Zwischenmiete: Wohnen auf Zeit

Zwischenmiete
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Viele ziehen für ihren Job, ihr Studium oder ein Praktikum vorübergehend in eine andere Stadt. In dieser Situation eine eigene Wohnung anzumieten und einzurichten ist teuer und zeitaufwendig. Eine Unterkunft im Hotel dagegen zu teuer. Die Lösung: ein möbliertes Zimmer oder eine Wohnung zur Zwischenmiete.

Zwischenmiete heißt, eine Bleibe für einen begrenzten Zeitraum anzumieten, bis das Projekt abgeschlossen ist oder man in Ruhe eine eigene Wohnung gefunden hat. Im Gegensatz zu einem Hotel oder einer Pension sind Unterkünfte zur Zwischenmiete „heimeliger“, da dort häufig jemand dauerhaft wohnt. Zudem ist es kostengünstiger.

Von der Studenten-WG bis zum Luxus-Penthouse

Wer ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft mietet, findet gleich Anschluss in der neuen Umgebung. Außerdem kann man die Küche, Waschmaschine, den Telefonanschluss oder das Internet mitzubenutzen. Studentische WGs oder Zimmer in Studentenwohnheimen sind oftmals weniger komfortabel, dafür aber umso günstiger. Privatwohnungen werden häufig vorübergehend vermietet, wenn die Bewohner auf Reisen oder für den Job unterwegs sind. Es gibt auch spezialisierte Vermittler, die im Auftrag der Vermieter Kurzmieten vom einfachen Appartement bis hin zum Luxus-Penthouse anbieten.

Tipps für die Suche

Eine Unterkunft zur Zwischenmiete zu finden ist gar nicht so leicht, schließlich muss der Zeitraum passen. Auch die Lage ist wichtig – mit möglichst guter Verkehrsanbindung, in der Nähe des Arbeitsplatzes oder der Universität und je nach Geschmack in einem lebendigen oder ruhigen Viertel. Die Suche wird zudem meist dadurch erschwert, dass der Suchende nicht vor Ort ist.

Ein Weg zur Wohnungssuche führt über die örtlichen Mitwohnzentralen. Diese Dienstleister verlangten bis Juni 2015 eine Provision vom Gast bzw. Mieter für die erfolgreiche Vermittlung, die in der Regel von Mietzins und Mietdauer abhängig war. Mit dem Bestellerprinzip hat sich dies geändert – und der Vermieter muss seitdem für die Provision aufkommen.


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