Finanzierungskosten bei der Hausfinanzierung

Tipps zu den Finanzierungskosten
© Fotolia / Picture-Factory

Die Finanzierung einer Immobilie ist eine Entscheidung fürs Leben. Fehleinschätzungen bei der Hausfinanzierung können fatale Folgen haben. Bei der Rechnung gilt es, einige Variablen und vor allem die Finanzierungskosten zu bedenken.

Erste, versteckte Kostenfallen sind die Anschaffungsnebenkosten beim Kauf. Die können bei der Hausfinanzierung schnell bei bis zu zehn Prozent liegen. Auch die monatlichen Belastungen durch Betriebskosten und Versicherungen dürfen nicht unterschätzt werden. Zudem sind bei einem Immobilienkauf in Deutschland 3,5 Prozent Steuern auf den Kaufpreis fällig.

Die Hilfe vom Immobilienprofi kann sich lohnen

Das Traumhaus zu finden, ist nicht immer einfach. Dazu gehört eine umfangreiche Recherche nach geeigneten Immobilien. Viele Interessenten vertrauen daher bei der Immobiliensuche auf einen Immobilienmakler. Für diese Hilfe müssen Sie bei der Hausfinanzierung bis zu sechs Prozent vom Kaufpreis einkalkulieren. Formalitäten wie der Notartermin oder der Eintrag beim Grundbuchamt fallen mit zwei Prozent des Kaufpreises ins Gewicht.

Um Risiken bei der Hausfinanzierung von Anfang an zu vermeiden, sollte ausreichend Eigenkapital vorhanden sein. Wer hier zu knapp kalkuliert, kann schnell in die Finanzierungsfalle tappen. Als Faustregel zur Berechnung des Eigenkapitals gelten 20 Prozent des Kaufpreises plus Nebenkosten.

Baufinanzierungsanfrage

Jetzt Finanzierungsanfrage in nur 3 Minuten stellen

  • 750 Banken im Vergleich
  • Top-Konditionen sichern
  • Kostenlos & unverbindlich

Kriterien für die Kreditvergabe von Hausfinanzierungen

Bei der Vergabe der notwendigen Kredite für die Hausfinanzierung hat sich vor allem für Selbstständige und Berufseinsteiger die Situation in den vergangenen Jahren erheblich verbessert.

Mittlerweile gibt es mehrere Banken, die Hypothekenkredite an Selbstständige wie Ärzte, Anwälte, Unternehmer oder junge Berufseinsteiger vergeben. Diese Personengruppen müssen mit jedoch mit sehr unterschiedlich hohen Zinsaufschlägen rechnen – gerade für Selbstständige und Berufseinsteiger lohnt es sich deshalb, vor der Hausfinanzierung mehrere Finanzierungsangebote einzuholen. Denn: Banken achten bei der Kreditvergabe nicht immer nur auf das aktuelle Einkommen, sondern sie durchleuchten auch die Bonität der vergangenen Jahre. Nur so lässt sich das Risiko bei der geplanten Hausfinanzierung einschätzen.

Zu den bewerteten Kriterien gehört dabei beispielsweise die bislang erbrachte Ansparleistung. Gerade Berufseinsteiger haben selten viel Eigenkapital vorzuweisen, verfügen dafür aber oftmals über ein gutes bis sehr gutes Einkommen. Dagegen ist es für Kreditinstitute nicht immer einfach, die Bonität von Selbstständigen einzuschätzen. Der Grund: Viele Banken verfügen nicht über das notwendige Personal, um die Bilanzen von selbstständigen Interessenten einer Hausfinanzierung auszuwerten. So ist diese Berufsgruppe in der Vergangenheit bei vielen Banken häufig auf Ablehnung gestoßen. Inzwischen zeigen sich viele Kreditinstitute aber flexibler – und gewähren selbstständigen Bauherren bei nachgewiesener Bonität sogar eine Finanzierung ohne Zinsaufschläge.

Weiterlesen:

Diese Zusatzkosten können nach dem Hauskauf für Sie anfallen