Während die meisten Bundesländer der Bundesrepublik Deutschland unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg (wieder-) gegründet wurden, eine Ausnahme bilden die ostdeutschen Länder, trat das Saarland erst im Jahre 1957, nach einer Volksabstimmung zwei Jahre zuvor, der Bundesrepublik bei.
Bis heute gilt das Saarland mit seiner Landeshauptstadt Saarbrücken als das frankophonste unter den Bundesländern.
Mit seinen Landesgrenzen grenzt das Saarland, das eine flächenmäßige Ausdehnung von genau 2.568,70 Quadratkilometern besitzt, an das deutsche Bundesland Rheinland-Pfalz sowie an Frankreich und Luxemburg.
Insgesamt leben in den 52 Städten und Gemeinden sowie den sechs Landkreisen im Saarland etwas mehr als 1 Million Einwohner. Als größte Ballungsräume des Bundeslandes gelten die Gebiete zwischen Dillingen und Saarbrücken sowie Saarbrücken und Neunkirchen an der Saar. In den anderen Landesteilen ist die Bevölkerungsdichte wesentlich geringer.