Hausfinanzierung und Nebenkosten frühzeitig kalkulieren
Worauf kommt es bei einer Hausfinanzierung an? Grundsätzlich steht das eigene Budget sowie die finanzielle Belastbarkeit im Vordergrund sowie eine schnelle Rückzahlung, welches mit einer höheren Tilgung gewährleistet ist.
Ein günstiger Effektivzinssatz wirkt sich auf die gesamte Laufzeit positiv aus und sollte lange gesichert werden. Eine frühzeitige Planung der Restschuld ist empfehlenswert, bevor die Zinsbindungszeit (Zinsfestschreibung) abläuft. Wer sich Klarheit verschaffen möchte, kann mit dem Finanzierungsrechner seinen individuellen Bedarf für eine Immobilie berechnen.
Ein Annuitätendarlehen mit festen Raten ist die klassische Form einer Hausfinanzierung. Durch eine laufende Tilgung reduzieren sich die Darlehenshöhe und der Zinsanteil, bei gleichzeitiger Erhöhung des Tilgungsanteils. Bei niedrigen Zinsen ist dieser Tilgungsanteil entsprechend klein. Um eine Laufzeitverlängerung zu vermeiden, ist auf eine höhere Tilgungsrate zu achten und zusätzlich die Möglichkeit einer Sondertilgung mit einzuplanen.
Welche Nebenkosten sind bei einer Hausfinanzierung zu berücksichtigen?
Neben den eigentlichen Kosten einer Hausfinanzierung sind bei einem Kauf einer Immobilie sowie Grundstücks, bundesweit 3,5 Prozent Grunderwerbssteuer zu zahlen. Für die Arbeit des Notars und Eintragung in das Grundbuchamt kann der Käufer mit rund zwei Prozent des Kaufpreises rechnen und die Vermittlungsprovision eines Maklers kann bis zu 6 Prozent betragen. Neben der Hausfinanzierung sind erhöhte Nebenkosten zu berücksichtigen. Dazu gehören Heiz-, Strom- und Wasserkosten, Gebäudeversicherung, Müllabfuhrgebühren und die jährliche Grundsteuer. Der Finanzierungsrechner verschafft schnell und einfach einen Überblick, mit welchen Kosten Sie rechnen müssen.





