Selfstorage für Gewerbetreibende

Selfstorage© Fotolia/Jens Herrndorff

Aktenberge türmen sich in den Büros. Die Werkstatt wird eng, weil die teils fertigen Produkte nur als Gesamtlieferung an den Kunden gehen. Viele Geschäftsleute oder Gewerbetreibende kennen Platzprobleme. Immer beliebter – und damit auch häufiger – werden seit einigen Jahren Selbstlagerboxen. Sie sind eine neue Möglichkeit des Zwischenlagerns: flexibel in Größe und Mietdauer passen sie sich den Bedürfnissen der Gewerbetreibenden an.

Das sogenannte Selfstorage wurde aus den USA nach Deutschland importiert und zunächst fast nur von Privatleuten genutzt. Doch auch der gewerblichen Nutzung steht hierzulande nichts im Weg.

Fast überall in Deutschland, in erster Linie in den Großstädten, finden sich unter verschiedenen Namen die Vermieter dieser flexiblen Lagerstätten. 25 große Anbieter mit mehr als 80 Standorten zählt der Verband der deutschen Selfstorage Unternehmen, zudem gibt es viele kleine Anbieter, die nicht Mitglied in der Organisation sind.

Größe nach Wunsch

Die Stärke der Selbstlagerboxen liegt in der Flexibilität. Einen Quadratmeter groß oder 50, Kunden bekommen ein Abteil in ihrer Wunschgröße zugewiesen. Dazu gibt es ein Vorhängeschloss.

Die Boxen sind in der Regel zimmerhoch, haben einen Betonboden und lassen sich nach den eigenen Bedürfnissen gestalten. Regale, die das sortieren erleichtern, können dort aufgebaut werden, ebenso wie ein Tisch, der bestimmte Arbeiten erleichtert.

Einmieten können sich Gewerbetreibende in der Regel in alle Häuser von Selfstorage Anbietern. „Zwar sind schätzungsweise 75 Prozent der Kunden unserer Mitglieder privat, aber die betriebliche Nutzung nimmt zu“, sagt Wolfgang Köhnk, der Vorsitzende des Verbandes deutscher Selfstorage Unternehmen.

Fläche und Dauer machen den Preis

Die  Bedürfnisse der Kunden sind vielfältig. „Viele Geschäftsleute oder Selbstständige nutzen die Boxen, um ihre Akten einzulagern“, so Köhnk.  Formulare, Belege und andere Papiere müssen aus rechtlichen und dokumentarischen Gründen  viele Jahre aufbewahrt werden, nehmen in den Geschäftsräumen viel Platz ein, aber werden de facto im Alltag nicht genutzt. „Vor allem in den Großstädten, wo Lebens- und Büroräume vor allem in den zentralen Lagen teuer sind, ist das für viele ein Problem. Selfstorage ist häufig günstiger als zusätzliche Büroflächen oder Lagerhallen anzumieten“, wirbt der Verbandsvorsitzende.

Der Preis für eine Selbstlagerbox richtet sich nach Größe und Dauer der Nutzung, schwankt aber auch von Anbieter zu Anbieter und Standort. Rund 30 Euro können für einen Quadratmeter für vier Wochen anfallen, je länger die Mietdauer und je größer die Fläche, umso bessere Konditionen gelten in der Regel.

Leicht und fast rund um die Uhr erreichbar

Kleine Fachgeschäfte und vor allem Ebay-Verkäufer entdecken Selfstorage als günstige Möglichkeit der Lagerung. Wer Waren online verkauft, muss sie vorrätig halten, hat aber keinen Kundenverkehr. Statt sich die Garage oder Wohnung vollzustellen und auf wertvolle Wohnqualität zu verzichten, kann eine kleine Lagerbox angemietet werden. Die recht gute Verteilung in den meisten Städten macht sie leicht erreichbar. Wer Ware verschicken will, kann jeden Tag in seine Box und diese auch so einrichten, dass das Pakete packen komfortabel ist.

Der größte Vorteil für Selbstständige und kleine Gewerbetreibende: Die Mietzeit ist überschaubar. Die Mindestmietdauer liegt in der Regel bei einem Monat, kündigen oder verlängern sind recht einfach. So können Gewerbetreibende sicher sein, dass sie flexibel bleiben und die Kosten auch dann im Blick behalten, wenn das Geschäft nicht mehr so gut läuft.

Händler und Handwerker

Diese Flexibilität schätzen vermehrt auch Handwerker - nicht nur dann, wenn es in der Werkstatt eng wird. Sie nutzen die Boxen gern, um ihr Werkzeug zum Beispiel vor Diebstahl auf dem Bau zu schützen und mieten die Abteile für eine gewisse Zeit an. Wechselt der Arbeitsort zu einer Baustelle in einem anderen Stadtteil, können sie  ein anderes, näher liegendes Lagerhaus nutzen. Was nicht jeden Tag gebraucht wird, muss dann auch nicht permanent im Wagen mitgeführt werden, abends lässt es sich sicher wegsperren.

Mit der Sicherheit werben auch die Anbieter, die im Verband zusammengeschlossen  sind und standardisierte Mindestanforderungen erfüllen. Dazu zählen: Die Räume müssen sicher, sauber und trocken sein. Zudem sind sie bis auf die Nachtstunden in der Regel immer für die Mieter erreichbar. Wo mehrere Etagen vorhanden sind, gibt es auch Aufzüge und zusätzliche Transportmöglichkeiten. Rauchmelder, Videoüberwachung und Schließdienste sollen  für die nötige Sicherheit sorgen. Zudem werben viele Anbieter damit, vor Ort Material, etwa Umzugskartons, zur Verfügung zu stellen.

Zwar dürfen die Vermieter die Abteile nicht betreten und kontrollieren, was dort steht. Es gelten aber einige Einschränkungen, was eingelagert werden darf. Leicht entzündliche Stoffe, Lebewesen und frische, verderbliche Lebensmittel sind aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt. Wein hingegen fällt nicht darunter. „Ich schätze, dass viele tausende Flaschen in den Selfstorage-Abteilen lagern“, sagt Köhnk. Eine gleichbleibende Temperatur macht es möglich.

Anbieter finden

Selfstorage-Anbieter finden Sie hier bei Immonet – klicken Sie einfach in das Gebiet auf der Deutschlandkarte, in dem Sie einen Anbieter suchen.

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