Tipps von Immonet gegen Silberfische

Tipps gegen Silberfische

© Leonid Eremeychuk / iStock

In der Fernsehsendung „Dschungelcamp“ geben sie eine passable Mahlzeit ab, im heimischen Bad haben Silberfischchen dagegen nichts zu suchen. Lesen Sie, wie Sie die Schädlinge bekämpfen können. Zudem verrät Immonet, wie Sie Ihr Zuhause gar nicht erst zur Heimat für Silberfische werden lassen.

Silberfische im Bad

Der Name klingt niedlich, doch wenn sich die Insekten durchs Bad schlängeln, ist der Ekel meist groß. Die kleinen Tierchen sind harmlos und übertragen keine Krankheiten, aber bevor sie sich ungehemmt vermehren und einem die Wanne streitig machen, sollte man sie besser bekämpfen. Ehe Sie zur chemischen Keule greifen, versuchen Sie es zunächst mit biologischen Mitteln:

  • Silberfische mögen keine starken Duftstoffe wie Zitrone oder Lavendel. Ein paar Tropfen dieser Öle in einem Wasserschälchen vertreibt die Insekten meist. Noch besser funktioniert Salmiak-Wasser.
  • Die Tiere ernähren sich am liebsten von Zucker, Stärke oder Haut- und Haarresten. Staubsaugen Sie regelmäßig, um den Insekten keine Nahrungsquelle mehr zu bieten.
  • Locken Sie die Tierchen mit einer aufgeschnittenen Kartoffel an. Die ist stärkehaltig und somit eine beliebte Nahrungsquelle. Die fressenden Silberfischchen können Sie einsammeln und ins Freie setzen.
  • Lüften Sie regelmäßig, denn besonders wohl fühlen sich Silberfische bei einer Luftfeuchtigkeit von 80 Prozent.
  • Silberfischchen sind nachtaktiv und verstecken sich gerne in Ritzen. Dichten Sie Fugen oder Fliesen mit Silikon ab.
  • Wenn das alles nicht hilft, kann man auch Köderboxen aufstellen. Der Köder ist mit einem Nervengift versetzt, das die Tiere in ihr Nest tragen und so die ganze Brut auslöschen.

Übrigens: Silberfische sind auch nützlich, denn die kleinen Insekten ernähren sich auch von Schimmelpilzen, die im Bad wachsen.