Wohnimmobilien

Preis
Größe
Zimmer

Unterschiede bei Wohnimmobilien in Deutschland

Wohnimmobilien werden generell unterschieden in Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Mehrfamilienhäuser zur Eigennutzung oder zur Vermietung. Die Mehrheit der Deutschen zieht, anders als im südlichen Europa, Großbritannien und den USA, das Mieten einer Immobilie dem Kaufen vor.


Welche Form des Wohnens bevorzugen die Deutschen?

Im Jahr 2014 leben laut Statistischem Bundesamt 29,53 Millionen der Menschen in Deutschland in einem eigenen Haus, 4,52 Millionen in einer Eigentumswohnung und 35,89 Millionen zur Miete. Dies hängt unter anderem damit zusammen, dass die Kriterien der deutschen Banken bei der Kreditvergabe wesentlich strenger sind als die der ausländischen Banken. Hinzukommt der staatlich geförderte soziale Wohnungsbau in der Bundesrepublik. Während in anderen Ländern auch Einkommensschwache ein Eigenheim erwerben möchten und können, ist dies in Deutschland in den meisten Fällen nur Besserverdienenden oder Haushalten mit einem doppelten Gehalt vorbehalten. Der Trend bei den Wohnimmobilien zeigt laut einer Allensbach-Umfrage dennoch Richtung Eigenheim. Demnach wünscht es sich jeder dritte Berufstätige, eine Immobilie zu kaufen oder zu bauen, um dort selbst zu leben. Noch vor fünf Jahren hegte lediglich jeder sechste Deutsche diesen Wunsch. Wer noch unschlüssig ist in Bezug auf die Wahl seiner Wohnimmobilie, findet in der folgenden Gegenüberstellung der Vorzüge und Nachteile von Haus und Wohnung eine Entscheidungshilfe:

Entscheidungskriterien: ein Haus oder eine Wohnung?

  • Listen Sie alle beruflichen und privaten Planungen auf: Kinder, Jobsicherheit etc.
  • Reicht das Einkommen nach Abzug aller übrigen Kosten für den Unterhalt eines Hauses aus?
  • Sind die Größe und die Lage der gewünschten Wohnimmobilie passend?
  • Könnten Sie sich ein Haus auch im Rentenalter noch leisten?
  • Ist die Wohnimmobilie barrierefrei im Hinblick auf spätere Jahre?

Die Vor- und Nachteile einer Wohnung

Der Preis für die Wohnimmobilie und die anteiligen Grundstückskosten sind bei einer Wohnung meist niedriger als bei einem Haus. Außerdem werden anfallende Reparaturkosten von der Wohnungseigentümergemeinschaft getragen. Dies gilt auch für bauliche Veränderungen am Mehrfamilienhaus. Hier gibt es jedoch den Nachteil, dass die gesamte Hausgemeinschaft über ein Für und Wider entscheidet. Persönliche Wünsche sind oftmals schwierig durchzusetzen. Das trifft auch auf die eigene Wohnung zu, denn das äußere Erscheinungsbild, zum Beispiel der Balkon, muss in das Gesamtkonzept des Hauses passen.

Die Vor- und Nachteile eines Hauses

Hauseigentümer sind auf sich gestellt, da es weder Miteigentümer noch Hausmeister oder Verwalter gibt. So müssen die Kosten für den Unterhalt des Hauses allein bezahlt werden, die Erledigung der anfallenden Arbeiten an Grundstück und Wohnimmobilie erfolgen in Eigenregie. Belohnung hierfür ist aber ganz klar die Gestaltungsfreiheit, die größere Wohnfläche und ein Stückchen Natur in Form eines Gartens.

Weiterführende Informationen aus unserem Ratgeberbereich

  1. Checkliste Umzug - Entgehen Sie dem Stress mit den richtigen Tipps zur Vorbereitung.
  2. Mietzuschuss - Jetzt prüfen ob Wohngeld als Lastenzuschuss beantragt werden kann.
  3. Schlafzimmer - Die richtigen Möbel für den gemütlichen Rückzugsort.
  4. Wohlfühlideen - Lassen Sie sich inspirieren und geben Sie ihrer Einrichtung eine persönliche Note.
  5. Hausordnung - Wenn ein paar Regeln beachtet werden, steht einem friedlichen Zusammenleben nichts mehr im Wege.
  6. Maklerhaftung - Wenn der Makler unrichtige Angaben macht, muss er dafür einstehen.