Pflegeheim für Demenzkranke

Pflegeheim für Demenzkranke

© istock / KatarzynaBialasiewicz

Über 1,6 Millionen Demenzkranke in Deutschland

Diagnose Demenz! – Betroffene und ihre Angehörigen erfüllt die Krankheit mit Schrecken. In Deutschland gibt es bereits mehr als 1,6 Millionen Demenzkranke. Die meisten von ihnen haben Alzheimer. Die Betreuung eines Demenzkranken stellt die Familie vor große Herausforderungen.

Wenn Pflege durch die Familie nicht mehr zu verantworten ist

So auch die Familie Schaffer. Mutter Anneliese, die nach ihrer Alzheimer-Diagnose zunächst bei Tochter Christine und Schwiegersohn Marko eingezogen war, hielt alle auf Trab. "Mutter stellte den Herd an und vergaß, ihn wieder auszuschalten. Sie lief weg, wir haben oft die ganze Umgebung nach ihr absuchen müssen. Sie war von Ängsten geplagt", erinnert sich die Tochter. Die Pflege der Mutter war nicht mehr zu bewältigen. Die Schaffers machten sich auf die Suche nach einem Pflegeheim, um Anneliese die bestmögliche Betreuung zu geben. Die Einrichtung sollte ein spezielles Konzept für Demenzkranke haben.

Qualitätsbericht: Das passende Heim für Demenzkranke finden

"Es gibt so viele Pflegeheime, welches ist das richtige für meine demenzkranke Mutter?" fragte sich Christine. Sie und ihr Mann stellten fest, dass es große Unterschiede bei der Qualität von Pflegeheimen für Demenzkranke gibt. Ihr Fazit: "Pflegeheim ist nicht gleich Pflegeheim."

Für Mutter Anneliese fand sich schließlich ein guter Platz in einem Senioren-Wohnpark. Vorab wurde das neue Zuhause auf Herz und Nieren geprüft: Wichtig war der Qualitätsbericht, der bei guten Heimen für Interessierte einsehbar ist und der Angehörigen einen transparenten Überblick über die Pflegequalität verschafft. "So konnten wir auf einen Blick sehen, wie hoch die Pflegequalität einzelner Maßnahmen für Demenzkranke ist", sagt Marko Schaffer.

Selbstkontrolle von Pflegeheimen für Demenzkranke

Ein weiteres Indiz liefern interne Angehörigen- und Bewohnerbefragungen, die in einem Qualitätsbericht veröffentlicht werden. Denn: Wer bereit ist, die eigene Arbeit regelmäßig zu kontrollieren, will sich verbessern und Pflegeprobleme vermeiden. "So fühle ich mich als Angehörige ernst genommen", sagt Christine. Regelmäßige interne Begutachtungen schaffen Vertrauen und gewährleisten, dass ständig an der Pflegegüte gearbeitet wird.

In dem Senioren-Wohnpark, in dem Mutter Anneliese wohnt, gibt es neben internen Kontrollen sogar eine externe DIN-ISO-Zertifizierung. Auch darüber haben sich die Schaffers eingehend informiert. "Wie ein Qualitätssiegel", vereinfacht es Marko. Im Senioren-Wohnpark erhalten Demenzkranke besondere Betreuung und verschiedene Therapieformen. Aus dem geschützten Garten kann niemand unbemerkt weglaufen. "Mutter ist richtig aufgeblüht. Sie macht beim Gedächtnistraining mit und die Therapie mit Streicheltieren tut ihr gut", freut sich ihre Tochter.

Darauf sollten Sie achten, wenn Sie das geeignete Pflegeheim für Demenzkranke suchen:

  • Gibt es einen öffentlich einsehbaren Qualitätsbericht (z.B. im Internet)?

  • Finden regelmäßige Bewohner- und Angehörigenbefragungen statt?

  • Gibt es regelmäßig auch interne Kontrollen der Pflegequalität (z.B. durch Audits)?

  • Verfügt das Haus über eine DIN-ISO Zertifizierung?

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