Tipps zum Sichtschutz für Ihren Garten von Immonet

Sichtschutz für den Garten

© Duong Chong / Unsplash

So richtig nett wird der Garten erst, wenn er vor unliebsamen Blicken geschützt ist. Immonet stellt Ihnen verschiedene Arten von Sichtschutz vor und beschreibt die Vor- und Nachteile.

Der Klassiker: Gartenzaun als Sichtschutz

Es muss nicht der alt hergebrachte Jägerzaun sein. Aber ein Gartenzaun ist der Klassiker in puncto Sichtschutz im Garten. Die Auswahl an Materialien für Sichtschutz-Zäune ist groß: ob Holz oder Aluminium, Glas oder Kunststoff. Holz muss man alle paar Jahre streichen. Dafür halten sich die Anschaffungskosten in Grenzen: Ein etwa 1,8 mal 1,8 Meter großes solides Element aus Kiefer kostet um die 40 Euro. Hinzu kommen die Kosten für Pfosten, Einschlaghülsen und Beschläge zur Montage.


Zum Vergleich: Für ein ähnlich großes Element aus Aluminium werden rund 150 Euro fällig. Hinzu kommen ebenfalls die Pfähle und sämtliches Montagmaterial. Einen guten Kompromiss bieten Sichtschutz-Zäune aus Kunststoff. Sie sind ab etwa 50 Euro aufwärts zu haben. Ihr großer Vorteil: Sie benötigen keinerlei Pflege außer einer regelmäßigen Reinigung. Viele Hersteller bieten Designs in Holz- oder Metall-Optik an.

Der blühende Sichtschutz

Wer über den nötigen Platz entlang der Terrasse oder Grundstücksgrenze verfügt, kann einen blühenden Sichtschutz gestalten. Dabei empfiehlt es sich, kräftig blühende Stauden und Sträucher an der gewünschten Stelle zu pflanzen. Die höheren Pflanzen gehören nach hinten, die kleiner wachsenden Stauden nach vorn. Wenn der Platz ausreicht und Sie eine entsprechende Höhe für Ihren Sichtschutz wünschen, sollten Sie einen Wall anlegen und diesen nach Höhen gestaffelt bepflanzen.


Tipp:
Wählen Sie Stauden und Sträucher, die zu unterschiedlichen Zeiten blühen. So haben Sie während der gesamten warmen Jahreszeit einen bunten Farbtupfer im Garten.


Aber Vorsicht: Auch wenn Sie Ihren Garten noch so schön gestalten, sollten Sie im Sommer nicht zu viel Zeit in der Sonne zu verbringen, da sonst Allergien auftreten können.

Grüner Sichtschutz: Kletterpflanzen

Ebenfalls ganz natürlich gelingt ein Sichtschutz mit Kletterpflanzen. Die Auswahl an möglichen Pflanzen ist groß. Efeu wächst rasch und sorgt auch auf kleinstem Raum für  blickdichten Bewuchs von Rankhilfen und Zäunen jeder Art. Nachteil: Efeu wird schnell sehr üppig und breitet sich rasch aus. Eine Alternative bieten Kletter-Hortensien: Sie verschaffen ebenfalls einen blickdichten Sichtschutz und bieten mit ihren vielen Blüten einen zusätzlichen Schmuck im Garten.

Ein Klassiker unter den Kletterpflanzen sind Clematis, die mit üppigen Blüten daherkommen. Nachteil: Sie blühen nur über einen relativ kurzen Zeitraum und wachsen nicht vollkommen dicht. Auch Kletterrosen eignen sich als blühender Sichtschutz. Sie benötigen aber in jedem Fall – wie auch die Clematis – eine Rankhilfe. Weitere Kletterpflanzen, die unliebsame Blicke abhalten, sind der echte Wein oder auch der Blauregen. Letzterer benötigt zum Klettern eine Pergola, Bögen oder starke Stahlseile.

Weidenruten: Selbst gebastelter Sichtschutz

Wer handwerklich begabt ist und seiner Fantasie freien Raum lassen möchte, kann seinen Sichtschutz selbst fertigen. Das gelingt mit Weidenruten recht einfach. Sie sind biegsam und zugleich robust, so dass sie sich für einen langlebigen Sichtschutz eignen. Wer sich an solches Flechtwerk machen möchte, sollte Korb- oder Purpur-Weiden wählen. Vor dem Verarbeiten sollten Sie die Zweige mit dem unteren Ende in einen Wasserbehälter stellen.

Rustikal: Gemauerte Sichtschutz-Wände

Rustikal und vielseitig sind gemauerte Sichtschutz-Wände. Der Klassiker im Bereich von Terrassen und Sitzecken sind Wände aus Sandstein. Aber auch Klinker in allen Farben eignen sich, um eine Ruhezone mit rustikaler Optik zu schaffen. Solch gemauerter Sichtschutz wirkt noch schöner, wenn Fenster oder Bögen eingearbeitet werden.


Auch Abstellflächen für Blumentöpfe und Deko können mitgebaut werden. Selbst Tontöpfe lassen sich direkt in das Werk einmauern. Ein besonderer Hingucker sind kleine Ruinen im Garten. Wer sich ein wenig aufs Mauern versteht und eigene Ideen einbringen möchte, kann sich den gemauerten Sicht- und Windschutz selbst schaffen. Eine Alternative zu gemauerten Wänden sind Trockenmauern, die sich relativ einfach wieder abtragen lassen.

Unterschiedliche Höhen lockern auf

Wer Abwechslung liebt, sollte den Sichtschutz in unterschiedlichen Höhen gestalten. Vor allem langgezogene Grundstücksgrenzen lassen sich so optimal auflockern. Kombinieren Sie zum Beispiel Zaunelemente in unterschiedlichen Höhen und sorgen Sie an der ein oder anderen Stelle durch Öffnungen für ein wenig Durchblick – das bringt Abwechslung in Ihr Blickfeld. Quadratische Zaunelemente wirken oftmals monoton, Elemente mit Bögen bringen optisch Schwung in Ihren Garten.