Die Kreditanstalt für den Wiederaufbau, kurz KfW, fördert Existenzgründer aus dem Mittelstand mit klassischen Förderkrediten und anderen Finanzierungen. Im Bereich Bauen, Energie und Wohnen bietet die KfW Förderbank ein breites Spektrum an Investitionsprogrammen zur Finanzierung von Immobilien und Sanierungsmaßnahmen, besonders, wenn sie der Umwelt dienen.
Seit einigen Jahren stellt die Bundesregierung im Rahmen der Förderinitiative „Wohnen, Umwelt, Wachstum“ jährlich mehr als eine Milliarde Euro zur Verfügung, um CO2- zu reduzieren und so die Klimaschutzziele des Kyoto-Protokolls zu erreichen. Vor allem Privatpersonen profitieren bei Bau oder Modernisierung Ihres Eigenheims von den zinsgünstigen Krediten der KfW.
Zur Entstehung der KfW
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist die neuntgrößte Bank Deutschlands. Sie wurde am 16. Dezember 1948 mit dem Ziel gegründet, den Wiederaufbau der deutschen Wirtschaft nach dem 2. Weltkrieg zu unterstützen. Die Mittel der KfW stammten anfangs aus dem Kapital des Europäischen Wiederaufbauprogramms, dem so genannten „Marshallplan“, festgelegt wurde. Heute stammt das Geld der KfW Bankengruppe überwiegend aus den staatlichen Kassen der Bundesrepublik, zum Teil auch denen der Bundesländern gezahlt. Die Bundesrepublik haftet aber allein für alle Kredite der KfW.
Beantragung eines KfW Kredits
Wer einen Kredit bei der KfW beantragen möchte, der sollte sich zuerst an seine Hausbank wenden, denn die KfW vergibt ihre Darlehen nicht direkt, sondern über durchleitende Kreditinstitute. Wenn Sie über die Aufnahme eines KfW-Kredites nachdenken, genügt aber oft ein Hinweis im Gespräch mit Ihrem Finanzierungsberater. Die Zinssätze der KfW-Förderprogramme liegen fast immer unter den üblichen Konditionen, daher ist ein KfW-Kredit eigentlich bei jeder Baufinanzierung in Erwägung zu ziehen.
Aktuelle KfW-Förderprogramme