Tipps zu Ziersträuchern und Ziergräsern von Immonet

Ziersträucher und Ziergräser

© Gerd Zahn / iStock

Seit langem spielen Ziergräser und Ziersträucher in der Gartengestaltung eine große Rolle. Mit Bedacht eingesetzt, geben sie Ihrem Garten einen unverwechselbaren Stil. Immonet gibt einen guten Überblick über das Thema.

Ziersträucher bringen Farb- und Formenvielfalt

Ziersträucher sind mehrjährige Sträucher und Büsche, die ähnlich wie Schnittblumen einen besonderen Schmuck für jeden Garten bieten. Sie zeichnen sich entweder durch eine schöne Blüte, besondere Früchte, eine ansprechende Blattform, einen schönen Wuchs oder hübsch anzuschauende Zweige aus. Im Unterschied zu Zierbäumen haben Ziersträucher keinen durchgehenden Haupt-Stamm, sondern viele dünne Stämme. Die Äste können sich entweder bodennah verzweigen, wie bei Bodendeckern, oder direkt ohne Stammbildung wachsen.

Akzente in der Gartengestaltung setzen

Gärtner der Schlossparks und Planer großer Parkanlagen pflanzen Ziersträucher, um Akzente in der Gartengestaltung zu setzen. Die Kehrseite: Wer solche Effekte erreichen möchte, muss Zeit in Pflege, Schnitt und Kultivierung investieren.

Dabei punkten Ziersträucher in der Regel mehrfach: Im Gegensatz zu vielen Schnitt- und Sommerblumen sind sie robust und in der Regel winterhart. Die meisten Arten eignen sich für einen Formschnitt. Sie blühen über viele Jahre hinweg und lassen sich bei Bedarf zurückschneiden. Wer Ziersträucher geschickt kombiniert, wird mit einer Blüten- und Farbenvielfalt während der gesamten Gartensaison belohnt. Auch winterliche Tristesse im Garten hat mit Ziersträuchern keine Chance: Immergrüne Sorten behalten ihre Blätter auch im Winter. Bekanntestes Beispiel ist der Buchsbaum, der sich zudem hervorragend für den Formschnitt verwenden lässt. Auch für Balkon und Terrasse eignen sich viele Arten von Ziersträuchern als Kübel- oder Topfpflanzen.

Große Sortenvielfalt an Ziersträuchern

Gärtnereien bieten vielfältige Sorten von Ziersträuchern an. Zu den bekanntesten gehören neben dem Buchsbaum der Schneeball-Ahorn, verschiedene Sorten der Berberitze, Rhododendron, Scheinhasel, Schneeball, Zaubernuss, Lorbeerkirsche, Hortensien, Hartriegel, Jasmin und Kamelie. In Fachkreisen werden auch Rosen den Ziersträuchern zugeordnet.

Ziergräser: Winterhart und vielfältig

Ziergräser gehören zu den Stauden, also krautigen Pflanzen, die in der Regel winterhart und mehrjährig sind. Dabei sind sie einkeimblättrige Pflanzen, die einen Halm, lange schmale Blätter und Blütenstände in Form von Ähren oder Rispen mit unscheinbaren Blüten haben. Sie können sich sowohl über Samen als auch über Wurzeln im Garten ausbreiten. Ziergräser gibt es in den unterschiedlichsten Größen von bodendeckenden Arten bis zu ornamentalen Riesen-Gräsern. Wie auch die Ziersträucher bieten Ziergräser eine große Farben- und Formvielfalt.

Sichtschutz mit vielen Gesichtern

In der Gartengestaltung eignen sich Ziergräser sehr gut als Sichtschutz. Sie können entweder als Einzelpflanze oder in einer Gruppe Gräsersorten gepflanzt werden. Im Sommer zeigt jede Sorte ihre individuellen Blütenstände. Im Herbst verfärben sich die Gräser-Halme. Die meisten Sorten bleiben auch im Winter stehen und werden zum Beispiel unter Schnee und Raureif zum Blickfang. Die meisten Sorten von Ziergräsern können, müssen aber nicht zurückgeschnitten werden.

Ziergras ist nicht gleich Ziergras

Bekannt sind das Chinaschilf in unterschiedlichen Ausführungen sowie das Japan-Berggras. Auch Pampasgras, Lampenputzergras und Segge zählen zu den Ziergräsern. Zu haben sind auch Sorten mit bemerkenswerten Namen wie Waldmarbel oder Stachelschweingras. Letzteres verdankt seinen Namen den gelben Strichen auf den Blättern, die an die Stacheln der Tiere erinnern.