Ein rutschhemmender Anstrich für Böden ist überaus praktisch und mindert die Gefahr einer Verletzung

Rutschhemmender Anstrich

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Im Außenbereich sind besonders Holzböden den Witterungseinflüssen ausgesetzt. Wenn sich Pilze und Moose ansiedeln, ist es höchste Zeit Terrassen und Treppen mit einem rutschhemmenden Anstrich trittsicher zu machen.

Schlitterpartien auf Holz- und Steinböden vermeiden

Terrassendecks und hölzerne Stecksysteme für Balkonböden erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Damit die Freude am Holz über viele Jahre erhalten bleibt, muss das Material mit Ölen oder Lasuren vor Feuchtigkeit geschützt werden. Denn wenn die Oberfläche spröde wird und Risse bekommt, können sich leicht Pilze, Algen und Moose in den Ritzen einnisten. Während anhaltend nasser Wetterperioden droht dann erhöhte Rutschgefahr.

Wenn sich eine Schicht Raureif über das Holz legt, kann der Spaziergang über die Terrasse zudem zur reinsten Schlitterpartie werden. Vor Beginn der Wintersaison ist es daher sinnvoll, Holzböden und Treppen im Außenbereich zusätzlich mit einem feinkörnigen Anstrich zu versehen, der eine rutschhemmende Wirkung hat. Rutschhemmer mit Bläueschutz eignen sich in der Regel für alle behandelten und unbehandelten Holzarten. Auch Steinböden, Marmor oder Beton lassen sich damit bearbeiten.

Vorbereitung für den Anstrich

Bevor es losgeht, muss man den Boden von Schmutz befreien. Wenn die Fläche sauber und trocken ist, kann der Anstrich mit einer Schaumstoffwalze oder einem breiten Pinsel kreuzstichweise aufgetragen werden. Dabei ist es wichtig, dass man alle Ritzen und Fugen mit dem Rutschhemmer versiegelt. Das Material benötigt je nach Witterungsverhältnissen mindestens 12 und maximal 24 Stunden zum Trocknen. Die besten Ergebnisse werden bei Temperaturen von mehr als acht Grad Celsius erzielt. Es empfiehlt sich, eine Probefläche anzulegen, um das Ergebnis des Anstrichs zu testen.

Weitere Tipps gegen Feuchtigkeit

Zu den besonders widerstandsfähigen Hölzern gehören Lärche, Bangkirai und Teak. Wenn der Terrassenboden angelegt wird, ist ein leichtes Gefälle von Vorteil. Zwei bis drei Prozent sind bereits ausreichend, um den Regenabfluss zu verbessern. Eine Ständerkonstruktion verhindert den direkten Kontakt zum Erdboden und damit eine permanente Durchfeuchtung des Holzes.

Tipp: Für dauerhafte Freude am Holzboden empfehlen Experten die Verwendung ausschließlich hochwertiger Öle und Lasuren.