Ein echtes Ledersofa ist ein absoluter Hingucker

Sofas und Sessel:
Neu beziehen statt wegwerfen

© Cater Yang / Unsplash

Oma hat es damals vom sauerverdienten Geld gekauft und nun steht das Sofa in der eigenen Wohnung. Zwar ist es gut verarbeitet – aber dieser Blümchenbezug! Wer an gepolsterten Erbstücken hängt, die nicht mehr dem Geschmack entsprechen, muss das altgediente Möbel aber nicht gleich entsorgen. Immonet gibt Tipps, wie Sofas oder Sessel wieder neuen Glanz bekommen.

Neu kaufen oder beziehen lassen?

Ein Sofa zu beziehen kann ganz schön ins Geld gehen. Daher sollte man sich gut überlegen, ob es sich wirklich lohnt, die Couch aufarbeiten zu lassen. Bei Erbstücken, Designersofas oder gut verarbeiteten Sitzgelegenheiten kann das Neubeziehen tatsächlich sinnvoll sein. Bei günstigen Sofas sollte man eher über einen Neukauf nachdenken.

Wie finde ich einen Polsterer?

Am besten man hört sich im Bekanntenkreis um. Auch Recherchen im Internet sind meist erfolgsversprechend. Eine Alternative können Internetplattformen sein, auf denen man selbst den Auftrag zum Polstern ausschreiben kann. Auf diesen können sich dann verschiedene Handwerker bewerben. So bekommt man mitunter einen noch günstigeren Preis.

Um einen genauen Kostenvoranschlag machen zu können, muss sich der Polsterer das Sofa am besten selbst ansehen. Möglich ist auch, mit einem Foto sowie den Maßen selbst zur Polsterei zu fahren und sich nach den Preisen zu erkundigen. Dabei sollte man auch in Erfahrung bringen, ob der Stoff beim Polsterer gekauft werden muss oder ob man ihn selbst besorgen kann. Hier lässt sich im Idealfall noch einiges sparen.

Je nach Aufwand und Größe des Sofas muss man mit Kosten von 600 bis 1.200 Euro rechnen. Diese Summe setzt sich vor allem aus den Lohnkosten zusammen, denn Möbel aufzupolstern oder zu beziehen ist sehr arbeitsintensiv. Hinzu kommen die Transportkosten, schließlich muss das Sofa in die Werkstatt gebracht und wieder abgeholt werden.

Tipp: Vorsicht vor Billig-Angeboten, hier kann die Qualität leiden.

Gibt es Alternativen?

Manche Hersteller bieten unterschiedliche Bezüge an, die einfach über die Couch gezogen werden können. Auch eine große Tagesdecke kann den hässlichen oder durchgewetzten Stoff des Sofas verdecken. Do-it-yourself liegt zwar voll im Trend, dennoch sollte man sich genau überlegen, ob man die handwerklichen Fähigkeiten besitzt, ein Sofa selbst zu beziehen. Zum einen braucht man spezielle Werkzeuge, um den Stoff zu befestigen. Zum anderen fehlt häufig die Erfahrung. Das Resultat: Am Ende sitzt der Sofastoff nicht richtig, wirft Falten, ist verschnitten oder steht über. Auch wenn diverse Anleitungen im Internet kursieren, sollte man davon besser die Finger lassen.