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WG - Leben in der Wohngemeinschaft

Leben in Wohngemeinschaften war in den 60er und 70er-Jahren vor allem bei Studenten beliebt. Die Zeiten sind aber längst vorbei, denn heute gibt es für fast jede Lebenssituation die richtige Wohngemeinschaft. Nicht jede Wohnung eignet sich für eine WG. Durchgangszimmer sind eher ungünstig, jeder Raum sollte etwa die gleich Größe haben. Je nach Anzahl der Mitbewohner entschärft ein zweites Bad den Andrang am Morgen.
Maisonettwohnungen bieten beispielsweise für WGs den Vorteil, dass die Zimmer auf zwei Ebenen verteilt sind. Das sorgt für mehr Privatsphäre und entspannt das gemeinsame Wohnen. Schallisolierte Wände ersparen ständige Diskussionen mit den Mitbewohnern über die Lautstärke der Musik.

Tipps die vor Einzug beachtet werden sollten

Wer noch nie in einer Wohngemeinschaft gelebt hat, sollte sich darüber bewusst sein, was WG-Leben heißt: In der Regel werden Küche, Bad und Wohnzimmer gemeinsam genutzt. Das kann gerade beim Thema Ordnung und Sauberkeit immer wieder zu Reibereien führen. Vor dem Einzug sollten sich die Bewohner ausführlich über ihre Wohnvorstellungen unterhalten. Das gilt auch für die Frage, wer in die Gemeinschaft mit einzieht. Neben den klassischen Mix-, Frauen- und Männer-WGs gibt es Gemeinschaften, die sich nach Interessen oder Lebenssituationen zusammenschließen, wie etwa Alleinerziehende oder Künstler. Ein wichtiger Punkt der vorher geklärt werden muss, ist das Mietrecht. Die Mitglieder der Wohngemeinschaft sollten sich mit dem Vermieter darauf einigen, ob alle als Hauptmieter im Vertrag stehen oder ob nur einer als Hauptmieter genannte wird. Ist das der Fall, sollte der Hauptmieter mit den anderen einen Untermietvertrag schließen, damit er nicht alleine auf anfallenden Kosten sitzenbleibt. Auch sollte festgelegt werden, wie hoch die Kaution pro Kopf ist. Hier kann die Größe der Zimmer ein Anhaltspunkt sein.

Wgs für Pendler und Zwischenmieter

Für berufstätige Wochenendpendler oder Menschen, die häufig den Arbeitsplatz wechseln, kann eine WG mit Gleichgesinnten Vorteile bieten. Man findet so beispielsweise gleich Anschluss in der Stadt, in der man arbeitet. Über die persönlichen Kontakte hinaus können in sogenannten Business-WGs auch berufliche Verbindungen geschlossen werden. Für Wochenendpendler oder Zwischenmieter eignet sich auch eine Zweck-WG. Bei diesem Modell geht es nicht um soziale Kontakte, sondern allein darum, die Wohnkosten zu teilen. Auch für Menschen, die im Alter nicht alleine wohnen möchten, kann eine Wohngemeinschaft eine Alternative sein. Wer im Haushalt Hilfe braucht, der kann sich in betreuten Wohnprojekten einmieten. Die werden meistens von karitativen Einrichtungen angeboten.

Weiterführende Informationen aus unserem Ratgeberbereich

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