Tipps zum Zaun von Immonet

Tipps zum Zaun

© Mitchell Orr / Unsplash

Ein Gartenzaun bietet Sicherheit, Schutz vor Wind oder fremden Blicken und er grenzt das Grundstück zudem deutlich sichtbar ab. Bei der Wahl des passenden Zauns kommt ist der Zweck entscheidend: Soll der Zaun der Zierde dienen? Oder mehr dem Sichtschutz und der Sicherheit für Kinder und Haustiere? Je nach Anforderung empfiehlt sich eine unterschiedliche Zaunhöhe und Materialart. Manche Städte und Gemeinden haben zudem Vorschriften für Gartenzäune festgelegt, daher ist es wichtig, sich vor dem Kauf zu informieren.

Metallzäune: Langlebig und pflegeleicht – aber kostspielig

In der Anschaffung sicher die teuerste, im Unterhalt aber die günstigste Variante sind Metallzäune. Dabei sollten Sie ein feuerverzinktes Material wählen. Langlebig und praktisch wartungsfrei ist Edelstahl. So trotzt Ihre Grundstücksbegrenzung Wind und Wetter und sieht auch nach Jahren noch aus wie neu. Und auch in optischer Hinsicht haben Metallzäune einiges zu bieten. Von verspielt bis sachlich schlicht, von farbenfroh bis uni, von individuell bis einheitlich, für jeden Geschmack ist das Richtige zu finden.


Generell bestehen Metallzäune aus fundamentierten Pfosten, an denen waagerechte Riegel befestigt werden. Die Riegel wiederum halten die senkrechten Stäbe, die aus Profilstahl oder Lochblech bestehen oder auch ein Edelstahlgeflecht sein können. Vorgefertigte Metallzäune bestehen zumeist aus Stahl, Edelstahl oder auch Aluminium. Wer ein korrosionsbeständiges Material gewählt hat, kommt mit wenig Pflegeaufwand aus. In der Regel reicht es, den Zaun alle zwei Jahre mit klarem Wasser abzuspülen, um Moos- und Algenbildung zu vermeiden.

Holzzäune: Natürlichkeit mit Stil

Natürlich wie die Pflanzenwelt sind Holzzäune. Auch hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Je nach gewünschtem Sichtschutz eignen sich die unterschiedlichsten Varianten zur Einfriedung des eigenen Grundstücks. Gängige Modelle aus Holz sind der Lattenzaun mit seinen ebenmäßigen Brettern, der Jägerzaun, dem – zugegeben – ein ganz eigenes Image anhängt, der Palisadenzaun, ganz natürlich wirkende Zäune aus Weidengeflecht oder der besonders blickdichte Bohlenzaun mit seinen ein- oder beidseitig versetzt angeordneten Latten.


In der Anschaffung in der Regel ein wenig preiswerter als Edelstahlzäune, erfordern Holzzäune einen gewissen Pflegeaufwand. Unabhängig von der Wahl des Holzes sollten sie alle paar Jahre neu gestrichen oder geölt werden. Den geringsten Pflegeaufwand verursachen die Gehölze Lärche, Edelkastanie, Eiche oder Kiefer. Wer ein biegsames Material verwenden möchte, ist mit Fichte oder Weide gut beraten. Nadelhölzer verlangen in der Regel einen regelmäßigen Anstrich oder eine Hochdruckimprägnierung.

Preisgestaltung ist nach oben offen

Wie so oft im Leben, sind den Kosten für einen ansprechenden Gartenzaun nach oben keine Grenzen gesetzt. Das preiswerteste Zaunmodell ist sicher der Maschendrahtzaun, der meterweise von der Rolle zu haben ist. Auch leichte Zierzäune aus einfachem Metall oder Kunststoff sind zum Teil schon für unter 100 Euro pro Zaunelement zu haben.


Wer aber langfristig Freude an seinem Gartenzaun haben möchte, sollte ein wenig mehr investieren. Ein solider Holzzaun kostet – je nach Größe und Beschaffenheit – ab etwa 100 Euro pro Element. Hochwertige Edelstahlzäune, die auch etwas für das Auge hermachen, sind ab 200 Euro pro Zaunelement zu haben. Kunststoff-Zaunelemente liegen bei rund 100 Euro, je nach Größe und Ausfertigung.

Vor dem Aufstellen: Gespräch mit den Nachbarn

Ein Zaun darf grundsätzlich nur auf dem eigenen Grundstück stehen. Und damit der Nachbar wegen des neuen Gartenzauns erst gar keinen Streit vom selben bricht, sollten Sie ihn über ihr Vorhaben informieren und klären, ob er mit Ihren Gestaltungsplänen einverstanden ist. Das hat sich schon für manchen Gartenbesitzer gerechnet. Denn im Idealfall beteiligt sich der Nachbar finanziell oder zumindest durch tatkräftige Hilfe an der Baumaßnahme.