Naturstein als Baumaterial

Naturstein als Baumaterial - verblüffend vielfältig
© Fotolia / Kalle Kolodziej

Böden aus Stein sind strapazierfähig, nuancenreich und auch ökologisch im Trend In Mammut-Blöcken wird er aus dem Fels geschnitten, in Tranchen gesägt und aufwändig zu glänzenden Platten verarbeitet. Natur-Stein ist in den vergangenen Jahren in der Trendskala stetig nach oben gerückt.

Verblüffende Vielfalt mit Stein  

Schiefer, Granit, Blaustein, Quarzit, Basalt, Jerusalem Stone… die Liste der Stein-Baustoffe aus alten und ältesten Schichten des Erdreichs hält viele Varianten bereit. Und so verschieden das Material, so unterschiedlich wird es verwendet. Längst findet sich Natur-Stein nicht bloß in der Fassadengestaltung wieder, nicht nur im Landschaftsbau, nicht allein in den Foyers und Fluren öffentlicher Gebäude. In den privaten vier Wänden hat der Baustoff Stein längst Küche und Bad erobert, ist aber auch zusehends in Räume vorgedrungen, in denen bisher andere Werkstoffe den Ton angegeben haben. Stein verleiht Wänden eine besondere Optik, noch häufiger aber dem Boden – mittlerweile in der guten Stube wie im Schlafzimmer, im Reich der Kinder wie im Esszimmer.

Stein als Bodenbelag  

Warum Stein als Bodenbelag immer mehr Boden gut macht, liegt für den Deutschen Naturwerkstein Verband (DNV) auf der Hand. Das Würzburger Sprachrohr der Zunft verweist nicht nur auf die schiere Unverwüstlichkeit von Stein, sondern auch auf dessen Kombinationsfähigkeit. Langweilig war gestern, lautet die Parole. „Wer sich heute für Natur-Stein entscheidet, hat die Qual der Wahl", sagt Geschäftsführer Reiner Krug. Kompositionen aus weißem Marmor mit schwarzem Granit seien ebenso angesagt wie ein Zusammenspiel von Jurakalkstein mit blauem Quarzit. Auch ein Mix mit anderen Materialen stoße auf wachsende Nachfrage – Natur-Stein mit keramischen Fliesen, Natur-Stein mit Holzparkett, Natur-Stein mit Edelmetallen.  

Farbiger Stein

Bei den Farben heißt es ebenfalls: Purismus ade, Vielfalt ist Programm. Natur-Stein ist heute in (fast) allen erdenklichen Nuancen erhältlich, von tiefem Schwarz bis zu reinem Weiß. Blau, Grün, Rot oder Gelb – Stein-Boden kann mittlerweile nach dem Spektrum eines Malkastens gestaltet werden. Das gilt auch für steinerne Materialien, denen gemeinhin ein fester Farbton zugeschrieben wird: Schiefer beispielsweise gibt es nicht mehr nur „schieferfarben“ in seidenmatt-glänzendem blaugrau. Wer nach einem mildem Grün oder warmem Rot sucht, findet ebenfalls eine große Palette an Abstufungen. Und zwar zusätzlich zum natürlichen Farbenspiel, das die einzelnen Stein-Sorten mit sich bringen, von Schiefer Gris über Schiefer Colorado bis Schiefer Peakcock. Verbandschef Krug: „Jeder Stein ist ein Unikat."

Raffinierte Verarbeitung

Natur-Stein wird in immer raffinierteren Verarbeitungsvariationen angeboten. Ob poliert, beflammt, fein geriffelt, maschinell scharriert, grob- oder feingeschliffen – traditionelle Bearbeitungsarten sind heute wieder en vogue, heißt es beim Deutschen Naturstein Verband. Je nach Methode bekomme der Stein einen zusätzlichen Akzent, der ihn oftmals nicht mehr kalt, sondern behaglich wirken lasse. Wem die individuelle Note von Natur-Stein nicht reicht, kann dem Boden noch ein zusätzliches künstlerisches Attribut verleihen. Das Nonplusultra der Veredelung heißt Terrazzobelag. Durch seine unerschöpfliche Vielfalt in der Zusammensetzung – von Marmor bis Kalkstein, von Dolomit bis Granit – lassen sich unterschiedliche Farbspiele erzeugen. Der Terrazzo verspricht, was für jeden Stein-Boden gilt: Er ist hart im Nehmen. Die Lebensdauer von Stein-Böden wird von den Betrieben mit 30 Jahren und mehr angegeben.

Stein als Bodenbelag  

Warum Stein als Bodenbelag immer mehr Boden gut macht, liegt für den Deutschen Naturwerkstein Verband (DNV) auf der Hand. Das Würzburger Sprachrohr der Zunft verweist nicht nur auf die schiere Unverwüstlichkeit von Stein, sondern auch auf dessen Kombinationsfähigkeit. Langweilig war gestern, lautet die Parole. „Wer sich heute für Natur-Stein entscheidet, hat die Qual der Wahl“, sagt Geschäftsführer Reiner Krug. Kompositionen aus weißem Marmor mit schwarzem Granit seien ebenso angesagt wie ein Zusammenspiel von Jurakalkstein mit blauem Quarzit. Auch ein Mix mit anderen Materialen stoße auf wachsende Nachfrage – Natur-Stein mit keramischen Fliesen, Natur-Stein mit Holzparkett, Natur-Stein mit Edelmetallen.

Farbiger Stein

Bei den Farben heißt es ebenfalls: Purismus ade, Vielfalt ist Programm. Natur-Stein ist heute in (fast) allen erdenklichen Nuancen erhältlich, von tiefem Schwarz bis zu reinem Weiß. Blau, Grün, Rot oder Gelb – Stein-Boden kann mittlerweile nach dem Spektrum eines Malkastens gestaltet werden. Das gilt auch für steinerne Materialien, denen gemeinhin ein fester Farbton zugeschrieben wird: Schiefer beispielsweise gibt es nicht mehr nur „schieferfarben“ in seidenmatt-glänzendem blaugrau. Wer nach einem mildem Grün oder warmem Rot sucht, findet ebenfalls eine große Palette an Abstufungen. Und zwar zusätzlich zum natürlichen Farbenspiel, das die einzelnen Stein-Sorten mit sich bringen, von Schiefer Gris über Schiefer Colorado bis Schiefer Peakcock. Verbandschef Krug: „Jeder Stein ist ein Unikat.“  

Raffinierte Verarbeitung

Natur-Stein wird in immer raffinierteren Verarbeitungsvariationen angeboten. Ob poliert, beflammt, fein geriffelt, maschinell scharriert, grob- oder feingeschliffen – traditionelle Bearbeitungsarten sind heute wieder en vogue, heißt es beim Deutschen Naturstein Verband. Je nach Methode bekomme der Stein einen zusätzlichen Akzent, der ihn oftmals nicht mehr kalt, sondern behaglich wirken lasse. Wem die individuelle Note von Natur-Stein nicht reicht, kann dem Boden noch ein zusätzliches künstlerisches Attribut verleihen. Das Nonplusultra der Veredelung heißt Terrazzobelag. Durch seine unerschöpfliche Vielfalt in der Zusammensetzung – von Marmor bis Kalkstein, von Dolomit bis Granit – lassen sich unterschiedliche Farbspiele erzeugen. Der Terrazzo verspricht, was für jeden Stein-Boden gilt: Er ist hart im Nehmen. Was im Erdinneren unter unvorstellbaren Druck mehrere Millionen Jahre lagerte, ist eben von Natur aus belastbar. Die Lebensdauer von Stein-Böden wird von den Betrieben mit 30 Jahren und mehr angegeben.

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