So ersteigern Sie Luxusimmobilien bei einer Zwangsversteigerung

Luxusimmobilien aus
einer Zwangsversteigerung

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Wenn ein Immobilienbesitzer die Darlehensraten für sein Traumhaus nicht mehr abstottern kann, darf die Bank das Verfahren zur Zwangsversteigerung beantragen. Der Erwerb einer Luxusimmobilie aus einer solchen Versteigerung kann für Interessenten sehr günstig sein – die Objekte liegen meist mehr als 50 Prozent unter dem eigentlichen Wert. Besonders bei wertvollen Immobilien ist jedoch eine genaue Inspektion des Anwesens ratsam.

Wertvolle Objekte günstig ersteigern

Die Gründe für die Zwangsversteigerung einer Immobilie sind vielfältig: Scheidung, Überschuldung oder der Verlust des Arbeitsplatzes können dazu führen, dass ein Hausbesitzer seine Hypothek nicht mehr bedienen kann. Um an das geschuldete Geld zu kommen, wird die Immobilie dann von der Bank an den Meistbietenden versteigert. Auch hochpreisige Häuser und Eigentumswohnungen im siebenstelligen Bereich kommen so unter den Hammer. Selbst wenn das Objekt nachträglich modernisiert werden muss, ist die Ersteigerung einer architektonisch wertvollen Immobilie in bester Stadtlage oftmals ein Schnäppchen.

Zur Versteigerung stehende Objekte finden

Luxusimmobilien sind zwar kostenintensiv in der Instandhaltung, sie versprechen aber zugleich eine besonders hohe Wertsteigerung und eignen sich daher ideal als langfristige Geldanlage. Villen, unter Denkmalschutz stehende Häuser oder Eigentumswohnungen in Bestlagen sind besonders begehrt. Die einfachste Möglichkeit, eine zur Versteigerung stehende Luxusimmobilie zu finden, führt über Immonet.

Das Objekt vom Fachmann begutachten lassen

Stress und Zeit lassen sich mitunter sparen, indem der Schuldnerbank ein Angebot gemacht wird, bevor es zur Versteigerung kommt. Die Bank ist grundsätzlich daran interessiert, das betreffende Objekt zu verkaufen, da eine Weile vergehen kann, bis es zur Versteigerung kommt. Achtung: Besonders bei Luxusimmobilien kann eine Sanierung sehr kostenintensiv werden. Bei denkmalgeschützten Häusern ist Sachverstand gefragt. Die Bausubstanz sollte daher unbedingt von einem Bausachverständigen überprüft und auf Mängel hin untersucht werden. Eine Luxusimmobilie zu ersteigern, die nicht besichtigt werden kann, ist mit hohen Risiken verbunden. Denn eine Gewährleistung ist nach § 56 Abs. 3 ZG ausgeschlossen.

Rechte und Schulden kalkulieren

Wer sich entschlossen hat, mitzubieten, muss ein Zehntel des festgelegten Verkehrswertes in Form von Bargeld oder eines Verrechnungsschecks hinterlegen. Bestehende Rechte und Schulden müssen zusätzlich zum reinen Kaufpreis addiert werden, daher sollte das Höchstgebot gut bedacht sein. Vorsicht ist geboten, wenn der Immobilie eine Grundschuld zur Last liegt, die im Grundbuch eingetragen ist und nicht gelöscht werden kann. Denn diese Schuld muss vom neuen Eigentümer zu den zuvor festgelegten Zinssätzen abbezahlt werden. Es gilt ebenfalls  zu klären, ob umfassende Nutzungsrechte Dritter oder andere Rechte bestehen, die mit der Ersteigerung an den Käufer übergehen.

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