Stadthaus – Vor- und Nachteile

Stadthaus – Vor- und Nachteile
© Strandperle/ Roberto Westbrook

Ein Stadthaus ist zunächst ein Wohnhaus in der Stadt. Eine bestimmte Gebäudeform bezeichnet der Begriff nicht. Meist ist damit ein großzügig gestaltetes Einfamilienhaus gemeint. Es kann aber genauso gut ein Reihenhaus mit mehreren Wohnparteien gemeint sein. Auch die Bauweise ist nicht festgelegt, jedoch eignen sich in der Stadt wegen besserer Schalldämmung und höheren Brandschutzes eher Massiv- als Holzbauten.

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Großzügige Bauweise

Weil städtischer Baugrund knapp und teuer ist, werden Stadthäuser mehrgeschossig gebaut. Gärten sind eher klein oder gar nicht vorhanden. Dafür weisen die Häuser, die bei der Immobiliensuche und im Bauwesen als Stadthäuser bezeichnet werden, meist eine großzügige Bauweise mit hohen, hellen Räumen auf. Vor allem der Eingangsbereich ist repräsentativ gestaltet. Wohn- und Schlafräume liegen von der Straße weg im hinteren Teil des Hauses.

Warum liegen Stadthäuser im Trend?

Bundesweit gibt es einen Trend zum Wohnen in der Stadt und damit auch im Stadthaus. Noch vor weniger Jahren war es beliebter, in den Speckgürtel der Metropolen oder aufs Land zu ziehen. Dieses hat sich jetzt umgekehrt.

Vorteile eines Stadthauses

Wohnen im Stadthaus punktet vor allem mit seiner Lage: Viele schätzen kurze Wege zum Einkaufen, zu kulturellen Einrichtungen, zur Arbeitsstelle und zur Schule. Das hat auch einen ökologischen Aspekt, der gleichzeitig Kosten spart: Wer ist der Stadt lebt, braucht häufig kein eigenes Auto, sondern kann den öffentlichen Nahverkehr oder Carsharing-Angebote nutzen.

Durch die enge Bebauung in der Stadt (meist Wand an Wand) hat das Stadthaus auch eine gute Energiebilanz und bringt in diesem Punkt die Vorteile eines Reihenhauses mit. Dass es größere Gärten selten gibt, kommt sowohl Familien als auch Senioren entgegen: Die Gartenpflege ist kaum mit Aufwand verbunden oder entfällt ganz.

Nachteile eines Stadthauses

Wohnraum in Innenstadtlagen ist begehrt und Baugrund deshalb selten und teuer. Ein Stadthaus muss man sich daher leisten können. Dass der Garten klein ist oder fehlt, mag nicht für jeden ein Vorteil sein: Wer sich gerne draußen aufhält, vermisst diese Möglichkeit im Stadthaus. Auch wird man in einem Stadthaus nie ganz für sich alleine leben. Die Nachbarn sind nah, auf der Straße ist meist viel los – je nach Lage sogar Tag und Nacht. Und wer ein eigenes Auto hat, wird in manchen Vierteln Schwierigkeiten haben, einen Parkplatz zu finden.

Für wen eignet sich ein Stadthaus?

In einem Stadthaus fühlen sich Senioren wohl, die mittendrin statt nur dabei sein wollen. Von der Lage profitieren Berufstätige, aber auch Familien mit Kindern: Die Wege zur Arbeitsstelle und in die Schule sind kurz.

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