Sonnensegel

Sonnensegel: Preiswerter und flexibler Sonnen- und Sichtschutz

© MAISONS-DU-MONDE-FRANCE

Es muss nicht immer Markise oder Sonnenschirm sein: Wer seinen Balkon, die Terrasse oder ein hübsches Fleckchen im Garten vor allzu viel Sonneneinstrahlung schützen möchte, um etwa allergischen Reaktionen bei Babys und Kindern vorzubeugen, kann mit einem Sonnensegel gut beraten sein. Sie bieten eine preiswerte und äußerst flexible Alternative zu herkömmlichen Beschattungssystemen. Immonet sagt Ihnen, worauf Sie bei der Wahl eines Sonnensegels achten sollten.

Sonnensegel ist nicht gleich Sonnensegel

Auch, wenn für das Errichten eines Sonnensegels in der Regel keine allzu aufwendigen baulichen Maßnahmen nötig sind, sollten Sie vor dem Kauf entscheiden, welchen Ansprüchen das Sonnensegel genügen soll.

Wünschen Sie eine flexible und nur sporadisch eingesetzte Beschattung oder einen langlebigen Schutz für Ihre Terrasse vor Wind und Wetter? Achten Sie auf jeden Fall auf das richtige Material. Einen hohen UV-Schutz sollte ein Sonnensegel immer bieten. Erhältlich sind darüber hinaus auch wasserabweisende und sogar wasserundurchlässige Materialien sowie schwer entflammbare Stoffe. Wasserundurchlässige Materialien bieten neben einem Schattenspender auch eine Art Überdachung für Ihr Lieblingsplätzchen im heimischen Garten. Grundsätzlich sollten Sie darauf achten, dass Ihr Sonnensegel farbecht, fäulnishemmend und schmutzabweisend beschaffen ist.

Flexibel in Form und Farbe

Im Fachhandel können Sie in der Regel Ihr Wunschsegel im Hinblick auf Größe, Form, Material, Farbe und Beschaffenheit zusammenstellen. So können Sie sicher sein, dass sich Ihr Segel flexibel Ihrem Garten, Balkon oder der Terrasse anpasst.

Aufrollbare Sonnensegel

Flexibel in der Gestaltung sind Sie in jedem Fall mit einem aufrollbaren Sonnensegel. Im Fachhandel gibt es sowohl Segelanlagen, die manuell eingeholt werden als auch solche mit elektrischer Aufrollfunktion. Beide können an Häuserwänden montiert oder freistehend im Garten mit Hilfe von Edelstahlrohren aufgestellt werden. Mit einem aufrollbaren Sonnensegel können Sie entweder die gesamte gewünschte Fläche beschatten oder auch nur einen Teil, indem Sie das Segel zum Teil einfahren. Auch in stürmischen Zeiten sind Sie mit einem aufrollbaren System gut beraten: Bei Unwetter können Sie das Segel einfach einfahren. Hochwertige automatische Systeme berücksichtigen die Wetterdaten wie Wind oder Sonnenintensität von selbst und fahren das Segel entsprechend der Witterungsbedingungen selbstständig ein und aus. Wichtig: Die Montage automatischer Systeme sollten Sie einem Fachmann überlassen.

So befestigen Sie ein Sonnensegel

Die einfachste Variante, ein Sonnensegel zu befestigen, ist die Montage an Hauswänden oder feststehenden Zäunen. Mit Hilfe von Schraubfundamenten können aber auch problemlos entsprechende Masten für ein Sonnensegel aufgestellt werden. Schraubfundamente eignen sich eher für weiche Böden wie im Garten. Auf Beton- oder Steinuntergründen wie der Terrasse werden in der Regel Mastplatten fixiert. Wenn eine Befestigung im Untergrund nicht möglich ist, werden sogenannte mobile Cubes verwendet. Haben Sie sich für ein großflächiges Sonnensegel entschieden, sollten Sie auf jeden Fall einen Fachmann mit der Befestigung der Beschattung beauftragen. Denn auch die Wahl der Befestigungspunkte ist entscheidend: Je nachdem, ob Sie ein dreieckiges, quadratisches, rechteckiges oder trapezförmiges Segel gewählt haben, müssen Sie die jeweiligen Zugrichtungen beim Spannen beachten. Ganz wichtig: Bevor Sie sich an die Installation machen, sollten Sie die baurechtlichen Belange auf Ihrem Grundstück erfragen. So schützen Sie sich davor, das neue Beschattungssystem möglicherweise wieder abbauen zu müssen.

So wird Ihr Segel richtig spannend

Nicht nur auf die Montage kommt es an, auch auf das richtige Spannen des Sonnensegels. Im Fachhandel gibt es kleine Helfer, die das Spannen leichter machen. Üblich sind ganze Sets mit Tauwerk, Umlenkrollen und Seilwicklern.

So halten Sie Ihr Sonnensegel sauber

Sonnensegel, die fest installiert für einen längeren Zeitraum draußen sind, können schmutzig werden. Vogelkot und andere Ablagerungen sollten Sie regelmäßig mit einer Bürste entfernen. Segel aus Polyester oder Acrylmarkisenstoffen sollten Sie besser mit einem Microfasertuch reinigen, um die Beschichtung nicht zu zerstören. Bildet sich Grün auf dem Segeltuch, eignet sich ein handelsüblicher Grünbelag-Entferner, um das Segeltuch wieder strahlend schön erscheinen zu lassen.