Wohnwünsche Senioren

Die Senioren von morgen
– so wollen sie wohnen

© istock / Dean Mitchell

Betreutes Wohnen oder Pflegeheim, Großstadt oder Dorfidylle? Jeder hat seine eigenen Vorstellungen davon, wie er im Alter gern leben möchte. In Zeiten, in denen die Zahl der älteren Menschen immer weiter steigt und der Bedarf an seniorengerechtem Wohnen rasant zunimmt, ist es wichtig, sich im Vorfeld Gedanken darüber zu machen. Immonet gibt einen Überblick, was zukünftigen Senioren beim Thema Wohnen im Rentenalter wichtig ist.

Bevorzugte Wohnformen im Alter

In einer Umfrage des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft (kurz: IW) wurden 50- bis 65-jährige Großstädter befragt, wie sie im Rentenalter leben möchten. Die Antworten zeigen, dass das wichtigste Thema der zukünftigen Rentnergeneration das Thema selbstbestimmtes Wohnen ist – mit der Option auf Betreuung.


Die beliebtesten Formen sind demnach das betreute Wohnen sowie die Möglichkeit, auch im Alter in der aktuellen Wohnung bleiben zu können – falls notwendig mit Unterstützung eines ambulanten Pflegedienstes. Aber auch das Mehrgenerationenhaus sowie die Wohngemeinschaft mit Gleichaltrigen zählen zu den Favoriten. Mehr als die Hälfte der Über-50-Jährigen lehnt dagegen stationäre Pflegeeinrichtungen wie Altenheime ab, weil sie mit Unselbstständigkeit und häufig auch mit Vereinsamung verbunden sind.

Stadt oder Land?

Bei der Frage nach der Wohnlage – Großstadt oder Landidylle – entgegnet die Mehrheit der Befragten (über 80 Prozent), dass sie weiterhin in der Großstadt leben möchte, der überwiegende Teil sogar in der Innenstadt. Die Randlage oder ein Vorort folgen an zweiter Stelle, eine Kleinstadt kommt für 14 Prozent in Frage. Lediglich sechs Prozent der Großstädter bevorzugen die Ruhe und Abgeschiedenheit auf dem Land.

Prioritäten bei der Infrastruktur

Senioren ins spe möchten auch im Alter noch mobil sein. Besonders wichtig ist ihnen deshalb eine gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel. Darüber hinaus sollten sich Einkaufsmöglichkeiten und medizinische Einrichtungen in unmittelbarer Nähe befinden. Als eher zweitrangig wird das Vorhandensein von kulturellen Einrichtungen oder Parks im direkten Wohnumfeld bewertet – vorausgesetzt, die schnelle Erreichbarkeit durch Bus und Bahn ist gewährleistet.

Altersgerechte Ausstattung

Mit fortschreitendem Alter gehen oft körperliche Einschränkungen einher. Barrierefreiheit ist daher ein wichtiges Thema bei den Über-50-Jährigen. Fast jeder hält einen barrierefreien Zugang sowie einen altersgerechten Innenbereich der Wohnung für wichtig. Auf technische Hilfsmittel, wie beispielsweise einen Aufzug, legen etwa 80 Prozent der Befragten wert. Auch ein sicheres Wohnumfeld ist für fast jeden künftigen Rentner von großer Bedeutung.

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