Eine Frau ist mit einem Taschenrechner zugange

Zwangsversteigerung:
Diese Gebühren fallen an

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Mit dem Erwerb einer Immobilie bei Zwangsversteigerungen lassen sich mit ein bisschen Glück richtige Schnäppchen erzielen. Wie bei allen Grundstückskäufen ist aber selbstverständlich auch hier ausreichendes Kapital unerlässlich. 

Sicherheitsleistung für Teilnahme an Versteigerung

Möchten Sie an einer Versteigerung teilnehmen, fällt zunächst eine Sicherheitsleistung an – beim Amtsgericht müssen Sie hierfür zehn Prozent des von einem Gutachter geschätzten Verkehrswertes hinterlegen.


Sind Sie am Ende der Versteigerung der Höchstbietende, sind Sie rechtlicher und wirtschaftlicher Eigentümer. Damit verpflichten Sie sich, Ihr abgegebenes Gebot mit vier Prozent Zinsen in den darauffolgenden vier bis acht Wochen bis zum Verteilungstermin zu bezahlen. Je länger Sie mit der Bezahlung warten, desto teurer wird es für Sie.

Zuschlagsgebühr statt Notargebühr

Im Gegensatz zum herkömmlichen Erwerb einer Immobilie sparen Sie sich die sonst üblichen Notargebühren bei einem Kaufvertrag. Stattdessen müssen Sie eine sogenannte Zuschlagsgebühr entrichten, die sich an der Höhe des Gebots orientiert, jedoch geringer als die Kosten für einen Notar ausfällt.


Weitere Gebühren fallen für die Grundsteuer an, die je nach Bundesland mit etwa 3,5 Prozent an das zuständige Finanzamt zu entrichten ist. Weitere Kosten fallen für die Eintragung ins Grundbuch an. Die Höhe wird über den Verkehrswert und eine Gebührentabelle ermittelt.

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