Checkliste Mietpreisbremse

Künftig gibt es bei der Wiedervermietung von Wohnungen eine Preisobergrenze. Das neue Gesetz zur Beschränkung der Miete in "angespannten Wohnungsmärkten" ist am 1. Juni 2015 in Kraft getreten. Das müssen Eigentümer jetzt über die Mietpreisbremse wissen:

Checkliste Mietpreisbremse
  • Die Mietpreisbremse gilt nicht überall. Informieren Sie sich bei einer Neuvermietung darüber, ob Ihre Wohnung bzw. Ihr Haus in einem Gebiet liegt, in dem es einen "angespannten Wohnungsmarkt" gibt.
  • Die Bundesländer legen fest, in welchen Städten und Gemeinden die Mietpreisbremse gilt.
  • Bei einer Neuvermietung darf die Miete nur noch maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen.
  • Liegt die Miete über der ortsüblichen Vergleichsmiete, kann der Mieter auch nach Abschluss des Vertrages die Miete um den Anteil kürzen, der über der Zehn-Prozent-Grenze liegt.
  • Die Vergleichsmiete lässt sich im ortsüblichen Mietspiegel nachlesen.
  • Die Mietpreisbremse gilt nicht für neu gebaute Wohnungen und Häuser (also Immobilien, die das erste Mal nach Fertigstellung vermietet werden) oder umfassend modernisierte Immobilien.
  • Die Mietpreisbremse gilt nicht für laufende Mietverträge: Besteht bereits ein Vertrag, dessen Miete über der Zehn-Prozent-Grenze liegt, müssen Eigentümer die Miete nicht kürzen.
  • Die Landesregierungen dürfen bis zum 31. Dezember 2020 – für höchstens fünf Jahre – Gebiete mit angespannten Wohnungsmärkten ausweisen, in denen die Mietpreisbegrenzung gilt.
  • Das Gesetz gilt ab dem 1. Juni 2015.

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