Diese Apps helfen beim Ausmisten und Entrümpeln

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10.000 Dinge besitzt jeder Bundesbürger statistisch. Da sammelt sich in Regalen und Schränken schnell viel Unnötiges. Wer einen Umzug oder eine Renovierung plant, nutzt das am besten, um mal richtig auszumisten. Die folgenden Apps fürs Smartphone helfen dabei, Ordnung zu schaffen – und zu halten.

Das Projekt ausmisten planen

Eine ganze Wohnung zu entrümpeln kann schnell zur scheinbar unüberwindlichen Aufgabe werden. Am besten verschafft man sich erst mal einen Überblick und teilt das Vorhaben in einzelne Projekte ein. Dabei helfen Apps fürs Smartphone, die Aufgaben verwalten und helfen, den Überblick zu behalten. Mit „any.do“ (kostenlos für iPhone und Android) lassen sich leicht Projekte erstellen (zum Beispiel: Kleiderschrank ausmisten) und mit einzelnen Aufgaben (zum Beispiel: Socken sortieren) versehen. Für diese wird dann ein Zeitpunkt festgelegt, bis zu dem sie erledigt sein sollen. Man kann Dateien wie Videos oder Fotos anhängen – und die Aufgabe auch delegieren. Besonders praktisch: Beim Gang durchs Zimmer können Checklisten auch per Mikrofon eingesprochen werden. Fertige Aufgaben werden als erledigt markiert. Das motiviert, dran zu bleiben.

Ordnung schaffen, Ordnung halten

Vor allem im Kleiderschrank und im Bücherregal sammeln sich unzählige überflüssige Teile an. Raus damit! Wer ohnehin schon jedes Ding in die Hand nimmt, um zu entscheiden, ob es bleibt oder weg kommt, kann die Gelegenheit nutzen, alles zu registrieren und virtuell zu ordnen. Wer so den Überblick über Hosen, Hemden, Bücher und DVDs behält, hat´s viel leichter, wenn die nächste Runde Ausmisten ansteht.

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Der virtuelle Kleiderschrank

Das Einpflegen sämtlicher Röcke, Pullis und Shirts in einen virtuellen Kleiderschrank ist zugegebenermaßen mühsam: Alles wird einzeln fotografiert. Wer das getan hat, kann die Teile dann in virtuelle Fächer oder Schubladen spezieller Apps ablegen oder nach Kategorien ordnen. Beim Blättern durch den so entstehenden eigenen Modekatalog fällt auf, wenn bestimmte Teile praktisch ungetragen im Schrank rumhängen – und genau so gut weg können. Für das iPhone ist die App „Dress and Friends“ (gratis verfügbar) empfehlenswert, für Android-Phones leisten die Apps „Stylish Girl“ oder „DressApp“ die entsprechenden Dienste.

Das virtuelle Bücherregal

Um zu entscheiden, welche Schmöker man nochmal – oder überhaupt einmal – lesen will und welche weg sollen, muss man ohnehin jeden Titel in die Hand nehmen. Eine Möglichkeit, den Überblick zu behalten, ist das Anlegen einer virtuellen Bibliothek mithilfe einer entsprechenden App wie „My Library“ (erhältlich für iPhone und Android, kostenlos in der Lite-Version). Zunächst werden die Barcodes der Bücher eingelesen. Sind alle hinzugefügt, geht es ans Sortieren. Die App macht Vorschläge für Kategorien – nach Themen oder Kriterien wie „gelesen“ und „ungelesen“. Genau so funktioniert es mit DVDs und CDs.

Weg mit dem Krempel – aber wohin?

Nach dem Ausmisten wartet die nächste Aufgabe: Die Dinge, die zu schade zum Wegwerfen sind, brauchen einen neuen Nutzer oder Besitzer. Wer einen bunten Haufen unterschiedlicher Dinge hat, für den lohnt es sich vielleicht, beim nächsten Flohmarkt in der Nähe einen Stand zu buchen. Um Termine und Veranstaltungsorte herauszufinden, hat sich die App „MeineStadt“ (für iPhone und Android) bewährt.

Wer lieber von Zuhause aus verkaufen will oder nur wenige Einzelteile hat, bietet seine Sachen am besten auf einem virtuellen Flohmarkt an. Mit Foto und Produktbeschreibung werden die Artikel etlichen potenziellen Käufern angezeigt. Die Apps „Shpock“ und „Stuffle“ setzen besonders auf Regionalität und zeigen dem Nutzer an, wo sich ein zu verkaufender Gegenstand befindet. Die Abwicklung ist aber auch per Versand möglich. Die Plattform „Kleiderkreisel“ hat sich auf Klamotten und Accessoires spezialisiert und bietet den Nutzern auch eine App an. Alle Apps sind kostenlos für iPhone und Android erhältlich.

Wer große Mengen Medien, insbesondere Bücher und DVDs, loswerden möchte, kann diese an spezielle Firmen per Internet verkaufen. Apps wie „Rebuy“ beinhalten die Möglichkeit, Artikel per Barcode einzuscannen, und bieten dann tagesaktuell einen Ankaufspreis an. Dieser ist für Einzelteile meist sehr niedrig und entspricht nicht im Entferntesten dem Einkaufswert. Wer aber Dutzende Bücher abzugeben hat, für den kann am Ende eine schöne Summe herausspringen. Die „Rebuy“-App erstellt eine Liste mit den Artikeln, die man verkaufen will und einen frankierten Adressaufkleber. Die Versandkosten übernimmt der Ankaufsdienst. Das Paket, in das man die Bücher, DVDs und die Artikelliste packt, kann man selbst zum Paketdienst bringen. Nach der Prüfung der Artikel, wird der Ankaufspreis aufs Konto überwiesen. 

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