Tipps zur idealen Planung einer Terrasse von Immonet

Tipps zur Planung einer Terrasse

© Tanny Do / Unsplash

Bei schönem Wetter ist eine Terrasse im Garten wie ein zweites Wohnzimmer. Ein direkter Zugang zur Küche ist besonders praktisch. Denn beim gemütlichen Frühstück oder bei der Grillparty erspart das unnötige Wege. Wenn Sie auch oft und gern draußen mit Freunden sitzen, sollten Sie eine Terrasse planen, die genügend Raum für Ihre Gäste bietet. Berücksichtigen Sie unbedingt die Maße Ihres Gartens. Nur so lässt sich die Größe der Terrasse realistisch einschätzen. Immonet fasst die wichtigsten Informationen zusammen.

Terrasse abhängig vom Haustyp

Die Anlage einer Terrasse ist in erster Linie vom Haustyp abhängig. Er gibt die Ausrichtung vor – eine ideale Lage für die Terrasse ist Westen – und beeinflusst die Größe und Bauweise. Trotzdem haben Bauherren einen großen Entscheidungsspielraum, besonders bei der Wahl der Materialien. Im Außenbereich muss der  Terrassenbelag vor allem frostsicher sein. Geeignet sind vorbehandeltes Holz, Betonsteine oder Natursteinplatten. Nicht nur Haus und Terrasse müssen aufeinander abgestimmt werden, auch die Möbel  sollten ins Konzept passen.

Tipp: Sollte Ihr Garten sehr klein sein, dann machen Sie aus ihm als Ganzes einen Terrassengarten. Bei der Wahl des Bodenbelages sollten Sie ein hübsches Verlegemuster und die Kombination verschiedener Materialien überlegen. Dadurch erzielen Sie ein stimmiges Gesamtbild und die Terrasse wirkt großzügig. Außerdem sollte der Bodenbelag unbedingt eben sein, damit man bequem sitzen kann und die Stühle nicht kippeln.

Abgesenkte Terrassen: Höherer Gemütlichkeitsfaktor?

Häufig werden abgesenkte Terrassen als gemütlicher empfunden als erhöhte Flächen. Und auch aus gestalterischen Gründen sind leicht abgesenkte Terrassen empfehlenswert, da sie besser in das Gesamtbild eines Gartens passen. Achten Sie bei der Planung unbedingt auf eine ausreichende Entwässerung.

Tipp: Umrahmen Sie die Terrasse mit einer kleinen, flachen Mauer. Die Mauer sieht nicht nur gut aus, sie ist auch als Ersatz-Sitzfläche nutzbar.

Markise nicht vergessen

Im Süden scheint die Sonne am längsten. Sollte Ihre Terrasse gen Süden ausgerichtet sein, kann es im Hochsommer schnell zu heiß werden. Dann können eine Markise oder ein Sonnensegel für ausreichenden Sonnenschutz sorgen. Auch ein Laubbaum in der Nähe ist ein guter Schattenspender. Und: Ein Baum lässt immer einen leichten Luftstrom entstehen, so dass Sie im Sommer ein angenehmes Klima haben.

Bei der Gestaltung sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Je nachdem, welche Pflanzen man rund um die Terrasse pflanzt, ändert sich ihr Charakter. Mediterranes Flair versprüht eine von Wein umrankte Terrasse. Bambus verleiht ihr hingegen einen asiatischen Look Eine Schatten spendende Pergola schafft eine optische Verbindung zwischen Haus und Garten. Der Übergang zwischen befestigter und bewachsener Fläche sollte möglichst nicht zu hart sein. Besonders angenehm wirkt der nahtlos erscheinende Übergang zwischen Rasen und befestigten Flächen.