Holzhaus: Energie- und umweltfreundlich
Nach einem anstrengenden Arbeitstag ist das Bedürfnis nach Ruhe und Geborgenheit groß. In die Natur abzutauchen sorgt für Erholung und hilft, dem Alltag zu entfliehen. Nach Hause kommen und trotzdem draußen sein. An einem Rückzugsort, der im Einklang mit der Natur steht. Leben in einem Holzhaus.
Holz ist der älteste Baustoff und zugleich der Modernste. Kein Material ist zum Hausbau besser geeignet, als das, was durch und durch natürlich ist. Was in Skandinavien oder Nordamerika Standard ist, hält verstärkt Einzug auch in Deutschland. Immer mehr Familien entdecken für sich das Wohnen im eigenen Holzhaus. Und das aus guten Gründen: Holz ist als Baustoff unschlagbar. Ein einzigartiger Werkstoff voller Charisma und wunderbarer Eigenschaften.
Umweltfreundliches Bauen
Wer heute mit Holz baut, schont die Ressourcen und schützt das Klima. Dank moderner Forstwirtschaft wächst Holz kontrolliert nach und ist CO2-neutral. Zur Be- und Verarbeitung wird nur wenig Energie benötigt.
Holz ist dank seiner Eigenschaften als nachwachsender Rohstoff für den Neubau von Wohn- oder Fertighäusern hervorragend geeignet. Hier erfolgt der Wandaufbau in mehreren Schichten. Dämmmaterialien werden in die Wände eingearbeitet – eine optimale Schall- und Wärmedämmung.
Energie sparen
Energiesparend zu bauen liegt im Interesse jedes Bauherrn – er kann dazu beitragen, Klima und Umwelt zu schützen und spart gleichzeitig Geld.
Denn Energiesparen ist nicht ausschließlich eine Sache des Materials, sondern vielmehr eine Frage der richtigen Planung. Hier spricht vieles für Holz: Es gibt keinen Rohstoff, dessen Produktion weniger Energie benötigt – das gilt auch für die Lagerung und Verarbeitung. Natürlich wird auch bei der Holzverarbeitung Strom verbraucht, aber verglichen mit anderen Baustoffen ist die gesamte Energiebilanz bei der Erzeugung von Bauholz niedriger. Auch der Transport kommt mit weniger Energie aus. Da Holz leicht ist, kann es in größeren Mengen verladen werden. Zudem wird es zum Großteil in regionalen Betrieben verarbeitet. So sind die Wege kürzer.
Mehr zum Thema Energiesparen finden Sie hier.
Im Winter warm, im Sommer kühl
Holzhäuser weisen verglichen mit Massivhäusern einen überdurchschnittlichen Wärmeschutz auf. Was im Winter warm hält, sorgt im Sommer für angenehme Kühle. Das gilt vor allem für die Gebäudehülle und das Dach. Moderne Holzhäuser verfügen über die erforderlichen Speichermassen, um im Sommer vor Wärme zu schützen.
Kurze Bauzeit, keine Trockenzeiten
Wer ein Eigenheim baut, kann es meist nicht abwarten, endlich einzuziehen. Die Bauzeit für Holzhäuser ist durch ihre einfache Be- und Verarbeitung und das geringe Gewicht der einzelnen Elemente wesentlich kürzer als bei Massivhäusern. Gerade vorgefertigte Bauteile von Fertigholzhäusern sorgen für eine kurze Bauzeit.
Alle verwendeten Holzteile können bereits vor der Verarbeitung getrocknet werden. Deshalb entfällt die bei konventionellen Hausbauten benötigte Trockenzeit. Zur Freude der Bauherren ist ein Holzhaus direkt bezugsbereit. Zwar muss auch ein Holzhaus gepflegt und gewartet werden, aber der Aufwand ist nicht größer als bei einem konventionellen Haus.
Im Gegensatz zu anderen Materialien wie Beton, Stahl oder Ziegel kommt Holz bereits „fertig“ aus dem Wald. Für Transport, Sägewerk, Trocknung, Zuschnitt und Konfektionierung werden nur 30 Prozent von dem benötigt, was für massive Baustoffe gebraucht wird.











