Wohnen auf dem Hausboot

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© FHG floating house GmbH / www.floatinghouse.de
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Beim Aufwachen vom Schnattern der Enten geweckt werden, dem Schaukeln der Wellen vom Bett aus zusehen, im Urlaub sein Zuhause mitnehmen – möglich ist das mit einem Hausboot. Der Traum vom Leben auf dem Wasser wird in Deutschland immer beliebter, die entsprechende Nachfrage steigt. Immonet erklärt, was Interessenten über Hausboote und schwimmende Häuser wissen sollten und welche Herausforderungen umschifft werden müssen.

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Hausboote sind in Deutschland selten

In Amsterdam prägen sie das Stadtbild: Boote, auf denen Menschen dauerhaft wohnen. Was im Nachbarland völlig normal ist, wirkt in Deutschland trotz steigender Beliebtheit noch ungewöhnlich. Zudem sind die Möglichkeiten deutlich eingeschränkter als in den Niederlanden, bisher ist ein Leben auf dem Wasser hierzulande nur an wenigen Orten möglich. Mitten in der Stadt und dennoch mit der Natur verbunden – so stellen sich viele Hausboot-Fans das perfekte Wohnen vor. Im besten Fall bringt das fahrtüchtige eigene Zuhause die Besitzer in den Ferien an idyllische Orte. Das strahlt Individualität, Mobilität und häufig auch Luxus aus.

Hausboote und schwimmende Häuser

Wer auf dem Wasser wohnen möchte, hat viele Optionen. Sie nennen sich etwa floating home, floating house, floating residence, Wohnschiff. Das Problem: Jeder Hersteller nutzt andere Begriffe für die Typen, die er vertreibt. „Es gibt keine offizielle Definition der Begrifflichkeiten zum Thema“, sagt Rolf Gast, Hafenmeister der privaten Marina Düsseldorf und Vertriebsleiter des Hausbootherstellers Cruising homes.

Wer auf dem Wasser wohnen möchte, dem stehen grundsätzlich zwei Möglichkeiten zur Wahl – Hausboote oder schwimmende Häuser. Die wichtigste Frage, um sie zu unterscheiden: Besitzt das Objekt einen Motor und kann sich selbstständig auf dem Wasser bewegen? „Hausboote sind Boote, die eine Länge von bis zu 24 Meter aufweisen, motorisiert sind und eine CE-Zulassung besitzen. Laut europäischem Parlament kann ein Hausboot unter diesen Bedingungen als Sportboot anerkannt werden“, erklärt Gast. Die CE-Seetauglichkeitseinstufung gibt die Schwimmfähigkeit des Bootes an, also etwa für welchen Wellengang und welche Windstärke das Boot ausgelegt ist. Ein Hausboot eignet sich folglich grundsätzlich zum Reisen und zur Fortbewegung auf dem Wasser. CE ist die französische Abkürzung für Communauté Européenne (Europäische Gemeinschaft) und steht für angeglichene Vorschriften innerhalb der Europäischen Union.

Schwimmende Häuser hingegen werden auf Pontons gebaut und an festen Liegestellen angebracht. Sie können bei Bedarf in der Regel zwar von einem Boot geschleppt werden, verfügen aber über keinen eigenen Antrieb, sind für einen dauerhaften Liegeplatz konzipiert und fest verankert. Für Hausboote und schwimmende Häuser gelten unterschiedliche rechtliche Rahmenbedingungen und auch hinsichtlich ihrer praktischen Handhabung sind sie nicht identisch.

Hausboote erfordern einen Sportbootführerschein

Hausboote erfordern (fast) überall einen Sportbootführerschein für Binnengewässer (SBF Binnen). „Damit kann man in Deutschland Boote bis 20 Meter Länge fahren“, erklärt Gast. Für den Rhein, die Wasserautobahn Deutschlands, gilt aber eine Ausnahme: Wer dort Boote über 15 Meter Länge bewegen möchte, muss das Rheinpatent erwerben. Es ist deutlich schwieriger und aufwendiger als der Sportbootführerschein.

Hausboote gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen und Größen. Auch hinsichtlich der Qualität der Bauweise und der Ausstattung ist die Bandbreite groß. Die Hersteller bieten sowohl standardisierte Modelle als auch individuelle Sonderanfertigungen an. In der Regel sind Hausboote für die Nutzung auf Binnengewässern ausgelegt, allerdings werden mittlerweile auch Modelle gebaut, die für hohen Seegang geeignet sind. Und nicht jedes Hausboot eignet sich für ganzjähriges Wohnen. So gibt es Boote, die vor allem als Sommerresidenz dienen und andere, die mit modernster Haustechnik ausgestattet sind und auch im Winter hohen Komfort bieten.

Der Platz auf Hausbooten ist beengt. Die meisten Modelle bewegen sich zwischen 15 und 24 Metern Länge. Interessenten sollten sich daher im Vorfeld klar darüber werden, ob sie sich ein Leben auf engem Raum vorstellen können. Weniger gespart wird hingegen oft bei der Ausstattung. Auch Luxusküchen werden in Hausbooten verbaut. Angeboten werden aber auch Hausboote, die vor allem fürs Reisen und einen temporären Aufenthalt auf dem Boot geeignet sind.

Modell, Hersteller und die Qualität der verbauten Materialien sind entscheidend für die Lebenserwartung des Hausboots. „Diese kann zwischen 20 und 100 Jahren liegen“, schätzt Gast. Auch die kontinuierliche Pflege ist ein entscheidender Faktor. Der Aufwand für Antifouling (Maßnahmen gegen den Bewuchs des Bootes) und technische Instandhaltung darf nicht unterschätzt werden.

Liegeplätze für Hausboote

Der Typ des Hausboots hat großen Einfluss auf den Liegeplatz. Denn nicht jeder Hafen muss oder will jedes Boot aufnehmen. Gast zufolge ist es in vielen Marinas schwerer, mit einem einfachen Hausboot, das dem Camping oder als Zweitwohnsitz dient, einen dauerhaften Liegeplatz zu finden. Mit einem hochwertigen Hausboot, das als professionelles Sportboot konzipiert ist, sei dies einfacher.

Kosten für ein Hausboot

Hausboote sind ab etwa 50.000 Euro zu haben, nach oben gibt es kaum Grenzen. Je nach Modell und Ausstattung kann der Preis eines Hausbootes sogar mit dem Wert einer Luxusvilla mithalten. Neben den Ausgaben für die Anschaffung müssen sich Käufer über die laufenden Kosten für ein Hausboot im Klaren sein. „Unterhaltskosten für ein Hausboot unterscheiden sich deutlich von denen eines Bungalows“, sagt Gast. Schließlich greifen Wind, Sonne und Luftfeuchtigkeit das Boot permanent an. „Der Unterhalt für ein konventionelles Hausbootes kostet für Versicherung und Pflege rund 5.000 Euro im Jahr“, schätzt Gast. Dieser hängt immer auch vom Pflegeaufwand und der Größe des Boots ab.

Außerdem werden Gebühren für den Liegeplatz fällig, die zwischen den verschiedenen Regionen stark schwanken. Sie bewegen sich zwischen 2.000 und 8.000 Euro im Jahr für ein 15-Meter-Boot. Auch die Kosten für Energie sollten Interessenten einkalkulieren: „Sie sind teurer als am Festland. Strom kostet durch den erhöhten Aufwand rund 40 Cent pro Kilowattstunde, also mehr als das Doppelte“, so Gast. Ein 50 Quadratmeter großes Hausboot benötige rund 1.500 Liter Heizöl.

Finanzierung eines Hausboots

Die Finanzierung eines Hausbootes gestaltet sich deutlich schwieriger als die eines Hauses. Die Banken werten Hausboote häufig als Freizeitobjekte, die Wertentwicklung ist schwieriger zu schätzen und ein Grundbucheintrag, der den Kredit absichert, existiert nicht.

Dennoch gibt es durchaus Möglichkeiten, so Gast: „Es gibt spezielle Banken, die auf die Finanzierung von Schiffen und Booten spezialisiert sind. Dort ist es leichter, einen Kredit zu bekommen.“ Entscheidend sei für die Bank, wie sie das Objekt verwerten könne. Dabei spielt Gast zufolge nicht nur der Wertverfall eine Rolle. „Boote als Freizeitobjekte werden schlechter bewertet als Gewerbeobjekte. Für Schiffe, die durch ihre Größe und einen Stahlkörper als solche charakterisiert sind, wird ein Schiffsgutachten verlangt.“

Steuern sparen mit einem Hausboot

Ein Hausboot kann auch ein Steuersparmodell sein. Nämlich dann, wenn es professionell vermietet wird, etwa als Ferienanlage oder Eventlocation. „Als mobiles Wirtschaftsgut kann es steuerlich abgeschrieben werden. Zudem kann man die Zinsen für die Anschaffung ebenfalls steuerlich geltend machen. Voraussetzung ist ein tragfähiges Businesskonzept“, sagt Gast.

Schwimmende Häuser haben einen festen Liegeplatz

Das schwimmende Haus hat einen festen Standort und kann nicht so einfach bewegt werden – ganz im Gegensatz zu Hausbooten. „Schwimmende Häuser haben keinen eigenen Antrieb, sondern müssen geschleppt werden“, sagt Benedikt Fischer von der Firma Floating Homes, die schwimmende Häuser baut. Die Optik unterscheidet sich in der Regel nicht groß von der eines gewöhnlichen Hauses. Dementsprechend bieten schwimmende Häuser auch deutlich mehr Platz als ein Hausboot. Bei den meisten Herstellern sind Modelle ab 60 Quadratmetern zu haben. „Der Vorteil eines schwimmenden Hauses ist, dass man zwar auf dem Wasser wohnt, aber nicht eingeschränkt ist, was die Wohnfläche angeht“, so Fischer. Die Bandbreite an Typen, Bauweise, Größe, Ausstattung und Qualität ist sehr groß. Viele Hersteller bieten sowohl standardisierte Modelle als auch individuelle Lösungen an.

Kosten für ein schwimmendes Haus

Der Anschaffungspreis schwankt nach Modell und Größe. Ein kleines Floating Home mit dem Standard eines Niedrigenergiehauses ohne Innenausbau ist ab etwa 200.000 Euro zu haben. Hinzukommen die Kosten für die Erschließung, die größtenteils von den örtlichen Gegebenheiten abhängen. „Das können im Einzelfall bis zu 100.000 Euro werden“, schätzt Sorina Weiland vom Bezirksamt Hamburg Mitte. „Denn die Ver- und Entsorgung muss über den Landweg erfolgen. Entscheidend für die Kosten ist das Grundstück, die benötigte Länge der Leitungen und auch, ob diese für mehrere Lieger genutzt werden. Mehrere Lieger können sich die Kosten natürlich teilen“, erläutert Weiland.

Die laufenden Kosten setzen sich aus verschiedenen Posten zusammen. „Ein Liegeplatz für ein schwimmendes Haus in der Größe von rund 115 Quadratmetern kostet in Hamburg zum Beispiel rund 1.000 Euro im Jahr“, sagt Fischer. Zu den laufenden Kosten zählen auch Aufwendungen für Versicherungen. „Notwendig sind etwa eine Haus- und Haftpflichtversicherung und eine Flusskaskoversicherung. Diese springt zum Beispiel ein, wenn ein Schaden am Haus entsteht, weil Treibgut oder ein Wasserfahrzeug daran stößt“, erklärt Fischer.

„Der Energieverbrauch ist bei unseren Häusern vergleichbar mit einem normalen Haus, wenn eine feste Erschließung erfolgt“, so Fischer. Möglich sei auch eine autarke Lösung. „Dann werden etwa Wasseraufbereitungsanlagen integriert und Photovoltaik zur Energiegewinnung genutzt. Der Aufwand ist für den Kunden später in der Nutzung und Haltung aber höher“, so Fischer. Auch ist eine autarke Lösung nicht überall gern gesehen. „Eine feste Erschließung ist in der Regel die zufriedenstellendere Lösung. Die Leitungen werden unterhalb der Steganlage in den Ponton geführt. Die Steganlage schwimmt synchron mit dem schwimmenden Haus auf.“

Rechtliche Vorgaben für schwimmende Häuser

Da das Haus keinen Antrieb besitzt, ist auch kein Sportbootführerschein notwendig. Allerdings stellt das Finden eines Standortes eine Herausforderung dar: „Für schwimmende Häuser benötigt man eine dafür ausgewiesene Fläche im Bebauungsplan. Wenn eine solche Fläche vorhanden ist, kann direkt ein Bauantrag gestellt werden. Wenn nicht, muss zuerst ein Bebauungsplan-Änderungsverfahren angeschoben werden, was bis zu zwei Jahre dauern kann“, erklärt Fischer. „In den meisten Städten bedeutet das einen Behördenmarathon, weil viele verschiedene Behörden und Ämter eingebunden werden müssen.“ Fischers Erfahrung: „Privatleute geben da über kurz oder lang auf.“ In der Regel schieben Hersteller und Gemeinden solche Projekte an, wenn sie Ressorts verwirklichen wollen.

Auch wichtig: Nicht überall, wo schwimmende Häuser schon angesiedelt sind, dürfen Menschen tatsächlich leben. „Wo ein Industrie- oder Mischgebiet ausgeschrieben ist, dürfen Menschen nicht dauerhaft wohnen. Dort wäre dann nur die Nutzung des schwimmenden Hauses als Büro oder Gewerbefläche möglich“, sagt Fischer. „Man muss sich das wie beim Wohnungsbau vorstellen: In einem Industriegebiet ist die Bebauung mit Wohnhäusern nicht erlaubt. Ähnlich funktioniert das auf dem Wasser.“

Liegeplätze in Deutschland sind Mangelware

Was Hausboote und schwimmende Häuser eint, ist die Schwierigkeit, überhaupt Liegeplätze zu finden. Die sind in Deutschland immer noch begrenzt und finden sich vor allem an der Ostsee, in Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Berlin, Düsseldorf und an einigen kleineren Seen vor allem in der Nordhälfte Deutschlands.

Dauerhaftes Wohnen nur begrenzt möglich

Hinzu kommt: Auch wer einen Liegeplatz für sein Hausboot oder sein schwimmendes Haus gefunden hat, darf dort nicht automatisch das ganze Jahr wohnen. Hausboote oder schwimmende Häuser sind in der Regel als Meldeadresse nicht erlaubt, sagt Fischer: „In Deutschland Plätze für dauerhaftes Wohnen auf dem Wasser zu finden ist sehr schwer.“ Gast stimmt dem zu: „Die meisten Häfen wehren sich dagegen, die Wasserflächen für das Wohnen zu öffnen.“

Das zeigt sich etwa im privaten Düsseldorfer Medienhafen, wo Hausboot-Vertreiber Gast Hafenmeister ist: „Wir wollen keine Wohnsiedlung sein.“ Dauerhaftes Wohnen auf dem Wasser ist dort wie in den meisten Häfen nicht gestattet. Sprich: Wem es gelingt, ein Domizil auf dem Wasser zu realisieren, braucht in den meisten Fällen zusätzlich eine Meldeadresse auf dem Land. Eine Sonderstellung hat Hamburg. Dort gibt es einige Liegeplätze, die für dauerhaftes Wohnen ausgeschrieben sind. „Die Menschen haben eine feste Adresse mit eigenem Briefkasten“, sagt Fischer. „Doch das ist die absolute Ausnahme.“

Hamburg als Vorreiter

Die Stadt Hamburg nimmt beim Thema Wohnen auf dem Wasser eine absolute Vorreiterrolle ein. „Hamburg steht dem Wohnen auf dem Wasser grundsätzlich positiv gegenüber, da es sich um eine attraktive und individuelle Wohnform handelt“, sagt Weiland. Die Stadt hat schon vor ein paar Jahren einen Hausbootkoordinator eingesetzt und einen Genehmigungsleitfaden entwickelt, der es Interessenten erlaubt, sich im Behörden- und Zulassungsdschungel zurechtzufinden. Auch existiert ein Rahmenplan, in dem bereits viele Flächen auf eine Eignung als Liegeplatz geprüft sind. „Das ermöglicht Interessenten einen ersten Überblick, wo Wohnen auf dem Wasser infrage kommen könnte“, so Weiland. „Allerdings sind die dafür geeigneten Flächen begrenzt, das heißt zur Entlastung des Wohnungsmarktes tragen Hausboote und schwimmende Häuser nicht bei.“

Überlegungen vor der Anschaffung

Bevor die Entscheidung für oder gegen ein Hausboot getroffen wird, sollten Interessenten einige Fragen klar beantworten können. „Will ich fahren oder das Hausboot in erster Linie liegen lassen? Wenn ich in die typischen Marinas hineinkommen will, geht das eigentlich nur mit einem Hausboot, das einem fahrenden Sportboot entspricht. Je schiffiger und je autarker das Hausboot ist, umso besser stehen die Chancen, einen Platz zu bekommen“, sagt Gast.

Weitere Fragen sind: „Wie viele Personen sollen auf dem Hausboot leben? Und wie viele Quadratmeter benötige ich, um das entspannt zu tun? Viele Menschen unterschätzen die Herausforderungen, die begrenzter Platz mit sich bringt“, sagt Gast. Wer eine größere Familie hat und auf dem Wasser vor allem wohnen möchte, ist mit einem schwimmenden Haus vielleicht besser bedient. Auch kann das Leben auf dem Wasser gewöhnungsbedürftig sein. Manche Hersteller bieten für potenzielle Kunden daher ein Probewohnen an. „Das macht Sinn. Dann können die Interessenten die Qualität des Wohnens auf dem Wasser testen und für sich einige Fragen klären: Schwankt das Haus? Komme ich damit klar, dass ich Wasser und keinen Garten vor der Tür habe?“, sagt Fischer.

Mit dem Hausboot reisen: Regionale Bedingungen kennen

Soll das Hausboot dem vollwertigen Wohnen dienen oder nutze ich es als Wochenendhaus, vielleicht mit teilgewerblichen Aspekten? Sprich: Will ich es auch vermieten? Diese Fragen gilt es im Vorfeld zu klären. Wer mit seinem Hausboot reisen möchte, muss die Anlegeplätze auf der Route kennen und sich vorher nach freien Kapazitäten erkundigen. Außerdem ist es wichtig, sich mit dem Seegang auseinanderzusetzen. „Das ist eine wichtige Frage. Denn die Herausforderungen, die jedes Gebiet stellt, sind sehr unterschiedlich: In und rund um Berlin kann man entspannt schippern. Wer in Düsseldorf auf Deutschlands meist befahrene Wassertrasse rausfährt, ist mit 7 km/h Strömung und über 1 Meter Wellen konfrontiert. Das ist eine viel größere Herausforderung, die ganz andere Fähigkeiten von Skipper und Hausboot verlangt“, sagt Gast.

Bedeutung hat das Revier auch für die möglichen Maße des Hausbootes. „Mit einer Breite von 5 Metern passt man nicht durch die Schleusen im Berliner Umland“, gibt Gast ein Beispiel. Die Entscheidung für oder gegen ein Leben auf dem Wasser zieht viele Konsequenzen nach sich und sollte daher erst nach intensiver Recherche – und möglichst einer längeren Testphase – getroffen werden.

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