Tipps zur Gartendeko: Steine als Gestaltungsmittel

Steine als Gestaltungsmittel

© David Everett Strickler / Unsplash

Steine verwandeln kleine und große Gärten mit ihrem unverwechselbaren Charakter in aufregende Landschaften und geben anmutige Dekorationselemente ab. In Baumärkten oder im Fachhandel finden sich Steine in unterschiedlichen Farbstellungen und Qualitäten. Ob Steine ein südliches Flair ausstrahlen, ob sie rustikal anmuten oder für dezente Eleganz stehen, bleibt ganz dem Geschmack des Hobbygärtners überlassen.

Nutzflächen: Steine eignen sich für Wege, Mauern und Treppen

Auf Nutzflächen können Steine in Form von Wegen, Mauern oder Treppen angelegt werden. Natursteine und Findlinge eignen sich für freistehende Steingärten, während sich Kieselsteine mit ihrer rundgeschliffenen Form sehr dekorativ in Kiesbeeten anordnen lassen. Wünscht man sich einen schlicht und edel anmutenden Steingarten, sollten möglichst kleinkörnige Steine ausgewählt werden.

Kleine Steine können eine große Wirkung haben

Kleine Steine sind in der Gartengestaltung alles andere als unscheinbar. Besonders die Arrangements von Blumen und Pflanzen sind für die Wirkung der Steine ausschlaggebend. Stilvoll und apart wirken zurückgeschnittene, immergrüne Buchsbäume mit ihren feinen Blättern, wenn sie auf strahlend weißen Kiesbeeten stehen. Wer Staudengewächse oder lilafarbene Blumen wie duftenden Lavendel oder blauen Rittersporn liebt, der sollte fürs Kiesbeet Steine auswählen, die farblich mehr ins Anthrazit gehen. Eine besonders harmonische Ausstrahlung bekommt der Garten nämlich, wenn Pflanzen und Steine in ihren Farben aufeinander abgestimmt werden.

Wie man Steine ausdrucksstark formiert

Wer Kontraste mag, der kann unterschiedlich große Steine gemeinsam anordnen. Große Flusskiesel passen an die Ausläufer von feinkörnigen Kiesbeeten, während grob behauene Natur-Steine in Steingärten aus Schotter auf rustikale Art gut zur Geltung kommen. Legt man helle Steine in einer fließenden Form rund um die Sträucher innerhalb eines Beetes, werden die Pflanzen besonders ausdrucksstark betont. Steine, die zu Wällen aufgetürmt werden, grenzen den Garten ein und bieten Schutz vor Wind und Wetter.

Steine in Kombination mit Blühpflanzen und Staudengewächsen

Wer Gestein im Garten als kühl empfindet, der wird sich wundern, wie attraktiv Steine wirken, wenn sie mit zierlichen Blütenpflanzen umgeben sind. Die sonnengelben Blüten des Felsensteinkrauts wirken besonders keck, wenn sie bis zu einen halben Meter über die Steine herabhängen. Sträucher wie Thymian, Lavendel oder Mauerpfeffer versprühen nicht nur Charme, sondern auch aromatische Duftnoten. Steine wirken übrigens nicht nur mit bunt blühenden Pflanzen. Kleinwüchsige Zwergkoniferen und weiche Moospolster, die aus dem Grau der Steine empor wachsen, gewinnen das Herz jedes Gartenbesuchers auf Anhieb.