Wie der Makler Vermietern helfen kann

Der Makler hilft die Immobilie zu verkaufen
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Es wäre so schön: Einmal einen ordentlichen Mieter gefunden und für immer behalten. Doch wo Menschen flexibel auf den Arbeitsmarkt reagieren müssen und sich Lebenssituationen verändern, ziehen Mieter notgedrungen häufig um. Für Immobilienbesitzer bedeutet das, dass sie neue Mieter suchen müssen. Wer seine Immobilie nicht selbst vermarkten möchte, kann sich von einem Makler helfen lassen. Immonet erklärt, warum sich diese Investition für Vermieter lohnen kann. 

Zur Maklersuche mit Immonet

1. Zeit und Energie sparen

Makler übernehmen für ihre Klienten alle Aufgaben rund um die Mietersuche. Damit ersparen sie ihnen viel Aufwand. Nicht vergessen sollten Immobilienbesitzer: Wer die Vermietung selbst in die Hand nimmt, muss viel mehr Zeit investieren als ein Makler. Schließlich fehlen ihm die Erfahrung und das Wissen der Fachleute. Unerfahrene Vermieter unterschätzen oft, wie viel Aufwand hinter der Mietersuche steckt.

2. Schutz vor folgenreichen Fehlern

Das Fehlerpotenzial bei einer Vermietung ist groß. Die Miethöhe ist falsch berechnet, der Mietvertrag enthält ungültige Formulierungen, die Mieter sind per se keine gute Wahl – nur einige der möglichen Folgen. Das große Plus seriöser und praxiserprobter Makler: Sie haben eine gute Ausbildung, Fachexpertise aufgebaut und schon jede Menge Wohnungsinteressenten begutachtet. Aus dieser Erfahrung heraus arbeiten sie effizienter als Privatleute und wenden Schaden vom Vermieter ab.

3. Finanzielle Verluste vermeiden

Am Anfang steht die Frage, wie hoch die Miete sein soll. Der Wert entscheidet darüber, ob der Vermieter nach Abzug von Instandhaltungsrücklage oder Hausgeld genug Gewinn behält. Eine zu hohe Miete hingegen erschwert eine schnelle und erfolgreiche Mietersuche. Auch das bedeutet Einnahmeverluste, schließlich bleibt die Wohnung unnötig lange leer.

Verschiedene Faktoren entscheiden, welche Miete angemessen ist: Größe, Lage, Ausstattung und Zustand der Wohnung, die Nachfrage vor Ort und der örtliche Mietspiegel. Zudem sind die Preise auf dem Wohnungsmarkt ständig von Veränderung betroffen. Es erfordert viel Erfahrung, diese Variablen richtig einzuordnen. Das fällt privaten Vermietern oft schwer, ist für den Makler jedoch Alltag. Er klärt einen Vermieter auf, wenn er unrealistische Preisvorstellungen hat.

4. Rechtliche Spielräume ausschöpfen

Die Mietpreisbremse setzt Vermietern Grenzen bei der Gestaltung der Miethöhe. Ein seriöser Makler führt die Berechnung der maximal möglichen Miete sorgsam aus und bewahrt den Vermieter vor negativen rechtlichen Konsequenzen. Auch die Frage, ob eine Staffelmiete möglich ist, kann er beantworten. Makler informieren ihre Klienten zudem darüber, welche Informationen sie an den Mieter weitergegeben müssen.

5. Beschaffung des Energieausweises

Keine Vermietung ohne Energieausweis: Vermieter müssen ihre künftigen Mieter über den Verbrauch der Wohnung aufklären, so will es das Gesetz. Unterbleibt dies, gilt das als Ordnungswidrigkeit. Ein Makler hilft seinen Klienten schnell und unkompliziert bei der Beschaffung des Energieausweises und sorgt dafür, dass alle relevanten Daten im Inserat enthalten sind und bei der Besichtigung vorliegen.

6. Zielgruppe definieren und richtig ansprechen

Ein Makler weiß genau, welche Zielgruppe für eine Immobilie in Frage kommt und wie und wo er diese am besten anspricht. Dabei gilt: Je hochwertiger die Immobilie, umso wichtiger ist die Unterstützung durch den Makler.

7. Professionelles Marketing

Makler sind Marketing-Profis. Die Wohnungsvermittler kennen alle Wege, wie eine Wohnung den richtigen Mieter findet. Sie nutzen die für die Zielgruppe relevanten Medien und gestalten sowohl Online- als auch Zeitungsinserate so, dass sie die gebührende Aufmerksamkeit bekommen. Zu einem professionellen Auftritt gehören neben einem seriösen Exposé auch hochwertige Fotos. Ein Makler sorgt für Profi-Bilder und hat im Blick, wie die Wohnung vorteilhaft dargestellt wird.

8. Netzwerk

Gute Makler besitzen ausgezeichnete Netzwerke. Sie haben meist zahlreiche Wohnungssuchende in ihrer Kartei und können schnell passende Kandidaten präsentieren. Auch durch gute Kontakte zu Berufskollegen erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, selbst bei einer schwierigen Ausgangslage gute Mieter zu finden.

9. Professionelle Besichtigungen

Besichtigungen kosten viel Zeit. Deshalb lohnt sich ein Makler nicht nur für Vermieter, die weit weg von ihrer Immobilie wohnen, und so Fahrzeit und -wege sparen. Der Makler bereitet die Wohnung auf die Besichtigung vor – schließlich soll sie ja vorteilhaft wirken. Vor allem geht er mit den Interessenten professionell um: Er weist sie unaufdringlich auf die Vorteile der Wohnung hin. Gleichzeitig nimmt er eine erste Einschätzung seines Gegenübers und der Eignung als Mieter vor.

10. Erfahrung hilft bei der Mieterwahl

Makler filtern aus der Vielzahl der Bewerber die interessantesten Kandidaten heraus. Das große Plus: Die Wohnungsvermittler haben schon viele Interessenten kommen und gehen sehen und können sich bei der Einschätzung auf ihre Erfahrung verlassen.

11. Bonitätsprüfung

Sie sind der Albtraum eines jeden Vermieters: Mietnomaden. Um auszuschließen, dass der künftige Bewohner die Miete prellt oder die Wohnung zerstört, ist die Bonitätsprüfung wichtig. Ein Makler führt diese Prüfung standardmäßig durch.

12. Schutz der Privatsphäre

Der Makler ist der direkte Ansprechpartner der Interessenten. Das dient dem Schutz der Privatsphäre des Vermieters. Wer möchte sich schon mit Anrufen um sechs Uhr früh, einem überlaufenden E-Mail-Postfach oder gar aufdringlichen Immobilien-Suchenden auseinandersetzen. Auch die häufig unangenehme Aufgabe der Absagen übernimmt der Makler.

13. Rechtsgültiger Mietvertrag

Die Rechtsprechung im Wohnrecht ändert sich ständig. Ein Makler kennt sich in diesem Metier aus und hilft seinem Kunden bei der Gestaltung des Mietvertrages oder übernimmt diese selbst. So stellen Vermieter sicher, dass es wegen unlauterer Klauseln nicht zu Streitigkeit mit dem Mieter kommt.

14. Der Dienstleister als Zeuge

Wer die Wohnungsübergabe in die Hände des Maklers legt, spart Zeit. Und er hat so einen unabhängigen Zeugen, falls es zu Unstimmigkeiten mit dem Mieter kommt. Ein Makler wird aber alles daran setzen, etwaige Probleme schon im Vorfeld zu lösen.

15. Kosten sind absetzbar

Die Ausgaben für einen Makler sind für Vermieter vollständig von den Einnahmen durch Vermietung absetzbar. Das senkt die Steuerlast. Wer die Vermietung hingegen selbst übernimmt, kann die aufgewendete Zeit nicht steuerlich geltend machen. Zudem ist zu bedenken: Auch der Leerstand einer Wohnung geht ins Geld – schließlich verzichtet der Vermieter in dieser Zeit auf Einnahmen.

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