfamilienhaus selbst bauen

Beim Hausbau selbst mit anpacken – das spart Geld und gibt das gute Gefühl, sein Zuhause mit den eigenen Händen (mit-)errichtet zu haben. Aber Achtung: Sie sollten Ihr handwerkliches Geschick nicht über- und die nötige Zeit und Anstrengung nicht unterschätzen. Unterlaufen Ihnen Fehler, kann der Hausbau sehr schnell sehr teuer werden. Es gibt niemanden, den Sie zur Verantwortung ziehen können. Wenn Sie Ihr Einfamilienhaus selbst bauen wollen, gibt es unterschiedliche Varianten.

Beim Ausbauhaus zum Beispiel errichtet eine Hausbaufirma den Rohbau. Den Innausbau übernehmen Sie. Beim Bausatzhaus werden Ihnen die Teile für Ihr Fertig-Einfamilienhaus auf die Baustelle geliefert. Durch Anleitungen und Schulungen erfahren Sie, wie Sie diese montieren können. Beachten Sie: Bestimmte Arbeiten dürfen Sie ohne entsprechende Fachkenntnisse nicht selbst ausführen. Dazu zählen nach Paragraf 13 der Niederspannungsanschlussverordnung Arbeiten an der Elektrik.

Bevor Sie bzw. Ihre Baupartner anfangen können, das Einfamilienhaus zu bauen, benötigen Sie ein passendes Baugrundstück. Außerdem muss Ihr Haus von der örtlichen Baubehörde genehmigt werden.

Das richtige Grundstück für Ihr Einfamilienhaus

Vor allem in begehrten Regionen ist es nicht immer leicht, das passende Grundstück zu finden. Kommt ein Baugrundstück infrage, sollten Sie es genau unter die Lupe nehmen und ein Bodengutachten erstellen lassen. Wie ist die Bodenbeschaffenheit? Schlummern Altlasten im Erdreich?  Wie sieht der Bebauungsplan aus? Darf ich das Haus hier überhaupt nach meinen Vorstellungen bauen? Alternativ können Sie ein Grundstück auch pachten, statt kaufen. Der Bund, Städte, Gemeinden und Kirchen vergeben oft Bauland in begehrten Lagen im Rahmen des Erbbaurechts.

9 Tipps zur Grundstückssuche

Grundstücke sind ähnlich begehrt wie Immobilien. Erfahren Sie hier, wie Sie den passenden Bauplatz finden.

Baugenehmigung für Ihr Einfamilienhaus

Bevor der Hausbau starten kann, benötigen Sie eine Baugenehmigung. Sie bestätigt, dass Ihr Bauvorhaben mit dem örtlichen Bebauungsrecht in Einklang steht und Sie Ihr Einfamilienhaus bauen dürfen. Im Rahmen des Bauantrags muss ein Architekt oder Bauingenieur mehrere Planungsunterlagen einreichen. Die Baubehörde prüft anschließend, ob unter anderem folgende Vorgaben eingehalten werden:

  • Abstand zu angrenzenden Grundstücken
  • Maße des Hauses und Größe der Wohnfläche
  • Höhe des Gebäudes
  • Anzahl der Geschosse
  • Bauweise
  • Dachform und Dachneigung
  • Fassadengestaltung
  • Sicherstellung der Erschließung

Wie soll Ihr Einfamilienhaus im Inneren gestaltet sein? Bei der Grundrissplanung entscheiden Sie sich für die Aufteilung der Räume und die Position von Türen und Durchgängen. Einfamilienhäuser bestehen meist aus Erdgeschoss und Obergeschoss. Oft gibt es zusätzlich einen Keller und/oder ein Dachgeschoss. Folgendes sollten Sie beim Grundriss für Ihr Einfamilienhaus beachten:

  • Offene vs. geschlossene Räume: Offene Grundrisse für Einfamilienhäuser sind sehr beliebt. Vor allem Küche, Ess- und Wohnzimmer werden gerne offen gehalten. Neben diesem gemeinsamen Wohnraum sollten Sie aber genügend abgeschlossene Zimmer einplanen, in denen jedes Familienmitglied einen Rückzugsraum findet.
  • Funktionale Raumaufteilung: Die Räume in Ihrem Einfamilienhaus sollten praktisch liegen: Achten Sie auf kurze Wege zum Beispiel zwischen Küche, Esszimmer und Vorratskammer, zwischen Schlafzimmer und Badezimmer oder zwischen Küche und Gartentür, falls Sie Ihre Küchenabfälle in einem Komposter entsorgen wollen.
  • Größe der Zimmer: Achten Sie bei der Größe der Räume auf eine faire Aufteilung. Bei Einfamilienhäusern mit unterschiedlich großen Kinderzimmern ist Streit so gut wie vorprogrammiert. Das ist auch der Fall, wenn eines der Zimmer einen Zugang zu Balkon oder Garten hat, das andere aber nicht. Das Elternschlafzimmer kann natürlich größer sein.   
  • Ausreichend Badezimmer: Falls in Ihrem Einfamilienhaus drei oder mehr Personen einziehen, sollten Sie mindestens ein zusätzliches Badezimmer einplanen, damit es morgens nicht zu Stau kommt.
  • Genügend Stauraum: Alte Spielsachen, Bücher, Erinnerungsstücke: Unterschätzen Sie nicht, wie viel sich über die Jahre ansammeln kann. Vor allem dann, wenn Sie Ihr Einfamilienhaus ohne Keller oder Dachboden bauen, sollten Sie auf genügend Stauraum achten. Abstellräume und Einbauschränke schaffen Abhilfe.
  • Großzügiger Eingangsbereich: Flur und Diele nehmen zwar Wohnfläche weg, gerade der Eingangsbereich sollte aber viel Platz bieten. So können Sie bequem einen Kinderwagen abstellen und Schuhe sowie Jacken verstauen.

Wie ein Einfamilienhaus innen und außen gestaltet werden kann, können Sie in Musterhausparks erleben. Viele Hausanbieter stellen dort ihre beliebtesten Haustypen vor. Sie können diese Musterhäuser mit der ganzen Familie erkunden und bekommen ein Gefühl dafür, wie es sich in verschiedenen Einfamilienhäusern leben lässt. Finden Sie heraus, welche Raumaufteilung Ihnen am besten gefällt oder wie verschiedene Baumaterialien wirken.

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Egal wie Ihr Traumhaus aussieht, in einem Musterhauspark können Sie Ihr künftiges Eigenheim schon vor Baubeginn erleben.

Ein Einfamilienhaus zu bauen, ist auch finanziell eine weitreichende Entscheidung. Was Sie bei der Baufinanzierung beachten sollten, und welche Förderungen möglich sind, erfahren Sie hier.

So können Sie Ihr Einfamilienhaus finanzieren

Die wenigsten Menschen können den Hausbau aus eigenen Mitteln stemmen. Ein Baukredit ist meist unumgänglich. Dennoch sollten Sie zumindest die Baunebenkosten wie Grunderwerbsteuer, Notargebühren oder Planungskosten aus eigener Tasche bezahlen können. Sie machen etwa 15 bis 20 Prozent der Gesamtkosten aus. Je mehr Eigenkapital Sie einbringen, desto günstigere Konditionen erhalten Sie für Ihr Darlehen.

Nutzen Sie unseren Baufinanzierungsrechner, um Darlehenshöhe, Laufzeit, Zinsen und monatliche Rate festzulegen. Beachten Sie, dass die Monatsrate maximal 35 Prozent Ihres Nettohaushaltseinkommens betragen sollte, damit Sie sich mit der Baufinanzierung langfristig nicht übernehmen. Mit unserem Haushaltsrechner können Sie Ihren finanziellen Spielraum einfach ermitteln.   

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Diese Förderungen erhalten Sie für Einfamilienhäuser

Es gibt verschiedene Förderungen, die Sie beantragen können, wenn Sie ein Einfamilienhaus bauen. Möglich sind sowohl zinsgünstige oder sogar zinsfreie Darlehen als auch Zuschüsse, die Sie nicht zurückzahlen müssen.

  • Baukindergeld: Falls Sie ein Einfamilienhaus bauen, in dem Sie selbst wohnen, wenn kindergeldberechtigte Kinder im Haushalt leben und Ihr Einkommen unter einer bestimmten Grenze liegt, haben Sie Anspruch auf Baukindergeld. Es beträgt 1.200 Euro pro Jahr und Kind und kann bis zu zehn Jahre lang gewährt werden. Beachten Sie: Sie können Baukindergeld erst nach dem Einzug in Ihr Einfamilienhaus beantragen.
  • KfW-Wohneigentumsprogramm/KfW-Programm 124: Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vergibt Fördermittel in Form von zinsgünstigen für Einfamilienhäuser, die zur Selbstnutzung gebaut werden. Die maximale Kreditsumme beträgt 100.000 Euro. Das Darlehen ist mit weiteren KfW-Förderungen kombinierbar.
  • KfW-Förderung für energieeffizientes Bauen/KfW-Programm 153: Von diesem Programm können Sie profitieren, wenn Sie Ihr Einfamilienhaus besonders energiesparend bauen. Für KfW-Effizienzhäuser 55, 40 und 40plus gibt es neben einem günstigen Förderkredit von bis zu 120.000 Euro auch Tilgungszuschüsse. Beim aktuell energieeffizientesten Standard 40 plus sind dies bis zu 25 Prozent des Kreditbetrags bzw. maximal 30.000 Euro.
  • Wohn-Riester: Diese Förderung funktioniert wie die Riester-Rente. Ein Teil Ihres Gehalts fließt direkt in den Sparvertrag, einen staatlichen Zuschuss gibt es oben drauf. Außerdem können Sie die Sparbeiträge von der Steuer absetzen. Die Wohn-Riester-Zahlungen können in einen Bausparvertrag fließen oder zur Tilgung des Darlehens verwendet werden.
  • Eigenheimförderung von Bundesländern und Kommunen: Je nach Bundesland erhalten Sie für Ihr Einfamilienhaus eine Förderung von der jeweiligen Landesbank. Außerdem kann es sich lohnen, bei der Stadt oder Gemeinde nachzufragen. Viele Kommunen wollen mit Förderdarlehen und Zuschüssen neue Bewohner anlocken.    

Eine eigene separate Wohnung im Haus wird als Einliegerwohnung bezeichnet. Meist hat sie einen eigenen Eingang. Ihr Haus gilt auch mit Einliegerwohnung noch als Einfamilienhaus, solange sie dem Hauptwohnbereich eindeutig untergeordnet ist und maximal 20 Prozent der Gesamtwohnfläche ausmacht.

Einliegerwohnung im Einfamilienhaus vermieten

Sie können ein Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung bauen, um diese zu vermieten und eine zusätzliche Einnahmequelle zu haben. Die Mieteinnahmen können Ihnen zum Beispiel dabei helfen, den Baukredit abzubezahlen. Oder Sie vermieten diesen Teil des Hauses erst dann, wenn die Kinder ausgezogen sind und Sie den Platz nicht mehr benötigen. Einliegerwohnungen können dauerhaft oder temporär, zum Beispiel als Ferienwohnung, vermietet werden.

Eigenes Reich für heranwachsende Kinder

Viele Paare planen die Einliegerwohnung in Ihrem Einfamilienhaus bewusst als eigenes Reich für heranwachsende Kinder. Ein eigener Eingang, das eigene Badezimmer etc. ermöglichen Pubertierenden und jungen Erwachsenen ein weitgehend selbstständiges Leben, ohne das Elternhaus verlassen zu müssen – eine Art Auszug auf Probe.

Einfamilienhaus barrierefrei bauen

Ein barrierefreier Wohnbereich im Erdgeschoss ist die beste Vorsorge fürs Wohnen im Alter. Sie sparen später Umbaukosten, wenn Sie Ihr Einfamilienhaus von Anfang an weitgehend barrierefrei bauen: Keine Türschwellen, breite Türen und ein ebenerdiger Zugang sind die wichtigsten Anforderungen. Falls später weitere barrierefreien Umbauten nötig sind, können Sie staatliche Förderungen beantragen.  

Ein Einfamilienhaus ist dann der richtige Haustyp für Sie, wenn Sie:

  • sich ein eigenes Reich für sich und Ihre Familie wünschen
  • Wert auf etwas Abstand zum Nachbarn legen
  • gerne einen Garten und freie Fläche um sich haben wollen
  • das nötige Eigenkapital oder ein sehr sicheres und stabiles Einkommen haben
  • flexibel im Hinblick auf Raumaufteilung, An- und Umbauten bleiben wollen.

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