Kulturelle Highlights
Die Geschichte der Bischofsstadt reicht bis ins 8. Jahrhundert zurück. Von Karl dem Großen 787 errichtet, erlebte Bremen schon bald die erste Blüte: 1260 trat Bremen der Hanse bei und gewann so rasch an wirtschaftlicher Bedeutung. Als Zeichen der Unabhängigkeit von der weltlichen Herrschaft der Bischöfe, wurde 1404 der "Roland" als Zeichen der Freiheit errichtet. Das Rathaus mit seiner unvergleichlichen Weser-Renaissancefassade entstand 1409 und behauptet sich seitdem zusammen mit dem steinernen "Bremer Roland" im Zentrum von Bremen. 2004 wurde der "Roland" gemeinsam mit dem Rathaus von der UNESCO zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt. Beide gehört zu den Wahrzeichen Bremens.
Handelsmetropole seit dem Mittelalter
Unter den Handelstädten spielte Bremen besonders im Mittelalter eine maßgebliche Rolle. Der restaurierte und wiedererrichtete Baubestand rund um den Marktplatz mit seinen repräsentativen Gebäuden zeugt von der einst strahlenden Vergangenheit der historisch gewachsenen Handelsmetropole. Allerdings sind heute die Zeiten des mittelalterlichen Bremens lediglich noch in dem einstigen Fischerviertel "Schnoor" ablesbar. Im 19. Jahrhundert trug Bremen einen entscheidenden Anteil zum Überseehandel bei. Grundlage hierfür bildete der Hafen - der erste künstliche Hafen Deutschlands.