Ein Strandkorb eignet sich auch für den eigenen Garten und ist ein echter Hingucker

Strandkorb: Auch im
Garten ein Highlight

© Michael Kleinjohann / Unsplash

Wer kennt ihn nicht – den Strandkorb. Schon seit über 125 Jahren gibt es das beliebte Sitzmöbel, das nicht nur deutschlandweit, sondern auch international sehr beliebt ist. Der Korb wurde von einem Rostocker Korbmachermeister ursprünglich für den unbekümmerten Strandtag an der Ostsee entwickelt, denn aufgrund seiner Beschaffenheit bietet er Schutz sowohl vor Wind und Wetter als auch vor zu starker Sonneneinstrahlung.

Herkunft: Ostsee oder Nordsee?

An seinem Design erkennt man seine Herkunft: Ist der Strandkorb eher abgerundet und geschwungen, kommt er höchst wahrscheinlich von der Ostsee; eine auffällig eckige und gerade Form ist dagegen typisch für die Nordsee. Strandkörbe werden noch heute in Handarbeit gefertigt, wobei auf verschiedene Designs zurückgegriffen wird. Wer bei den gängigen Modellen noch nicht seinen Lieblingsstrandkorb gefunden hat, kann natürlich auch individuelle Gestaltungswünsche einbringen.

Ein Strandkorb bietet viel Komfort

Während in den Anfangsjahren des typisch deutschen Sitzmöbels häufig noch der einsitzige Strandkorb die Regel darstellte, finden sich heute in erster Linie zweisitzige Modelle. Daneben gibt es aber auch XL-Modelle, in die beispielsweise eine Kleinfamilie passt sowie Mini-Strandkörbe für Kinder.

Bei der Herstellung können verschiedenste Materialien benutzt werden: Neben Varianten aus Kunstgeflecht gibt es natürlich auch Strandkörbe aus Rattan oder Naturrohr. Die Sitzflächen sind gepolstert und können mit verschiedensten wetterfesten Stoffen bezogen werden. Die vielen kleinen Extras machen den Strandkorb besonders bequem. Man kann beispielsweise die Lehne zurückklappen, um es sich so richtig gemütlich zu machen. Bei einigen Exemplaren kann man die Lehne sogar so weit zurückstellen, dass eine Liegefläche entsteht. Auch die Fußstützen kann man ausziehen und hochklappen, um für zusätzlichen Komfort zu sorgen.

Ein moderner Strandkorb verfügt außerdem über einen integrierten kleinen Klapptisch, auf dem man Erfrischungsgetränke und allerlei Kleinigkeiten ablegen kann. Wenn die Sonne vom Himmel scheint, bietet eine Schattenmarkise Schutz vor Sonnenbrand.

Nicht nur am Strand ein Hingucker

Der Strandkorb ist zwar – wie der Name schon sagt – typisch für deutsche Strände. Doch heutzutage findet er auch immer häufiger den Weg auf die Balkone beziehungsweise in die Gärten der Deutschen. Besonders Menschen, die sich nicht mit klassischen Sonnenliegen anfreunden können, holen sich mit dem Strandkorb eine Portion Urlaub in den heimischen Garten. Manch ein Liebhaber des bequemen Sitzmöbels stellt den Strandkorb sogar als extravagantes Wohnaccessoire ins eigene Wohnzimmer. So wird aus dem traditionsreichen Sitzmöbel ein kultiges Einrichtungsstück, das bei der nächsten Fete garantiert im Mittelpunkt steht.