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Bemusterung: So statten Sie Ihr Haus optimal aus

Bemusterung:
So statten Sie Ihr Haus optimal aus

© Naphat Jorjee / iStock

Bei der Bemusterung entscheiden Sie sich für die Ausstattung Ihres Hauses: Von der Form der Dachziegel über die Wahl der Fenster und Bodenbeläge bis hin zur einzelnen Steckdose. Das Komplettpaket vieler Hausbauanbieter ist meist günstiger, als sich alle Elemente bei einzelnen Händlern selbst zusammenzusuchen. Dennoch können Sie bei der Bemusterung schnell in Kostenfallen tappen. Hier finden Sie Tipps für diesen wichtigen Termin.

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Welche Bauweise bevorzugen Sie?

Bei der Bemusterung wählen Sie alle Ausstattungselemente Ihres Hauses aus, die nicht zum Mauerwerk bzw. zur Gebäudekonstruktion gehören. Von der Dachrinne über die Türen bis zum Lichtschalter gibt es mehrere hundert Details in sämtlichen Farben, Formen und Materialien. Hier finden Sie einen Überblick der wichtigsten Bestandteile der Bemusterung. 

Dacheindeckung

Bei der Bemusterung des Dachs wählen Sie vor allem Form und Farbe der Ziegel. Auch die Form und Verkleidung des Schornsteins können Sie sich aussuchen. Hinzu kommen unter anderem Dachrinnen, Firststeine oder Dachflächenfenster. 

Fassadenverkleidung

Je nachdem, für welche Variante Sie sich entschieden haben, haben Sie die Wahl:

  • Putzfassade: Farbton und Putzkörnung
  • Klinkerfassade: Farbe der Klinkersteine und Fugen
  • Holzfassade: Holzart und Lackierung der Verkleidung

Balkon und Terrasse

Die Form und Größe des Balkons haben Sie meist schon bei der Entscheidung für Ihren Haustyp und die genaue architektonische Gestaltung festgelegt. Bei der Bemusterung geht es nun um die Verkleidung, Geländer, Balustrade, Bodenbelag und eventuell einen fest montierten Sonnen- und Sichtschutz.

Die Terrasse zählt oft nicht mehr zur Ausstattung, die beim Hausbau inklusive ist, sondern fällt in den Bereich Gartengestaltung. Werfen Sie hierzu einen Blick in die Leistungsbeschreibung Ihres Anbieters.

Örtliche Vorgaben beachten

Große Teile der Außengestaltung – vor allem die Dacheindeckung und Fassade – werden in der Planung meist vorgezogen, da der örtliche Bebauungsplan hierzu Vorgaben macht. Die vorgesehene Gestaltung muss also oft schon in den Unterlagen zum Bauantrag mit berücksichtigt sein. Ist die Baugenehmigung erteilt, sind hier keine Änderungen mehr möglich.

Fenster

Die Bemusterung der Fenster beinhaltet vor allem:

  • Größe und Ausführung (zum Beispiel Mehrfachverglasung)
  • Wärmewert
  • Einbruchschutz
  • Material und Farbe der Fensterrahmen
  • Fensterbänke
  • Fenstergriffe
  • Fest montierter Sicht- und Sonnenschutz

Türen

Vor allem für die Eingangstür geben Bauherren gerne etwas mehr aus – schließlich ist sie einer der repräsentativsten Elemente des Hauses. Dazu gehören Klingel, Schließsystem sowie Einbruchschutz und – falls erwünscht – eine vernetzte Überwachungstechnik, bei der Sie zum Beispiel den Eingangsbereich auf Ihrem Smartphone stets im Blick haben.

Die Innentüren können Sie ebenfalls bestimmen und aus einer großen Zahl an Türgriffen wählen. Ebenerdige Schwellen sind oft aufpreispflichtig, lohnen sich allerdings im Hinblick auf das barrierefreie Wohnen im Alter.

Bodenbeläge

Bei der Bemusterung wählen Sie die Böden für sämtliche Zimmer. Am gängigsten sind Parkett, Laminat, Designböden (zum Beispiel aus Vinyl oder PVC), Fliesen, Naturstein und Teppichböden. Vor allem für Familien wichtig: Der Bodenbelag sollte unempfindlich und pflegeleicht sein. Hier punkten vor allem Fliesen- und Designböden.  

Tipp:

Machen Sie sich vor der Bemusterung Gedanken über den späteren Einrichtungsstil. Sie müssen noch keine einzelnen Möbel ausgewählt haben, sollten aber zumindest die Richtung kennen. So passt zum Beispiel ein heller Holzboden wesentlich besser in ein Haus im skandinavischen Stil. Naturstein ist dagegen ideal für mediterrane Häuser.

Treppen

Die Form, Höhe und Länge der Treppe legen Sie meist schon bei der Grundrissplanung fest. Bei der Bemusterung geht es nun darum, wie die Treppenstufen, das Geländer und der Handlauf aussehen sollen. Sie wählen unter anderem die Verkleidung und Lackierung.

Wandgestaltung und Deckenverkleidung

Putz, Tapeten, Fliesen oder eine Holzverkleidung: Bei Wand und Decke haben Sie ebenfalls die Qual der Wahl. Tipp: Setzen Sie auf eine zeitlose und schlichte Gestaltung. Badfliesen mit Blümchenmuster mögen Ihnen jetzt vielleicht gefallen, in fünf Jahren haben Sie sich mit großer Wahrscheinlichkeit daran sattgesehen. Fliesenaufkleber sind die risikoärmere Wahl. Auch bei den Farben sollten Sie eher auf Zurückhaltung setzen. Sie können später immer noch einzelne Wände streichen oder mit der Einrichtung Farbtupfer setzen.

Sanitärausstattung

Die Wahl der Sanitärausstattung betrifft Badezimmer und Küche: Anschlüsse, Zu- und Abflüsse, Toilette, Dusche, Badewanne, Waschbecken, Herd und Backofen, Geschirrspüler und Armaturen sind einige Beispiele. Die Grenzen, was zur Grundausstattung und was zum Mobiliar gehört, sind oft fließend. Erkundigen Sie sich vor Unterzeichnung des Bauvertrags genau, was das Bemusterungspaket Ihres Anbieters enthält.

Elektroausstattung

Was die Anzahl und Position von Steckdosen, Internetanschlüssen oder Lichtschaltern betrifft, gibt es auch hier Überschneidungen zur Grundrissplanung. Bei der Bemusterung geht es vor allem darum, wie diese aussehen. Auch der Bereich Smart Home gehört in diesen Bereich. Bei den Möglichkeiten und Kosten gibt es nach oben hin kaum noch Grenzen.

Die Bemusterung gehört meist zum Gesamtpaket vieler Anbieter von Massivhäusern und Fertighäusern. Sie findet nach der Grundrissplanung und meist noch vor dem Spatenstich statt. Die Außengestaltung wird oft vorgezogen, da sie relevant für den Bauantrag ist. Viele Hausbauer bieten eine Vorbemusterung an, bei der Sie sich vor Vertragsunterzeichnung ein Bild davon machen können, was als Grundausstattung inklusive ist und wofür Sie einen Aufpreis zahlen müssen.

Je nach Größe des Massivhaus- oder Fertighausanbieters gibt es ein großes Bemusterungszentrum oder kleinere, in Themenbereiche gegliederte Ausstellungsorte. Bemusterungszentren befinden sich oft in Musterhausparks, wo Sie zum Beispiel die Wirkung verschiedener Fassaden direkt an den Häusern sehen können.

Eine vollständige Bemusterung dauert oft ein bis zwei Tage. Falls das nächste Bemusterungszentrum weit von Ihrem Wohnort entfernt ist, übernehmen viele Anbieter die Kosten für Anreise und Übernachtung. Manchmal ist sogar eine Kinderbetreuung vor Ort möglich. Da die Bemusterung viel Konzentration und Durchhaltevermögen erfordert – schließlich treffen Sie hier Entscheidungen, die Sie über Jahrzehnte lang begleiten und zwar auch finanziell – sollten Sie zumindest kleine Kinder besser zuhause lassen.

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Bei schlüsselfertigen Häusern ist die Grundausstattung in der Regel in den Hausbaukosten enthalten. Was dazu gehört und was nicht, unterscheidet sich von Anbieter zu Anbieter. Sie sollten dazu die Leistungsbeschreibung genau beachten und sich ggf. von einem unabhängigen Sachverständigen beraten lassen.

Anbieter von Massiv- und Fertighäusern unterscheiden bei den meisten Ausstattungselementen zwischen Standard-Varianten und aufpreispflichtigen Alternativen. Der Standard enthält meist wirklich nur die Grundausstattung nach DIN, die zum Beispiel lediglich fünf Steckdosen in der Küche vorsieht. Daher sollten Sie für die Bemusterung mindesten 10.000 bis 15.000 Euro zusätzlich einplanen.

Tipp: Klären Sie Sonderwünsche gleich zu Beginn

Schon bei der Entscheidung für ein Hausbauunternehmen sollten Sie den späteren Gesamtpreis einschätzen können – auch um die Baufinanzierung angehen zu können. Nutzen Sie daher die Möglichkeit zur Vorbemusterung und lassen Sie Sonderwünsche – von hochwertigeren Steckdosen bis hin zum Whirlpool oder voll vernetzten Haus – direkt einpreisen.

Neben der Aufmusterung – dem Upgrade der Standardausstattung – ist oft auch eine Abmusterung möglich. Sie können einzelne Bestandteile aus dem Bemusterungspaket streichen. Das bietet sich zum Beispiel dann an, wenn Sie einen Fliesenleger in der Familie haben. Doch Achtung: Da Hausbauer Geräte und Materialien in großen Mengen bestellen, können sie ihren Bauherren meist günstigere Preise als der Fachhandel bieten. Achten Sie auch darauf, dass Sie einen Ansprechpartner haben, wenn Reparaturen nötig sind oder Sie Ersatzteile benötigen. 

  1. Besprechen Sie Vorstellungen und Wünsche vorab in der Familie. Der Bemusterungstermin ist der falsche Zeitpunkt für Grundsatzdiskussionen. Einigen Sie sich davor auf einen Einrichtungsstil, holen Sie sich Inspirationen bei Instagram und Pinterest oder blättern Sie durch Kataloge großer Möbelhäuser. Notieren Sie sich, welche Ausstattung für Sie ein „Muss“ und was ein „Kann“ ist.
  2. Drucken Sie sich zur Vorbereitung den Grundriss aus oder haben Sie diesen auf dem Tablet parat. Zeichnen Sie die ungefähre Anordnung der Möbel – vor allem größere Möbelstücke – mit ein. Bei der Bemusterung ist dies eine große Hilfe.
  3. Verschaffen Sie sich einen Überblick über angemessene Preisspannen, so tappen Sie mit geringerer Wahrscheinlichkeit in Kostenfallen. Besuchen Sie dazu zum Beispiel Baumärkte, Fachgeschäfte und die Online-Shops des Fachhandles.
  4. Behalten Sie die Kosten während der Bemusterung immer im Blick. Bei professionellen Anbietern gibt es eine Live-Kalkulation: Ihr Fachbetreuer aktualisiert den Gesamtpreis nach jeder neuen Entscheidung. Sie sich für diesen Gesamtpreis eine Obergrenze. Vor allem die Möglichkeiten im Bereich Smart Home führen leicht in eine Art Kaufrausch und lassen die Kosten ausufern.
  5. Anfassen ist bei der Bemusterung erlaubt. Probieren Sie verschiedene Waschbeckenformen und Wasserhahngriffe aus, legen Sie sich ruhig mal in eine Badewanne oder berühren Sie die Oberflächen unterschiedlicher Tapeten. 
  6. Achten Sie auf ein stimmiges Gesamtbild. Geschulte Betreuer werden Sie diesbezüglich beraten und darauf hinweisen, wenn zum Beispiel Bodenbelag und Innentüren nicht zusammenpassen. Oft gibt es einen Kollagentisch oder eine virtuelle Animation, in der Sie das Zusammenspiel unterschiedlicher Materialien und Farben sehen können.
  7. Bestehen Sie auf ein schriftliches Bemusterungsprotokoll und verlassen Sie sich nicht auf mündliche Zusagen. Das Protokoll sollte auch die Preiszusammensetzung enthalten und spätestens zwei Werktage nach der Bemusterung vorliegen. Lassen Sie im Zweifelsfall einen Sachverständigen einschätzen, ob die Kosten gerechtfertigt sind.

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